
Auf der Autobahn 7 in Schleswig-Holstein haben am Donnerstagmorgen, 22. Oktober 2026, gleich mehrere Unfälle für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Zwischen Bad Bramstedt und Kaltenkirchen kollidierten in der Nacht mehrere Fahrzeuge, darunter ein Schwertransporter. Zwei Menschen wurden leicht verletzt. Am Morgen kam ein weiterer Unfall hinzu, bei dem ein Auto in Brand geriet. Die A7 Richtung Hamburg war daraufhin auf mehreren Abschnitten gesperrt. Für Autofahrer entstanden längere Wartezeiten.
Der erste Unfall ereignete sich in der Nacht zum Donnerstag auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Bad Bramstedt und Kaltenkirchen im Kreis Segeberg. Nach Angaben der Polizei, die der Norddeutsche Rundfunk (NDR) wiedergibt, waren mehrere Fahrzeuge an dem Geschehen beteiligt.
Zunächst kollidierte ein Pkw mit einem Begleitfahrzeug eines Schwertransporters. Anschließend fuhr ein Lastwagen auf den Schwertransport auf. Bei dem Zusammenstoß wurden der Lkw-Fahrer und der Fahrer des Schwertransporters jeweils leicht verletzt.
Welche Ladung der Schwertransporter beförderte und wie groß die Schäden an den beteiligten Fahrzeugen sind, war zunächst nicht bekannt. Auch zur genauen Uhrzeit der einzelnen Kollisionen lagen am Donnerstagmorgen keine gesicherten Angaben vor.
Die Bergung erwies sich als aufwendig. Deshalb konnte die Polizei die betroffene Richtungsfahrbahn zunächst nicht wieder für den Verkehr freigeben. Der Abschnitt zwischen Bad Bramstedt und Kaltenkirchen blieb am Morgen in Richtung Hamburg gesperrt.
Bei den Ermittlungen zum Unfallhergang prüft die Polizei offenbar auch eine mögliche Übermüdung eines Beteiligten. Nach Informationen des NDR gehen die Ermittler davon aus, dass ein Sekundenschlaf des 46 Jahre alten Autofahrers die erste Kollision ausgelöst haben könnte.
Gegen den Mann wurde demnach eine Anzeige wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet. Ob tatsächlich ein Sekundenschlaf vorlag, war zunächst nicht abschließend geklärt. Die Ermittlungen müssen auch zeigen, wie die einzelnen Zusammenstöße miteinander zusammenhängen.
Die Vermutung der Polizei stellt noch keinen Nachweis für ein strafbares Verhalten dar. Weitere Erkenntnisse zum genauen Unfallablauf wurden zunächst nicht bekannt.
Während die Bergung des Schwertransporters noch andauerte, ereignete sich am Donnerstagmorgen ein weiterer Unfall auf der A7. In Höhe des Rastplatzes Bimöhlen verunglückte nach Angaben des NDR ein Pkw, ohne dass ein weiteres Fahrzeug beteiligt gewesen sein soll.
Das Auto geriet anschließend vollständig in Brand. Wegen des Unfalls und des brennenden Fahrzeugs musste die Autobahn zeitweise in beiden Richtungen gesperrt werden.
Später konnte die Sperrung in Richtung Norden wieder aufgehoben werden. Die Fahrtrichtung Süden, also nach Hamburg, blieb dagegen zunächst betroffen.
Zur Ursache des Unfalls bei Bimöhlen gab es am Morgen noch keine gesicherten Angaben. Auch ob der Fahrer oder weitere Insassen verletzt wurden, war zunächst nicht bestätigt. Der Unfall mit dem brennenden Auto ist von der nächtlichen Kollision mit dem Schwertransporter zu unterscheiden.
Die beiden Unfallstellen führten zu mehreren Einschränkungen auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung. Nach Angaben des NDR war die A7 am Donnerstagmorgen bereits ab der Anschlussstelle Großenaspe in Fahrtrichtung Hamburg vollständig gesperrt.
Zusätzlich blieb der Abschnitt zwischen Bad Bramstedt und Kaltenkirchen wegen der Bergungsarbeiten am Schwertransporter blockiert. Auch die Einfahrten Bad Bramstedt und Kaltenkirchen waren betroffen.
Die Verkehrsbehinderungen beschränkten sich damit nicht auf eine einzelne Unfallstelle. Wer aus Richtung Neumünster oder Flensburg nach Hamburg fahren wollte, musste bereits deutlich vor Kaltenkirchen mit Einschränkungen rechnen.
Eine vollständige Freigabe der betroffenen Strecke war am Morgen noch nicht angekündigt. Insbesondere die Bergung der schweren Fahrzeuge erschwerte eine schnelle Räumung.
Die Sperrungen wirkten sich auch auf den Berufs- und Fernverkehr aus. In einer am Donnerstagmorgen abrufbaren Verkehrsmeldung verzeichnete der ADAC zwischen Großenaspe und Kaltenkirchen einen Rückstau von rund acht Kilometern. Die zusätzliche Fahrzeit wurde mit mindestens einer Stunde angegeben.
Für die gesperrte Strecke zwischen Bad Bramstedt und Kaltenkirchen wurde die Bedarfsumleitung U66 empfohlen.
Autofahrer sollten die aktuellen Verkehrshinweise beachten und die ausgeschilderten Umleitungen nutzen. Da sich die Verkehrssituation während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten verändern kann, sind auch kurzfristige Änderungen bei den gesperrten Abschnitten möglich.
Besonders betroffen sind Fahrten aus dem südlichen Schleswig-Holstein in Richtung Hamburg. Die A7 gehört zu den wichtigsten Straßenverbindungen zwischen der dänischen Grenze, Flensburg, Neumünster und der Hansestadt.
Wie lange die A7-Sperrung am Donnerstag noch andauern würde, stand am Morgen zunächst nicht fest. Nach Angaben des NDR konnte die Polizei noch keine verlässliche Einschätzung zur Dauer der Bergung des Schwertransporters abgeben.
Neben der Entfernung der beschädigten Fahrzeuge müssen die betroffenen Fahrbahnabschnitte wieder sicher befahrbar sein. Ob zusätzliche Reinigungsarbeiten oder Reparaturen erforderlich werden, war zunächst nicht bekannt.
Auch zum entstandenen Gesamtschaden lagen noch keine gesicherten Zahlen vor. Die Angaben zu den beiden leicht verletzten Fahrern beziehen sich auf den Unfall mit dem Schwertransport. Für den weiteren Unfall bei Bimöhlen gab es zunächst keine bestätigte Verletztenbilanz.
Damit blieb die A7 in Richtung Hamburg am Donnerstagvormittag erheblich beeinträchtigt. Wann die Fahrzeuge wieder ohne Einschränkungen auf den betroffenen Abschnitten fahren können, war zunächst offen.
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