
Bei einem Unfall mit Rettungswagen in Berlin sind am Montagabend fünf Menschen leicht verletzt worden. Der Zusammenstoß ereignete sich im Ortsteil Baumschulenweg im Bezirk Treptow-Köpenick. Beteiligt waren ein Rettungswagen, der zu diesem Zeitpunkt einen Patienten in ein Krankenhaus bringen sollte, und ein Auto. Neben dem Patienten wurden die drei Mitglieder der Rettungswagenbesatzung und die Person am Steuer des Pkw verletzt.
Der Unfall geschah an der Kreuzung Baumschulenstraße und Kiefholzstraße. Nach Angaben, die unter Berufung auf die Berliner Feuerwehr veröffentlicht wurden, ereignete sich die Kollision am Montagabend gegen 22 Uhr. Der Rettungswagen befand sich mit einem Patienten auf dem Weg in ein Krankenhaus.
Die Feuerwehr stufte die Verletzungen aller fünf Betroffenen als leicht ein. Medizinische Einsatzkräfte versorgten sie zunächst am Unfallort. Anschließend wurden vier Menschen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Dazu gehörten der Patient, der bereits vor dem Unfall im Rettungswagen transportiert worden war, die Person aus dem beteiligten Auto sowie zwei der drei Mitglieder der Rettungswagenbesatzung.
Ein Mitglied des Rettungsteams musste demnach nach der Behandlung vor Ort nicht ebenfalls ins Krankenhaus transportiert werden. Hinweise auf schwer oder lebensgefährlich verletzte Menschen gab es zunächst nicht.
Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit mehreren Einsatzmitteln vor Ort. Aufgeführt wurden ein Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug, drei Rettungswagen und ein Führungsdienst. Auch Kräfte der Schutzpolizei waren an der Unfallstelle.
Der an der Kollision beteiligte Rettungswagen wurde bei dem Unfall so stark beschädigt, dass er anschließend nicht mehr fahrbereit war. Das Fahrzeug wurde zu einer nahe gelegenen Feuerwache gebracht und außer Dienst genommen. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen zunächst nicht vor.
Auch zum genauen Ablauf unmittelbar vor dem Zusammenstoß gab es zunächst keine gesicherten behördlichen Angaben. Damit war zunächst offen, aus welchen Fahrtrichtungen die beiden Fahrzeuge auf die Kreuzung zufuhren, welches Fahrzeug welche Ampelschaltung hatte und an welcher Stelle der Kreuzung es zur Kollision kam.
Eine Zuschreibung der Verantwortung für den Unfall ist deshalb auf Grundlage der bisher bestätigten Informationen nicht möglich.
Der Rettungswagen war mit einem Patienten auf dem Weg ins Krankenhaus. Ob das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Unfalls mit eingeschaltetem Blaulicht und Einsatzhorn unterwegs war, blieb zunächst unklar. Behördliche Angaben dazu lagen zunächst nicht vor. Auch aus der Tatsache, dass sich ein Rettungswagen während eines Patiententransports befindet, lässt sich nicht ableiten, ob Sonder- oder Wegerechte tatsächlich in Anspruch genommen wurden.
Für die rechtliche Bewertung wäre diese Frage von Bedeutung. Nach Paragraf 38 der Straßenverkehrs-Ordnung ordnen blaues Blinklicht und Einsatzhorn gemeinsam anderen Verkehrsteilnehmern an, sofort freie Bahn zu schaffen. Das gemeinsame Signal darf unter anderem eingesetzt werden, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden. Blaues Blinklicht allein kann dagegen auch bei Einsatzfahrten zur Warnung verwendet werden.
Diese allgemeinen Regeln lassen jedoch keine Rückschlüsse auf den konkreten Unfall in Baumschulenweg zu. Ob und welche Signale der Rettungswagen eingeschaltet hatte, muss für den konkreten Fall gesondert festgestellt werden.
Zu möglichen Verkehrsbehinderungen infolge des Unfalls gab es zunächst ebenfalls nur begrenzte Informationen. Angaben über eine länger andauernde Vollsperrung der Baumschulenstraße oder der Kiefholzstraße wurden zunächst nicht behördlich bestätigt. Für Rettungsmaßnahmen, die Versorgung der Verletzten und die Aufnahme eines Verkehrsunfalls können Einschränkungen unmittelbar an einer Unfallstelle erforderlich sein. Wie lange diese in Baumschulenweg dauerten, war zunächst nicht gesichert.
Die Polizei war nach Angaben der Feuerwehr am Einsatzort. Nach Abschluss der medizinischen Versorgung übernahmen Polizeikräfte die Unfallstelle. Ein detaillierter öffentlicher Polizeibericht zum Hergang lag am frühen Dienstagmorgen zunächst nicht vor. Damit waren auch Angaben zur weiteren Unfallaufnahme und zum konkreten Stand möglicher Ermittlungen noch offen.
Fest stand zunächst, dass fünf Menschen bei der Kollision leichte Verletzungen erlitten und vier von ihnen zur weiteren Versorgung in Krankenhäuser gebracht wurden. Der beschädigte Rettungswagen konnte seinen Einsatz nicht fortsetzen. Die genaue Ursache des Zusammenstoßes war zunächst nicht geklärt.
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