
Ein schwerer Unfall auf der A63 bei Saulheim in Rheinland-Pfalz hat am Montagnachmittag, 26. Oktober 2026, den Verkehr in Richtung Mainz erheblich beeinträchtigt. Ein Mercedes ist zwischen den Anschlussstellen Saulheim und Nieder-Olm mit einem Lastwagen zusammengestoßen und hat sich anschließend überschlagen. Der Autofahrer wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Für die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme musste die Autobahn zeitweise vollständig gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.
Der Zusammenstoß ereignete sich auf der A63 im Landkreis Alzey-Worms. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Fahrer eines Mercedes in Richtung Mainz unterwegs, als sein Wagen mit dem Heck eines Lastwagens kollidierte. Das Auto geriet daraufhin ins Schleudern, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.
Nach Angaben der Polizei gegenüber der Deutschen Presse-Agentur geschah die Kollision im Zusammenhang mit einem Fahrstreifenwechsel. Wie genau es dazu kam, war zunächst nicht abschließend geklärt. Insbesondere lagen keine gesicherten Angaben dazu vor, welche Umstände den Zusammenstoß auslösten.
Der betroffene Autobahnabschnitt liegt zwischen den Anschlussstellen Saulheim und Nieder-Olm, südwestlich von Mainz. Die Fahrtrichtung Mainz war von den anschließenden Sperrmaßnahmen betroffen.
Bei dem Unfall wurde der Fahrer des Mercedes verletzt. Nach Informationen des Südwestrundfunks konnte er sich laut Zeugen selbst aus dem auf dem Dach liegenden Fahrzeug befreien. Anschließend übernahmen Rettungskräfte die medizinische Versorgung.
Der Mann wurde unter notärztlicher Begleitung in eine Klinik nach Mainz gebracht. Wie schwer seine Verletzungen waren, stand am späten Montagnachmittag zunächst nicht fest. Auch über sein Alter machte die Polizei zunächst keine näheren Angaben.
Der Fahrer des beteiligten Lastwagens blieb unverletzt. Weitere Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet.
An der Unfallstelle waren nach SWR-Angaben drei Rettungswagen, ein Notarzt sowie Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Nieder-Olm im Einsatz. Hinzu kamen Polizeikräfte, die den Unfall aufnahmen und die Absicherung der Unfallstelle übernahmen.
Nach dem Zusammenstoß wurde die A63 in Fahrtrichtung Mainz zunächst vollständig gesperrt. Die Einsatzkräfte mussten den verletzten Autofahrer versorgen, die Unfallstelle sichern und Fahrzeugteile von der Fahrbahn entfernen. Währenddessen war eine Weiterfahrt auf dem betroffenen Streckenabschnitt nicht möglich.
Nach Angaben des SWR dauerte die Vollsperrung ungefähr 45 Minuten. Die Deutsche Presse-Agentur berichtete von rund einer Stunde. Anschließend konnte der Verkehr wieder an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Die Einschränkungen waren damit allerdings noch nicht vollständig beendet.
Die Verkehrsbehinderungen reichten zeitweise über mehrere Kilometer. Am Nachmittag meldete der SWR auf der A63 zwischen Wörrstadt und Nieder-Olm einen vier Kilometer langen Stau mit Verzögerungen von bis zu einer halben Stunde. Auch auf den Ausweichstrecken kam es zu Behinderungen.
Eine spätere Verkehrsmeldung vom Montag, 16:16 Uhr, wies zwischen Saulheim und Nieder-Olm noch auf eine gesperrte rechte Fahrspur und stockenden Verkehr über etwa einen Kilometer hin. Die Verkehrslage entspannte sich damit schrittweise, während die Arbeiten an der Unfallstelle noch Auswirkungen auf den Verkehrsfluss hatten.
Beim Einsatz spielte auch die Rettungsgasse eine Rolle. Nach Angaben eines Augenzeugen, auf den sich der SWR beruft, konnten die Einsatzfahrzeuge die Unfallstelle durch eine freigehaltene Gasse zügig erreichen. Die Rettungskräfte hätten die Bildung der Rettungsgasse ausdrücklich gelobt. Eine eigenständige behördliche Bestätigung dieser Schilderung lag zunächst nicht vor.
Auf Autobahnen ist die Bildung einer Rettungsgasse gesetzlich vorgeschrieben, sobald Fahrzeuge nur noch mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder der Verkehr zum Stillstand kommt. Nach Paragraf 11 der Straßenverkehrsordnung muss die freie Durchfahrt zwischen dem äußersten linken Fahrstreifen und dem unmittelbar rechts danebenliegenden Fahrstreifen entstehen.
Diese Regel gilt unabhängig davon, ob sich bereits ein Einsatzfahrzeug nähert. Gerade bei Unfällen, bei denen mehrere Fahrstreifen blockiert sind, ermöglicht die Rettungsgasse Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst die Zufahrt.
Die Polizei befasst sich mit den näheren Umständen des Unfalls. Nach ihren ersten Erkenntnissen war der Mercedes im Zusammenhang mit einem Fahrstreifenwechsel gegen den hinteren Bereich des Lastwagens gestoßen. Weshalb es dabei zur Kollision kam, war zunächst nicht geklärt.
Auch zu möglichen weiteren Einflussfaktoren lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor. Aus dem bisherigen Unfallhergang lässt sich deshalb keine abschließende Aussage über die Verantwortlichkeit eines Beteiligten ableiten.
Der Unfall ereignete sich auf einer wichtigen Verbindung zwischen dem Raum Kaiserslautern und der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz. Die zeitweise Sperrung zeigte unmittelbare Auswirkungen auf den Verkehr in Richtung der Landeshauptstadt.
Am späten Montagnachmittag standen damit vor allem die Folgen des Zusammenstoßes fest: ein verletzter Autofahrer, ein auf dem Dach liegen gebliebener Mercedes und erhebliche Verkehrsbehinderungen. Die genaue Ursache sowie die Schwere der Verletzungen des Mercedesfahrers blieben zunächst offen.
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