Berlin und München vor Wetterumschwung: Kaltfront bringt Regen und deutlich kühlere Luft

Das Bild zeigt eine Lupe, die etwas sucht und symbolisiert eine Internetsuche
Symbolbild mit KI erstellt

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Nach mehreren milden Herbsttagen steht Deutschland ein spürbarer Wetterwechsel bevor. Am morgigen Samstag, 17. Oktober 2026, zieht eine Kaltfront über das Land und bringt vielerorts Regen sowie deutlich niedrigere Temperaturen. Besonders in Berlin, Leipzig, Dresden und München wird der Unterschied zu den Vortagen bemerkbar. Während am Freitag regional noch Temperaturen über 20 Grad erwartet werden, erreichen die Höchstwerte am Samstag vielerorts nur noch etwa 10 bis 16 Grad. Im Südosten beginnt der Tag stellenweise mit dichtem Nebel.

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Kaltfront beendet die milde Wetterphase in Deutschland

Verantwortlich für den Wetterumschwung ist das Frontensystem eines Tiefdruckgebiets, das sich in Richtung Barentssee bewegt. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur trägt das Tief den Namen Irima. Der bisherige Hochdruckeinfluss schwächt sich ab, sodass kühlere und feuchtere Meeresluft nach Deutschland gelangt.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) beschreibt im Warnlagebericht vom Freitag, 16. Oktober, 16:36 Uhr, eine zunehmend wechselhafte Wetterlage. Bereits in der Nacht zum Samstag breiten sich Wolken und Niederschläge aus. Im Laufe des Samstags verlagert sich der Regen weiter in die östlichen und südlichen Landesteile.

Die Veränderung betrifft weite Teile Deutschlands, fällt aber regional unterschiedlich aus. Am Freitag waren beispielsweise für Baden-Württemberg örtlich noch bis zu 24 Grad angekündigt. Am Samstag werden dort vielerorts nur noch Temperaturen im niedrigen zweistelligen Bereich erwartet. Für Deutschland insgesamt reicht die Temperaturspanne nach der DWD-Prognose von etwa 10 Grad in der Eifel bis zu 18 Grad am östlichen Alpenrand.

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Berlin wird deutlich kühler, auch Leipzig und Dresden bekommen Regen

Das Wetter in Berlin und München am Samstag zeigt besonders deutlich, wie sich die Kaltfront auf die Temperaturen auswirkt. In Berlin werden nach den aktuellen DWD-Stadtprognosen am frühen Morgen etwa 8 bis 9 Grad erwartet. Tagsüber steigen die Temperaturen voraussichtlich nur auf 12 bis 13 Grad. Dazu dominieren Wolken, zeitweise fällt leichter Regen.

Am Freitag waren für Berliner Messstationen noch Höchstwerte von 19 bis 20 Grad vorhergesagt. An der Station Berlin-Dahlem ergibt sich damit ein Rückgang der prognostizierten Höchsttemperatur von 20 auf 12 Grad. Der Wetterwechsel macht sich somit innerhalb eines Tages deutlich bemerkbar.

Ähnlich entwickelt sich das Wetter in Sachsen. Für Leipzig rechnet der DWD am Samstag mit etwa 10 Grad am Morgen und maximal 13 Grad am Tag. In Dresden werden nach einem morgendlichen Tiefstwert von rund 9 Grad ebenfalls etwa 13 Grad erreicht. Für beide Städte ist leichter Regen vorhergesagt.

Auch in Brandenburg und Sachsen-Anhalt gelangen allmählich kühlere Luftmassen in die Region. Der DWD erwartet für Magdeburg am Samstag maximal 13 Grad. Anders als in den Tagen zuvor bestimmen damit häufig Wolken und zeitweise Niederschläge das Wetter in weiten Teilen Ostdeutschlands.

München startet mit Nebel, später folgt Regen

In München beginnt der Samstag voraussichtlich deutlich kühler als der Freitag. Für die Wetterstation am Münchner Flughafen prognostiziert der DWD am Morgen etwa 6 Grad und Nebel. Im Tagesverlauf können die Temperaturen noch auf rund 15 Grad steigen. Dabei nimmt die Bewölkung zu, später wird leichter Regen erwartet.

Bereits in der Nacht zum Samstag besteht in Südostdeutschland gebietsweise die Möglichkeit dichter Nebelfelder. Nach dem DWD-Warnlagebericht vom 16. Oktober, 16:36 Uhr, können die Sichtweiten vereinzelt unter 150 Meter sinken.

Betroffen sind insbesondere Teile Ober- und Niederbayerns sowie Gebiete entlang der Donau. Auch für Regensburg und Straubing enthalten die DWD-Stadtprognosen Nebel am Samstagmorgen. In Oberfranken ist unter anderem für Bamberg Nebel vorhergesagt. Eine konkrete, zeitlich abgegrenzte amtliche Nebelwarnung für diese Städte war zunächst nicht belegt.

Mit der Kaltfront wird es auch in Nordbayern wechselhafter. In Nürnberg werden am Samstag nach morgendlichen Temperaturen um 9 Grad nur noch rund 13 Grad erreicht. Zeitweise ist leichter Regen möglich. Für Regensburg liegen die prognostizierten Höchstwerte bei etwa 14 Grad.

In den Mittelgebirgen frischt der Wind auf

Neben dem Temperaturrückgang macht sich die veränderte Wetterlage in einigen Mittelgebirgen durch stärkeren Wind bemerkbar. Für den Harz erwartet der DWD am Samstagvormittag und Nachmittag örtliche Windböen um 50 Kilometer pro Stunde. Auf dem Brocken sind zeitweise stürmische Böen um 65 Kilometer pro Stunde möglich.

Auch im Erzgebirge werden Windböen um 50 Kilometer pro Stunde vorhergesagt. In exponierten Lagen können einzelne Böen etwa 65 Kilometer pro Stunde erreichen. Im Thüringer Wald rechnet der Wetterdienst zeitweise mit Windgeschwindigkeiten um 50 Kilometer pro Stunde aus nordwestlicher Richtung.

In den tiefer gelegenen Städten stehen dagegen vor allem Wolken, Niederschläge und kühlere Temperaturen im Vordergrund. Für Berlin und Brandenburg nennt der regionale DWD-Warnlagebericht bis Sonntagmittag keine warnrelevanten Wettererscheinungen.

An den Küsten ist die Windlage deutlich ausgeprägter. Im Südwesten Deutschlands wird außerdem gebietsweise anhaltender Regen erwartet.

Frankfurt, Hannover und Köln ebenfalls deutlich kühler

Auch abseits der östlichen und südöstlichen Landesteile gehen die Temperaturen zurück. Für Frankfurt am Main erwartet der DWD am Samstag Höchstwerte um 14 bis 15 Grad bei überwiegend bewölktem Himmel. In Hannover werden rund 13 Grad prognostiziert, wobei sich die Bewölkung zeitweise auflockern kann.

In Köln sind etwa 14 Grad zu erwarten, in Saarbrücken rund 14 Grad. Damit verabschiedet sich die außergewöhnlich milde Witterung der vergangenen Tage zunächst auch aus weiten Teilen der Mitte und des Westens.

Der Regen verteilt sich allerdings nicht gleichmäßig über Deutschland. Während einige Regionen längere Niederschlagsphasen erleben, sind andernorts trockenere Abschnitte und zeitweise Auflockerungen möglich. Der Samstag wird somit nicht überall gleichermaßen nass.

Sonntag bleibt kühl, Hochdruckeinfluss nimmt regional wieder zu

Am Sonntag, 18. Oktober, setzt sich das kühlere Wetter zunächst fort. Für Berlin erwartet der DWD nach den aktuellen Stationsprognosen Höchstwerte um 12 bis 13 Grad, für München rund 13 Grad. In Leipzig werden etwa 11 Grad erreicht, während Frankfurt und Köln ebenfalls mit Höchstwerten um 11 Grad rechnen müssen.

Gleichzeitig deutet sich eine Veränderung der Wetterlage an. Nach Angaben des DWD gewinnt im Norden, Osten und Südosten zunehmend Hochdruckeinfluss an Bedeutung. Das Hochdruckgebiet Gerhard, das sich laut dpa von Südskandinavien her bemerkbar macht, soll dort für eine Wetterberuhigung sorgen.

In westlichen und südwestlichen Landesteilen kann es dagegen weiterhin regnen. Für den Beginn der neuen Woche deutet sich nach der DWD-Prognose zunächst wieder eine Erwärmung an. Zur Wochenmitte könnten weitere Tiefausläufer für neue Niederschläge sorgen.

In seiner Wochenvorhersage vom Freitag, 16. Oktober, 11 Uhr, erwartet der DWD für Montag keine signifikanten Wettergefahren. Damit zeichnet sich nach dem Wetterumschwung am Samstag regional zumindest eine vorübergehende Beruhigung ab.

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