63-jährige Radfahrerin stirbt nach Zusammenstoß mit Lastwagen

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem schweren Verkehrsunfall in Schlier-Unterankenreute im baden-württembergischen Landkreis Ravensburg ist am Samstag eine 63 Jahre alte Radfahrerin ums Leben gekommen. Die Frau war mit einem Pedelec unterwegs, als sie im Bereich eines abbiegenden Lastwagens erfasst wurde. Trotz sofortiger Hilfe starb sie noch an der Unfallstelle. Der tödliche Unfall in Unterankenreute ereignete sich am Samstagmittag, 26. September 2026.

Radfahrerin mit Pedelec unterwegs

Nach den bislang bekannten Angaben fuhr die 63-Jährige mit ihrem Pedelec auf einem Gehweg unmittelbar neben der Fahrbahn. Zur selben Zeit wollte ein 68 Jahre alter Lastwagenfahrer abbiegen. Im Bereich des Abbiegevorgangs gerieten die Radfahrerin und der Lastwagen schließlich in eine Situation, die zu dem tödlichen Zusammenstoß führte.

Nach Angaben der Polizei erkannte die Radfahrerin die Situation offenbar zu spät. Sie fuhr demnach vom Gehweg in den Bereich des abbiegenden Lastwagens. Das Fahrzeug erfasste die Frau. Anschließend wurde sie eine kurze Strecke mitgeschleift und schließlich von der Hinterachse des Lastwagens überrollt.

Die 63-Jährige erlitt dabei schwerste Verletzungen. Ersthelfer begannen unmittelbar nach dem Unfall mit Hilfsmaßnahmen. Für die Frau kam dennoch jede Hilfe zu spät. Sie starb noch an der Unfallstelle.

Unfall ereignete sich am Samstagmittag

Der Zusammenstoß geschah am Samstagmittag in Unterankenreute, einem Ortsteil der Gemeinde Schlier im Landkreis Ravensburg. Ein örtlicher Bericht nennt als Zeitpunkt etwa 12.05 Uhr und verortet die Unfallstelle im Bereich der Wolfegger Straße. Der Unfallort liegt damit innerhalb der Ortslage von Unterankenreute.

Nach dem Zusammenstoß waren Polizei und Rettungskräfte im Einsatz. Für die Unfallaufnahme musste der betroffene Straßenabschnitt gesichert werden. Die Ortsdurchfahrt war während der Arbeiten an der Unfallstelle zeitweise nicht regulär befahrbar. Zur Rekonstruktion des Geschehens wurden die Spuren am Unfallort untersucht.

Polizei schildert bisherigen Unfallablauf

Die bislang veröffentlichten Angaben geben bereits einen vergleichsweise detaillierten ersten Ablauf des Geschehens wieder. Demnach befanden sich das Pedelec und der Lastwagen zunächst nicht gemeinsam auf derselben Fahrspur. Die Radfahrerin war auf dem angrenzenden Gehweg unterwegs, während der Lastwagenfahrer ein Abbiegemanöver einleitete.

Entscheidend für die weiteren Ermittlungen ist die genaue Bewegung beider Beteiligten unmittelbar vor dem Zusammenstoß. Die bisherigen Angaben beschreiben, dass die Frau vom Gehweg in den Bereich des abbiegenden Fahrzeugs fuhr und dort erfasst wurde. Daraus lässt sich jedoch keine abschließende rechtliche Bewertung des Unfallgeschehens ableiten. Eine Aussage über eine mögliche Verantwortlichkeit ist mit dem bisherigen Ermittlungsstand nicht verbunden.

Zu weiteren Einzelheiten des Abbiegemanövers, möglichen Sichtverhältnissen oder dem exakten Abstand der Beteiligten unmittelbar vor der Kollision gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Auch eine abschließende Rekonstruktion des Unfallhergangs lag zunächst nicht vor.

Ermittlungen nach tödlichem Verkehrsunfall

Bei Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang wird der Ablauf möglichst genau rekonstruiert. Dabei können unter anderem die Positionen der Fahrzeuge, Unfallspuren, mögliche Zeugenaussagen und technische Feststellungen eine Rolle spielen. Welche Erkenntnisse im konkreten Fall von Unterankenreute bereits gesichert werden konnten, war zunächst nicht vollständig bekannt.

Der Lastwagenfahrer überlebte den Zusammenstoß. Zu Verletzungen des 68-Jährigen wurden zunächst keine entsprechenden Angaben bekannt. Ein örtlicher Bericht schilderte, dass der Mann nach dem Unfall unter Schock gestanden habe. Weitere gesicherte Angaben zu seinem Zustand lagen zunächst nicht vor.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht nun die genaue Rekonstruktion der Sekunden unmittelbar vor der Kollision. Dabei muss insbesondere geklärt werden, wie sich Lastwagen und Pedelec im Bereich des Abbiegens zueinander bewegten und wann die Beteiligten einander erkennen konnten. Die bislang veröffentlichten Angaben stellen den vorläufigen Ermittlungsstand dar.

Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an

Die Polizei untersucht weiterhin, wie es zu dem tödlichen Zusammenstoß am Samstagmittag kam. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand war die 63-Jährige mit ihrem Pedelec auf einem Gehweg unterwegs, bevor sie in den Bereich des abbiegenden Lastwagens geriet. Dort wurde sie von dem Fahrzeug erfasst, mitgeschleift und von der Hinterachse überrollt.

Die Frau erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Die Ermittlungen sollen nun den genauen Bewegungsablauf von Pedelec und Lastwagen unmittelbar vor der Kollision klären. Eine abschließende Bewertung des Unfallhergangs lag zunächst nicht vor.

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