Kai Pflaume will bei „Wer weiß denn sowas?“ einen Marathon im Studio laufen

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Zum Start der 13. Staffel von „Wer weiß denn sowas?“ steht Moderator Kai Pflaume vor einer ungewöhnlichen Herausforderung. Am heutigen Montag, 2. November 2026, will er während der Live-Ausgabe der ARD-Quizshow einen Weltrekord aufstellen. Dafür soll er möglichst viele Kilometer laufend zurücklegen und gleichzeitig die Sendung moderieren. Die Sonderausgabe mit dem Titel „Wer weiß denn sowas? – Der Live-Weltrekord“ beginnt um 18 Uhr im Ersten. Nach der Fernsehübertragung wird das Quiz in der ARD Mediathek fortgesetzt.

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Kai Pflaume will während der Moderation 42,195 Kilometer schaffen

Der Weltrekordversuch bildet den Auftakt zur neuen Staffel der beliebten Vorabendshow. Kai Pflaume will dabei die längste Strecke zurücklegen, die während einer Showmoderation gelaufen wird. Als zusätzliches sportliches Ziel hat sich der Moderator die klassische Marathondistanz von 42,195 Kilometern vorgenommen.

Die Herausforderung besteht darin, zwei unterschiedliche Aufgaben miteinander zu verbinden. Während Pflaume seine Runden im Studio dreht, muss er weiterhin durch die Quizsendung führen, Fragen stellen und mit den Kandidaten sprechen. Der Lauf findet damit nicht unabhängig vom Fernsehprogramm statt, sondern ist unmittelbar in die Moderation eingebunden.

Nach Angaben der ARD wären für die Marathondistanz rund 1.400 Runden im Studio erforderlich. Damit würde der Moderator über einen erheblichen Zeitraum in Bewegung bleiben. Zugleich soll das gewohnte Quizformat mit seinen prominenten Gästen und den Fragen aus verschiedenen Wissensbereichen fortgesetzt werden.

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Ob Pflaume tatsächlich die vollständige Marathondistanz erreicht, ist vor Beginn der Live-Übertragung offen. Für den eigentlichen Rekord zählt die während der Showmoderation gelaufene Strecke. Welche weiteren technischen Voraussetzungen für eine Anerkennung erfüllt werden müssen, wird in den veröffentlichten Angaben nicht im Einzelnen beschrieben.

Guinness World Records begleitet den Rekordversuch

Der angekündigte Rekord soll nicht allein anhand der im Fernsehen gezeigten Laufleistung bewertet werden. Nach Angaben der ARD wird eine Vertreterin von Guinness World Records den Versuch überwachen und die Rekordleistung zertifizieren.

Damit ist eine international bekannte Organisation eingebunden, die Rekordversuche anhand festgelegter Anforderungen prüft. Entscheidend ist nicht ausschließlich die sportliche Leistung, sondern auch, ob die für den jeweiligen Rekord geltenden Bedingungen eingehalten werden.

Bei Pflaumes Versuch kommt es insbesondere auf die Verbindung zwischen zurückgelegter Strecke und fortlaufender Showmoderation an. Ein gewöhnlicher Marathonlauf wäre deshalb nicht mit der angekündigten Rekordkategorie gleichzusetzen.

Das Ergebnis soll sich erst im Verlauf der Live-Sendung ergeben. Die geplante Marathonstrecke stellt dabei eine zusätzliche sportliche Zielmarke dar. Ob für einen anerkannten Weltrekord die gesamte Distanz erforderlich ist, geht aus den bisherigen Veranstalterangaben nicht hervor.

Bernhard Hoëcker und Wotan Wilke Möhring unterstützen den Moderator

Auch beim Weltrekordversuch bleibt die Grundbesetzung von „Wer weiß denn sowas?“ erhalten. Bernhard Hoëcker und Schauspieler Wotan Wilke Möhring treten als Teamkapitäne an und werden jeweils von prominenten Rategästen unterstützt.

Wotan Wilke Möhring übernahm die Aufgabe im Frühjahr 2025 von Elton. Für ihn beginnt damit die zweite reguläre Staffel als Teamkapitän. Bernhard Hoëcker gehört dagegen bereits seit den Anfangsjahren zur festen Besetzung des Formats.

Während der Live-Sendung sollen die beiden Teamkapitäne Pflaume auch bei seiner sportlichen Herausforderung unterstützen. Gleichzeitig müssen sie gemeinsam mit ihren Gästen möglichst viele Quizfragen richtig beantworten.

Die Namen der prominenten Gäste für den besonderen Staffelauftakt wurden vor der Ausstrahlung nicht vollständig veröffentlicht. Anders als bei gewöhnlichen Folgen steht diesmal vor allem der Rekordversuch des Moderators im Mittelpunkt.

Die Live-Ausgabe läuft heute länger als gewöhnlich

Die 13. Staffel beginnt am Montag mit einer Doppelfolge. Das Erste zeigt die erste Ausgabe von 18:00 bis 18:50 Uhr. Unmittelbar danach folgt von 18:50 bis 19:45 Uhr der zweite Teil.

In den Programmverzeichnissen werden die beiden Sendungen als Folgen 1428 und 1429 geführt. Beide tragen den Titel „Der Live-Weltrekord“. Es handelt sich um neue Ausgaben, die erstmals am 2. November 2026 ausgestrahlt werden.

Anders als die üblichen Aufzeichnungen der Quizshow wird der Staffelauftakt live übertragen. Dadurch können die Zuschauer unmittelbar verfolgen, wie sich Pflaumes Laufleistung während der Quizrunden entwickelt.

Die Fernsehübertragung endet laut aktuellem Programmplan um 19:45 Uhr. Anschließend sind im Ersten die üblichen Informationssendungen vor der 20-Uhr-Tagesschau vorgesehen. Der Rekordversuch soll jedoch unabhängig vom regulären Fernsehprogramm weitergehen.

ARD Mediathek überträgt den weiteren Weltrekordversuch

Für Zuschauer, die den gesamten Lauf verfolgen möchten, ist eine Fortsetzung in der ARD Mediathek geplant. Nach den aktuellen Programminformationen beginnt die ausschließlich digitale Weiterführung um 19:50 Uhr. In einer neueren Ankündigung nennt die ARD bereits 19:40 Uhr.

Die Online-Übertragung soll weitere Live-Quizrunden umfassen und nicht bereits nach einer festgelegten Anzahl von Minuten enden. Stattdessen ist vorgesehen, die Sendung bis zum Abschluss des Laufversuchs fortzusetzen.

Damit unterscheidet sich die Veranstaltung von der gewöhnlichen Struktur der Quizshow. Während die täglichen Fernsehfolgen normalerweise rund 50 Minuten dauern, richtet sich die Länge der digitalen Fortsetzung nach dem Verlauf der sportlichen Herausforderung.

Die ARD Mediathek übernimmt bei diesem Staffelstart somit eine zusätzliche Funktion. Sie ermöglicht eine längere Live-Übertragung, ohne den anschließenden regulären Sendeablauf im Ersten zu verändern.

So funktioniert das Quiz bei „Wer weiß denn sowas?“

Trotz des Weltrekordversuchs bleibt das eigentliche Spielprinzip bestehen. Die beiden Teamkapitäne beantworten gemeinsam mit wechselnden prominenten Gästen Fragen aus unterschiedlichen Wissensgebieten.

Dabei geht es unter anderem um Naturwissenschaften, Tiere, Geschichte und ungewöhnliche Erscheinungen aus dem Alltag. Die Teams müssen aus vorgegebenen Antwortmöglichkeiten die richtige Lösung auswählen.

Auch das Studiopublikum ist in den Wettbewerb eingebunden. Die Zuschauer entscheiden sich zu Beginn für eines der beiden Rateteams. Abhängig vom Spielergebnis können die Unterstützer des erfolgreichen Teams einen Geldbetrag gewinnen.

Der zusätzliche Lauf des Moderators verändert damit vor allem die äußeren Bedingungen der Sendung. Pflaume soll seine gewohnte Rolle als Gastgeber weiter ausfüllen, während er körperlich eine deutlich höhere Belastung als bei einer regulären Quizaufzeichnung bewältigt.

Neue Staffel startet nach erfolgreicher vorheriger Saison

„Wer weiß denn sowas?“ gehört seit 2015 zum Vorabendprogramm des Ersten. Der Sender setzt mit der 13. Staffel erneut auf das etablierte Format, das sich den Sendeplatz um 18 Uhr mit „Gefragt – Gejagt“ teilt.

Die vorherige Staffel erreichte nach ARD-Angaben durchschnittlich 3,1 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 20,6 Prozent. Diese Zahlen beziehen sich auf den Durchschnitt der zwölften Staffel und nicht auf eine einzelne Sendung.

Produziert wird „Wer weiß denn sowas?“ von UFA SHOW & FACTUAL im Auftrag der ARD-Werbung. Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Norddeutschen Rundfunk.

Nach der besonderen Live-Ausgabe am Montag beginnt am Dienstag, 3. November, wieder der reguläre werktägliche Sendebetrieb um 18 Uhr. Zum Start der neuen Staffel stehen dann erneut wechselnde prominente Gäste und das gemeinsame Rätseln mit den beiden Teamkapitänen im Vordergrund.

Der Montag bildet dagegen einen ungewöhnlichen Auftakt. Kai Pflaume muss nicht nur durch eine deutlich verlängerte Ausgabe seiner Quizshow führen, sondern gleichzeitig eine sportliche Leistung erbringen, die offiziell als Weltrekord anerkannt werden soll.

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