Audi gerät in Gegenverkehr: Fünf Schwerverletzte bei Georgenthal

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem schweren Verkehrsunfall im Landkreis Gotha sind am Samstag, 24. Oktober 2026, sieben Menschen verletzt worden. Fünf von ihnen erlitten schwere, zwei weitere leichte Verletzungen. Nach Angaben der Landespolizeiinspektion Gotha stießen gegen 15 Uhr auf der Kreisstraße 26 zwischen Georgenthal und Schönau vor dem Walde zwei Autos zusammen. Zwei der Insassen mussten von der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen befreit werden. Der Unfall auf der K26 bei Georgenthal führte außerdem zu einer vollständigen Straßensperrung.

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Audi gerät auf der kurvenreichen K26 in den Gegenverkehr

Nach der Darstellung der Polizei fuhr ein 28 Jahre alter Mann mit einem Audi A5 von Georgenthal in Richtung Schönau vor dem Walde. Den bisherigen polizeilichen Erkenntnissen zufolge war er mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Auf dem kurvenreichen Straßenabschnitt geriet der Wagen ins Schleudern. Der Fahrer verlor die Kontrolle über das Fahrzeug, das daraufhin auf die Gegenfahrbahn gelangte.

Dort näherte sich ein weiterer Pkw aus der entgegengesetzten Richtung. Nach dem von der Polizei geschilderten Unfallablauf traf der Audi das entgegenkommende Fahrzeug mit seinem Heck. Es handelte sich demnach nicht um einen direkten Aufprall der beiden Fahrzeugfronten. Beide Wagen kamen nach der Kollision zum Stehen. Angaben zur gefahrenen Geschwindigkeit in Kilometern pro Stunde machte die Polizei nicht. Auch der genaue Punkt auf dem betroffenen Straßenabschnitt wurde zunächst nicht näher beschrieben.

Der Unfall ereignete sich auf der K26 in Westthüringen, südwestlich der Stadt Gotha. Die Straße verbindet in diesem Bereich die Orte Georgenthal und Schönau vor dem Walde. Betroffen war damit keine Autobahn oder größere Bundesstraße, sondern eine regionale Straßenverbindung. Für den Verkehr in beiden Fahrtrichtungen hatte der Zusammenstoß unmittelbare Folgen.

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Feuerwehr muss zwei Menschen aus Fahrzeugen befreien

Durch die Kollision wurden die beiden Pkw so stark beschädigt, dass zwei Menschen die Fahrzeuge nicht ohne Unterstützung verlassen konnten. Die Feuerwehr befreite sie nach Polizeiangaben aus den verformten Wagen. Ob dafür besondere technische Rettungsgeräte eingesetzt werden mussten, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

Der Rettungsdienst versorgte die Beteiligten und organisierte den Transport in Krankenhäuser der Umgebung. Neben Rettungswagen war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Wie viele Verletzte mit welchem Transportmittel in eine Klinik gebracht wurden, blieb zunächst offen. Ebenso gab es keine näheren Informationen darüber, in welche Krankenhäuser die einzelnen Patienten kamen.

Insgesamt befanden sich nach der offiziellen Polizeimeldung sieben Menschen in den beiden Fahrzeugen. Die Polizei bezifferte die Zahl der Schwerverletzten auf fünf und die der Leichtverletzten auf zwei. Eine genauere Aufteilung auf den Audi und den entgegenkommenden Wagen wurde nicht veröffentlicht. Auch zum Alter der weiteren Insassen und zum Gesundheitszustand der Patienten nach der Einlieferung lagen zunächst keine näheren Angaben vor.

Vollsperrung zwischen Schönau und Georgenthal

Nach dem Zusammenstoß war die K26 zwischen den beiden Orten nicht mehr passierbar. In ihrer Mitteilung von 17.26 Uhr bezeichnete die Landespolizeiinspektion Gotha die Fahrbahn weiterhin als vollständig gesperrt. Die Sperrung betraf die Verbindung in beide Richtungen.

Ein Zeitpunkt für die Wiederfreigabe stand zunächst nicht fest. Ebenso nannte die Polizei keine konkret ausgeschilderte Umleitung. Autofahrer, die zwischen Georgenthal und Schönau vor dem Walde unterwegs sein wollten, mussten deshalb mit Einschränkungen rechnen. Ob die Straße am späteren Abend wieder befahrbar sein würde, war zunächst offen.

Die Polizei schätzte den Sachschaden an beiden Fahrzeugen zusammen auf rund 35.000 Euro. Bei beiden Autos ging sie von einem wirtschaftlichen Totalschaden aus. Das bedeutet, dass eine Reparatur der beschädigten Fahrzeuge aus wirtschaftlicher Sicht nicht mehr sinnvoll wäre. Die genannte Schadenssumme ist eine polizeiliche Schätzung und keine abschließende Abrechnung der Unfallfolgen.

Weitere Umstände des Zusammenstoßes noch offen

Die Polizei führte überhöhte Geschwindigkeit des Audi in ihrer Schilderung des bisherigen Unfallablaufs an. Weitere Angaben dazu, wie das Tempo festgestellt wurde oder ob zusätzliche Umstände eine Rolle spielten, machte sie zunächst nicht. Auch zu möglichen strafrechtlichen oder ordnungsrechtlichen Maßnahmen gegen den Fahrer enthielt die veröffentlichte Mitteilung keine Informationen.

Offen blieb zudem, wie lange sich die Unfallaufnahme und die Räumung der Fahrbahn hinziehen würden. Fest standen am Samstagabend zunächst die sieben Verletzten, die Befreiung zweier Menschen durch die Feuerwehr und der Einsatz eines Rettungshubschraubers. Die beiden erheblich beschädigten Fahrzeuge mussten von der Straße entfernt werden, bevor diese wieder regulär genutzt werden konnte. Ein konkreter Termin für die Freigabe wurde zunächst nicht genannt.

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