Vor Poel schwindet die Hoffnung auf eine Rettung des Buckelwals

Buckelwal Wismar: Tier steckt erneut im flachen Wasser fest
Fritz Geller-Grimm, CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons

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Für Timmy, den Wal vor Poel, wird die Lage immer kritischer. Das Tier lebt nach Angaben des Umweltministeriums in Mecklenburg-Vorpommern zwar weiterhin, eine lebende Bergung gilt nach aktuellem Stand aber als kaum noch realistisch. Der Buckelwal atmet demnach regelmäßig, sein Zustand habe sich am Ostermontag zunächst nicht verändert. Gleichzeitig mehren sich die Hinweise, dass ein Rettungseinsatz mit schwerem Gerät für das Tier kaum zu verkraften wäre.

Fachleute halten eine Rettung von Timmy, dem Wal, für kaum realistisch

Nach Einschätzung der zuständigen Stellen würde Timmy, der Wal vor Poel, einen Bergungsversuch mit größeren Geräten voraussichtlich nicht überleben. Umweltminister Till Backhaus erklärte, es gebe derzeit keine Empfehlung von Wissenschaftlern oder Veterinären für ein solches Vorgehen. Zwischenzeitlich war noch geprüft worden, ob ein Spezialschiff aus Dänemark eingesetzt werden könnte. Im Gespräch war ein Katamaran, mit dem der Buckelwal vorsichtig angehoben und transportiert werden sollte. Diese Option kommt aber nur infrage, wenn überhaupt noch eine realistische Überlebenschance besteht. Genau daran bestehen inzwischen erhebliche Zweifel.

Timmy war seit Wochen in der Ostsee unterwegs

Nach Behördenangaben irrte Timmy, der Wal, bereits seit rund vier Wochen durch die Ostsee. In dieser Zeit setzte sich das Tier mehrfach fest, konnte sich aber zunächst immer wieder lösen oder befreit werden. Anfang März wurde der Buckelwal zunächst im Hafen von Wismar gesehen, später auch bei Timmendorfer Strand. In der vergangenen Woche strandete er zunächst an der schleswig-holsteinischen Küste auf einer Sandbank und wurde dort wieder freigebracht. Seit Samstag sitzt der rund zwölf Meter lange Wal in der Wismarer Bucht fest, nachdem er bereits am Dienstag vor Poel gestrandet war. Frühere Rettungsversuche wurden am Mittwoch eingestellt. Für Dienstag ist eine erneute Begutachtung durch Spezialisten angekündigt.

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