
Bei einem Unfall in Rüsselsheim ist am Dienstagabend, 25. August 2026, ein dreijähriges Mädchen von einem Auto erfasst und verletzt worden. Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 18.25 Uhr in der Walter-Flex-Straße. Das Kind erlitt einen Knochenbruch und wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
Nach den bisherigen Angaben kam es in der Walter-Flex-Straße zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und dem Kind. Wie sich die Situation unmittelbar vor der Kollision entwickelte, war am Mittwochmorgen noch nicht geklärt. Es lagen insbesondere keine gesicherten Angaben dazu vor, ob das Mädchen die Fahrbahn überquerte, von welcher Seite es kam oder an welcher Stelle der Straße sich der Zusammenstoß genau ereignete.
Die Polizei hat deshalb Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen und sucht nach Zeugen. Angaben zu einer möglichen Unfallursache lagen zunächst nicht vor. Damit ist auch nicht geklärt, welche Rolle Geschwindigkeit, Sichtverhältnisse oder andere Faktoren gespielt haben könnten.
Ein Polizeisprecher bestätigte am Mittwochmorgen, dass das drei Jahre alte Mädchen bei dem Unfall einen Knochenbruch erlitt. Es wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Weitergehende Angaben zu seinem Gesundheitszustand wurden zunächst nicht bekannt.
Ob das Mädchen zum Zeitpunkt des Unfalls von einem Erwachsenen begleitet wurde, war ebenfalls nicht bestätigt. Auch zu Alter, Geschlecht und gesundheitlichem Zustand der Person am Steuer des Autos lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor.
Welche Rettungskräfte neben der Polizei konkret eingesetzt waren, wurde in der ersten Mitteilung nicht aufgeschlüsselt. Auch ein Einsatz eines Rettungshubschraubers war zunächst nicht bestätigt. Entsprechende Angaben lassen sich daher nicht belastbar ergänzen.
Die Polizeistation Rüsselsheim versucht nun, den Ablauf des Unfalls zu rekonstruieren. Dafür werden Personen gesucht, die den Zusammenstoß beobachtet haben oder Angaben zu den unmittelbar vorausgehenden Geschehnissen machen können.
Solange diese Ermittlungen laufen, bleibt offen, wie es genau dazu kam, dass das Auto das Kind erfasste. Eine konkrete Unfallursache wurde bislang nicht benannt.
Der Unfall fällt in eine Altersgruppe, die im Straßenverkehr besonderen Schutz benötigt. Nach den jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes verunglückten 2025 in Deutschland rund 29.270 Kinder unter 15 Jahren im Straßenverkehr. Das waren sieben Prozent mehr als im Vorjahr. 74 Kinder kamen ums Leben.
Die Unfallarten unterscheiden sich deutlich nach Alter. Unter sechs Jahren verunglückten 2025 insgesamt 55 Prozent der betroffenen Kinder als Insassen eines Autos. Bei den 6- bis 14-Jährigen spielte dagegen das Fahrrad die größte Rolle. In dieser Altersgruppe waren 39 Prozent der verunglückten Kinder mit dem Fahrrad unterwegs, 26 Prozent saßen in einem Auto und 19 Prozent waren zu Fuß unterwegs.
Über alle Altersgruppen unter 15 Jahren hinweg entfielen 34 Prozent der Verunglückten auf den Fahrradverkehr. 31 Prozent waren mit dem Auto und 20 Prozent zu Fuß unterwegs. Besonders viele Unfälle mit Kindern im Schulalter registriert die Statistik werktags zwischen 7 und 8 Uhr.
Verkehrssicherheitsorganisationen setzen beim Schutz von Kindern vor allem auf niedrigere Geschwindigkeiten und eine bessere Gestaltung des Straßenraums. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat empfiehlt Tempo 30 oder verkehrsberuhigte Bereiche insbesondere im Umfeld von Schulen, Kindertagesstätten, Spielplätzen und auf wichtigen Schulwegen.
Von besonderer Bedeutung sind freie Sichtachsen. Geparkte Fahrzeuge können kleine Kinder nahezu vollständig verdecken. Der Verkehrssicherheitsrat und die Deutsche Verkehrswacht empfehlen deshalb, Kreuzungen und Querungsstellen von Sichthindernissen freizuhalten und problematisches Halten und Parken dort zu verhindern.
Autofahrer sollten insbesondere in Wohngebieten damit rechnen, dass Kinder Gefahren anders wahrnehmen als Erwachsene. Jüngere Kinder können Entfernungen und Geschwindigkeiten noch nicht zuverlässig einschätzen und werden wegen ihrer geringeren Körpergröße zwischen parkenden Fahrzeugen später gesehen. Entsprechend wichtig sind eine angepasste Geschwindigkeit, erhöhte Aufmerksamkeit und ausreichend Abstand zu möglichen Querungsstellen.
Auch das Einüben sicherer Wege gehört zur Prävention. Verkehrssicherheitsexperten empfehlen Eltern, Wege zur Schule oder Kita mehrfach gemeinsam mit Kindern abzugehen und sichere Querungsstellen zu nutzen. Entscheidend ist dabei nicht der kürzeste, sondern ein möglichst übersichtlicher und verkehrssicherer Weg.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu