Acht Verletzte bei Unfall in Ankum: Zwei Menschen schwer verletzt

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

Teilen:

Bei einem Verkehrsunfall in Ankum im niedersächsischen Landkreis Osnabrück sind am Montag, 19. Oktober 2026, acht Menschen verletzt worden. Unter ihnen befinden sich drei Kinder im Alter von fünf, sechs und acht Jahren. Zwei Erwachsene erlitten schwere Verletzungen und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Auf der Bundesstraße 214 waren am Nachmittag insgesamt drei Fahrzeuge zusammengestoßen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte ein Kleinbus zunächst ein abbiegendes Auto erfasst. Dieses geriet anschließend in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem weiteren Wagen. Die genaue Unfallursache wird noch untersucht.

Anzeige

Unfall auf der B214 bei Ankum löst Kettenreaktion aus

Der Unfall ereignete sich am Montagnachmittag auf der Bundesstraße 214 im Bereich Rüssel bei Ankum. Nach einer ersten Mitteilung aus dem Umfeld der Einsatzleitstelle wurde das Geschehen gegen 16.33 Uhr gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich insgesamt acht Menschen in drei Fahrzeugen auf dem betroffenen Straßenabschnitt. Der anschließende Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst führte zu erheblichen Maßnahmen an der Unfallstelle.

Nach den bisherigen Angaben der Polizei wollte der Fahrer eines mit drei Personen besetzten Autos von der Bundesstraße auf ein Grundstück abbiegen. Ein dahinter fahrender Kleinbus kollidierte mit dem abbiegenden Wagen. Durch die Wucht des Zusammenstoßes geriet das zuerst getroffene Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zu einer weiteren Kollision mit einem entgegenkommenden Auto.

Damit waren insgesamt drei Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt. Die beiden Zusammenstöße ereigneten sich unmittelbar nacheinander. Während der Kleinbus zunächst auf das vorausfahrende Fahrzeug auffuhr, wurde dieses anschließend von einem weiteren Wagen im Gegenverkehr getroffen. Warum es zu dem ersten Zusammenstoß kam, war zunächst nicht geklärt.

Anzeige

Drei Kinder leicht verletzt, zwei Erwachsene schwer

Besonders betroffen waren die Insassen des Autos, das zunächst von dem Kleinbus erfasst wurde. Zwei der drei Personen in diesem Fahrzeug erlitten nach Polizeiangaben schwere Verletzungen. Sie wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand nach den zunächst veröffentlichten Angaben nicht. Die dritte Person in dem Wagen wurde leicht verletzt.

In dem Kleinbus befanden sich ein erwachsener Mann und drei Kinder im Alter von fünf, sechs und acht Jahren. Alle vier Insassen kamen mit leichten Verletzungen davon. Auch der Fahrer des dritten beteiligten Autos erlitt leichte Verletzungen. Insgesamt ergibt sich damit eine Bilanz von zwei Schwerverletzten und sechs Leichtverletzten.

Über die genaue Art der Verletzungen wurden zunächst keine näheren Angaben veröffentlicht. Auch zu einer möglichen stationären Aufnahme der leicht verletzten Personen lagen keine gesicherten Informationen vor. Bestätigt ist dagegen, dass die beiden schwer verletzten Menschen nach dem Zusammenstoß in ein Krankenhaus gebracht wurden. Angaben zu ihrem weiteren Gesundheitszustand lagen zunächst nicht vor.

Feuerwehr und Rettungsdienst bei Ankum im Einsatz

Der Unfall führte zu einem größeren Rettungseinsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Bersenbrück dokumentierte ihre Alarmierung für Montag um 16.42 Uhr. Als Einsatzort gab sie den Bereich Rüssel in Ankum an. Unter der Einsatznummer 098/2026 wurde das Geschehen als Verkehrsunfall mit technischer Hilfeleistung erfasst. Zum Einsatz gehörten unter anderem ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und ein Rüstwagen.

Nach Angaben des Nachrichtenbilddienstes Nord-West-Media TV waren außerdem ein Rettungshubschrauber und mehrere Rettungskräfte vor Ort. Der Bilddienst dokumentierte auch technische Rettungsarbeiten an einem der beteiligten Autos. Demnach musste die Feuerwehr Teile des Fahrzeugs öffnen, um schwer verletzte Menschen zu befreien.

Die Rettungsmaßnahmen konzentrierten sich insbesondere auf die Versorgung und Bergung der Verletzten. Für die Einsatzkräfte war dabei die Situation in dem Auto von Bedeutung, das nach dem ersten Aufprall in den Gegenverkehr geraten war. In diesem Fahrzeug hatten zwei Personen schwere Verletzungen erlitten.

Verkehrsbehinderungen auf der Bundesstraße 214

Während des Rettungseinsatzes kam es auf der B214 bei Ankum zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Bereits in der ersten Meldung der Einsatzleitstelle wurde auf Behinderungen im Bereich der Unfallstelle hingewiesen. Dort waren Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Hinzu kamen die Arbeiten zur Versorgung der Verletzten und zur Sicherung der beteiligten Fahrzeuge.

Ob die Bundesstraße für die gesamte Dauer des Einsatzes vollständig gesperrt war, ließ sich zunächst nicht bestätigen. Auch zur genauen Dauer möglicher Sperrungen und zur anschließenden Freigabe des betroffenen Abschnitts lagen keine gesicherten Angaben vor. Damit blieb zunächst offen, wie lange Verkehrsteilnehmer auf der B214 mit Einschränkungen rechnen mussten.

Polizei untersucht Ursache des Unfalls bei Ankum

Die Polizei hat Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Zwar ist die Abfolge der beiden Kollisionen anhand der bisherigen Erkenntnisse beschrieben worden, die Ursache des ersten Zusammenstoßes blieb jedoch zunächst ungeklärt. Auch zu möglichen verkehrsrechtlichen Konsequenzen für Beteiligte lagen keine bestätigten Angaben vor.

Insbesondere war zunächst nicht bekannt, weshalb der Kleinbus mit dem abbiegenden Wagen kollidierte. Ob Geschwindigkeit, Abstand, Sichtverhältnisse oder andere Faktoren eine Rolle spielten, wurde nicht mitgeteilt. Eine abschließende Bewertung des Fahrverhaltens der beteiligten Personen war deshalb zunächst nicht möglich. Der bisher bekannte Ablauf allein lässt noch keine gesicherte Aussage über die rechtliche Verantwortung für den Unfall zu.

Für die Ermittlungen ist unter anderem die Reihenfolge der Fahrzeugbewegungen von Bedeutung. Fest steht nach der bisherigen Darstellung, dass der erste Zusammenstoß den Wagen auf die Gegenfahrbahn brachte und dort eine zweite Kollision folgte. Der Unfall verdeutlicht damit, dass sich die Folgen eines Verkehrsunfalls nicht auf die unmittelbar zuerst beteiligten Fahrzeuge beschränken müssen.

Die Zahl der Verletzten wurde am Montagabend mit acht angegeben. Eine neuere offizielle Bilanz oder eine abschließende Mitteilung zum Ermittlungsstand lag bis Dienstagmittag, 20. Oktober, zunächst nicht vor.

Mit MS-Aktuell immer ohne Paywall lesen
Bei Google bevorzugen

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu