
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 13 bei Eibelstadt im unterfränkischen Landkreis Würzburg ist am Freitag, 30. Oktober 2026, ein 81 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen. Der Mann war nach bisherigen Erkenntnissen während eines Überholmanövers mit einem entgegenkommenden Mercedes Sprinter zusammengestoßen. Ein weiterer Fahrer wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die B13 musste wegen der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden. Die Polizei untersucht gemeinsam mit einem Sachverständigen die genauen Umstände der Kollision.
Der tödliche Unfall auf der B13 bei Eibelstadt ereignete sich am Freitag gegen 12.40 Uhr. Nach Angaben der Polizei war der 81-Jährige mit seinem Pkw in Richtung Würzburg unterwegs. Zwischen den beiden Zufahrten nach Eibelstadt setzte er dazu an, einen vorausfahrenden Lastwagen zu überholen.
Während des Überholvorgangs kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden Mercedes Sprinter. Die beiden Fahrzeuge stießen frontal zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto des 81-Jährigen erheblich beschädigt.
Die Bundesstraße verbindet in diesem Abschnitt den südlichen Landkreis Würzburg mit der Stadt Würzburg. Der Unfall ereignete sich außerhalb des Eibelstädter Ortskerns auf der überörtlichen Verkehrsverbindung.
Ob neben dem Überholvorgang weitere Faktoren zum Unfall beitrugen, war zunächst nicht abschließend geklärt. Eine gesicherte Rekonstruktion der unmittelbaren Abläufe lag zunächst nicht vor.
Der 81 Jahre alte Autofahrer erlitt bei dem Frontalzusammenstoß schwerste Verletzungen. Ersthelfer und anschließend eintreffende Rettungskräfte versorgten den Mann an der Unfallstelle. Trotz dieser Maßnahmen konnte sein Leben nicht gerettet werden.
Der Autofahrer starb noch am Freitag am Unfallort. Weitere Angaben zu seiner Identität wurden nicht veröffentlicht.
Auch der Fahrer des entgegenkommenden Mercedes Sprinter wurde bei der Kollision verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.
Über Alter und Verletzungsschwere des Sprinterfahrers lagen zunächst unterschiedliche Angaben vor. Einigkeit bestand darüber, dass der Mann den Zusammenstoß überlebte und anschließend medizinisch versorgt werden musste.
Der Sprinter war nach Angaben der vor Ort berichtenden Nachrichtenagentur NEWS5 ausschließlich mit seinem Fahrer besetzt. Weitere Verletzte wurden in den zunächst veröffentlichten Unfallmeldungen nicht genannt.
Der Zusammenstoß hatte auch Auswirkungen auf den Lastwagen, den der 81-Jährige unmittelbar vor der Kollision überholen wollte.
Durch die Wucht des Aufpralls wurden Fahrzeugteile auf die Fahrbahn geschleudert. Diese beschädigten den Lastwagen, der damit ebenfalls von dem Unfallgeschehen betroffen war.
Sowohl das Auto des tödlich verletzten Fahrers als auch der entgegenkommende Mercedes Sprinter waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen zunächst nicht vor. Auch zu möglichen weiteren Schäden an der Fahrbahn oder an Verkehrseinrichtungen wurden keine gesicherten Einzelheiten veröffentlicht.
Der Unfall betraf somit insgesamt drei Fahrzeuge. Die eigentliche Frontalkollision ereignete sich zwischen dem Pkw des 81-Jährigen und dem entgegenkommenden Sprinter.
Die Bundesstraße 13 musste infolge des tödlichen Verkehrsunfalls für den Verkehr gesperrt werden. Betroffen war der Streckenabschnitt bei Eibelstadt zwischen Sommerhausen und dem Bereich Würzburg/Randersacker.
Die Sperrung galt während der Rettungsmaßnahmen, der polizeilichen Unfallaufnahme und der anschließenden Bergungsarbeiten in beiden Fahrtrichtungen.
Nach den veröffentlichten Verkehrsinformationen der Zentralstelle Verkehrsmanagement Bayern war die Sperrung ab 13.56 Uhr erfasst. Die Verkehrsmeldung bezog sich auf einen rund 3,7 Kilometer langen Abschnitt der B13. Als vorgesehenes Ende der Einschränkung war 17.56 Uhr angegeben. Eine Bestätigung der tatsächlichen Freigabe zu diesem Zeitpunkt lag zunächst nicht vor.
Für Lastwagen wurde empfohlen, den betroffenen Bereich weiträumig zu umfahren. Eine konkrete, ausschließlich für diesen Unfall eingerichtete Umleitungsstrecke mit einzelnen Straßennamen war zunächst nicht bestätigt.
Die Sperrung war erforderlich, um den Einsatzkräften die Versorgung der Beteiligten, die Sicherung der Unfallstelle und die Bergung der beschädigten Fahrzeuge zu ermöglichen. Hinzu kamen die Untersuchungen zur Rekonstruktion des Unfallhergangs.
Die Ermittlungen zum tödlichen Verkehrsunfall übernahm die Polizeiinspektion Ochsenfurt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde außerdem ein Sachverständiger hinzugezogen.
Seine Aufgabe besteht darin, den Ablauf der Kollision fachlich zu untersuchen. Dabei geht es insbesondere um die Rekonstruktion der Ereignisse unmittelbar vor dem Frontalzusammenstoß und die Umstände des Überholmanövers.
Welche Erkenntnisse die Untersuchung bereits erbracht hatte, war zunächst nicht bekannt. Angaben zu möglichen Geschwindigkeiten der beteiligten Fahrzeuge, den Abständen beim Überholen oder anderen Einflussfaktoren lagen nicht gesichert vor.
Auch eine abschließende rechtliche Bewertung des Geschehens war zunächst nicht veröffentlicht worden.
Bei der Unfallaufnahme waren neben der Polizei und dem Rettungsdienst auch die Feuerwehren aus Eibelstadt und Sommerhausen im Einsatz. Sie unterstützten die Maßnahmen an der Unfallstelle und die Sicherung des betroffenen Straßenabschnitts.
Der bisher bekannte Ablauf konzentriert sich auf das Überholmanöver des 81-Jährigen und den anschließenden Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden Sprinter.
Die Polizei muss nun die genauen Umstände klären. Insbesondere die zeitliche Abfolge des Überholvorgangs und die Situation unmittelbar vor der Kollision sind Gegenstand der weiteren Untersuchungen.
Ob zusätzliche Faktoren eine Rolle spielten, blieb zunächst offen. Gesicherte Angaben zu möglichen technischen Ursachen oder weiteren Umständen, die den Zusammenstoß beeinflusst haben könnten, lagen nicht vor.
Mit der Hinzuziehung des Sachverständigen soll die Unfallaufnahme um eine fachliche Bewertung der vorhandenen Spuren und des festgestellten Schadensbildes ergänzt werden.
Fest steht, dass der Zusammenstoß auf der B13 bei Eibelstadt ein Menschenleben forderte, mindestens ein weiterer Fahrer verletzt wurde und die Bundesstraße für mehrere Stunden von erheblichen Verkehrseinschränkungen betroffen war. Die weiteren Ermittlungen liegen bei der Polizeiinspektion Ochsenfurt.
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