Radfahrerin stirbt nach schwerem Unfall bei Jevenstedt

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem Unfall in Jevenstedt im Kreis Rendsburg-Eckernförde ist am Donnerstagmorgen eine 51 Jahre alte Radfahrerin ums Leben gekommen. Die Frau war mit einem E-Bike unterwegs, als sie gegen 7.45 Uhr in der Straße Bramkamp mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug kollidierte. Sie erlitt schwerste Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Der genaue Ablauf des Unfalls ist bislang ungeklärt.

Unfall ereignete sich am Bramkamp

Der Zusammenstoß ereignete sich am Donnerstag, 1. Oktober 2026, gegen 7.45 Uhr im Bereich Bramkamp bei Jevenstedt. Nach Angaben der Kieler Nachrichten lag die Unfallstelle auf einer Brücke über die Bundesstraße 77. Die 51-Jährige wurde dort von dem landwirtschaftlichen Fahrzeug erfasst. Der NDR bezeichnet das beteiligte Fahrzeug als Radlader. Andere Berichte, die sich auf Angaben der Polizeidirektion Neumünster stützen, sprechen allgemeiner von einem landwirtschaftlichen Fahrzeug.

Gesteuert wurde das Fahrzeug von einem 21-Jährigen. Zu seiner Fahrtrichtung und zur genauen Position der beiden Beteiligten unmittelbar vor der Kollision lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor. Ebenso war zunächst nicht offiziell geklärt, wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte.

Die Radfahrerin erlitt bei dem Unfall so schwere Verletzungen, dass sie noch vor Ort starb. Rettungskräfte konnten ihr Leben nicht mehr retten. Neben Polizei und Feuerwehr kam auch ein Kriseninterventionsteam zum Einsatz. Es unterstützte Menschen, die durch das Geschehen belastet waren.

Brücke für Unfallaufnahme länger gesperrt

Für die Rettungsarbeiten und die anschließende Unfallaufnahme wurde der Bereich gesperrt. Nach Angaben der Kieler Nachrichten blieb die Brücke am Bramkamp für mehr als zwei Stunden nicht befahrbar. Die Sperrung war notwendig, damit Einsatzkräfte die Unfallstelle sichern und Spuren dokumentieren konnten.

Eine längerfristige Sperrung der Bundesstraße 77 selbst wurde in den bislang vorliegenden Angaben nicht genannt. Betroffen war demnach vor allem die Straße Bramkamp im Bereich der Brücke über die Bundesstraße.

Der Unfallort liegt westlich beziehungsweise südwestlich des Kernortes Jevenstedt im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Die Straße Bramkamp führt durch einen ländlich geprägten Bereich und quert die B77. Genauere Angaben dazu, welchen Weg die Radfahrerin und das landwirtschaftliche Fahrzeug vor dem Zusammenstoß genommen hatten, lagen zunächst nicht vor.

Sachverständiger soll Unfallhergang rekonstruieren

Die Ermittlungen zur Ursache des tödlichen Unfalls laufen. Die Staatsanwaltschaft Kiel ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an. Nach Angaben der Kieler Nachrichten soll ein Dekra-Gutachter an der Rekonstruktion des Geschehens mitwirken. Dabei werden üblicherweise Spuren an der Unfallstelle sowie Beschädigungen und Positionen der beteiligten Fahrzeuge ausgewertet. Welche konkreten Erkenntnisse im Fall Jevenstedt bereits gewonnen wurden, war zunächst nicht bekannt.

Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass Polizei und Staatsanwaltschaft den genauen Ablauf untersuchen. Aussagen dazu, wodurch die Kollision verursacht wurde oder ob einem der Beteiligten ein Verkehrsverstoß vorgeworfen wird, lagen nicht vor. Die genauen Hintergründe blieben zunächst offen.

Auch die unterschiedlichen Bezeichnungen des beteiligten Fahrzeugs ändern daran nichts. Während der NDR ausdrücklich von einem Radlader berichtet, ist in den wiedergegebenen Polizeiangaben von einem landwirtschaftlichen Fahrzeug beziehungsweise Gerät die Rede. Eine weitergehende technische Einordnung des Fahrzeugs durch die Polizei war zunächst nicht veröffentlicht.

Ermittlungen nach tödlichem Unfall dauern an

Der Schwerpunkt der Ermittlungen liegt nun auf der Rekonstruktion der Situation unmittelbar vor dem Zusammenstoß. Dazu gehören unter anderem die Wege und Geschwindigkeiten der Beteiligten sowie mögliche Sichtverhältnisse. Ergebnisse dieser Untersuchungen lagen am Donnerstagnachmittag noch nicht vor.

Die Polizei machte zunächst keine Angaben dazu, wann mit einem Abschluss der Unfalluntersuchung zu rechnen ist. Auch zu möglichen weiteren Zeugenaufrufen lagen zunächst keine gesicherten Informationen vor.

Damit steht bislang fest: Eine 51 Jahre alte E-Bike-Fahrerin wurde am Donnerstagmorgen im Bereich Bramkamp bei Jevenstedt von einem landwirtschaftlichen Fahrzeug erfasst und tödlich verletzt. Ein 21-Jähriger steuerte das Fahrzeug. Die Unfallstelle war für die Aufnahme des Geschehens mehr als zwei Stunden gesperrt. Ein Sachverständiger wurde eingeschaltet, um den noch ungeklärten Ablauf zu rekonstruieren.

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