Berlin und Rostock: Höhentief bringt Wolken und örtlich Regen

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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Der Dienstag, 20. Oktober 2026, wird in Berlin und Rostock kühl und überwiegend grau. Während die Hauptstadt nach der Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor allem mit Wolken rechnen muss, ist für Rostock leichter Regen vorgesehen. Ursache ist ein Höhentief, das aus Polen nach Deutschland zieht und vor allem in Mecklenburg-Vorpommern sowie im nördlichen Brandenburg feuchtere Luft heranführt. Die Höchsttemperaturen liegen in beiden Städten bei etwa 10 Grad.

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Das Wetter in Berlin und Rostock am 20. Oktober 2026 unterscheidet sich damit vor allem beim Niederschlag. Deutschland liegt zugleich am Rand eines ausgedehnten Hochdruckgebiets über Skandinavien und Russland. Von Osten strömt vergleichsweise trockene Festlandsluft ein. Das Höhentief durchbricht den ansonsten ruhigen Witterungscharakter regional. Wie weit sich Wolken und Regen ausbreiten, ist wegen unterschiedlicher Modellberechnungen noch mit Unsicherheiten verbunden.

DWD-Windwarnungen reichen bis in die ersten Dienstagsstunden

Für Berlin und Rostock liegen keine amtlichen Wetterwarnungen vor. Bestehende Warnungen betreffen vor allem andere Küstenabschnitte. Dort gilt nach dem am Montagabend abrufbaren Warnstand eine Wetterwarnung vor Windböen mit Geschwindigkeiten um 55 Kilometer pro Stunde, örtlich aus Ost, an der Nordsee aus Südost.

Für die Küstenbereiche der Landkreise Friesland, Wittmund und Aurich sowie die Insel Borkum reicht die Wetterwarnung von Montag, 19. Oktober, 18 Uhr bis Dienstag, 20. Oktober, 1 Uhr. Für die Küstenabschnitte der Kreise Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg und Plön sowie für Ostholstein einschließlich Binnenland, die Städte Flensburg und Kiel gilt sie von Montag, 18 Uhr, bis Dienstag, 0 Uhr. Die Wetterwarnung für Helgoland läuft von Montag, 11:36 Uhr, bis Dienstag, 2 Uhr. Dort können in exponierten Lagen auch Sturmböen um 65 Kilometer pro Stunde auftreten. Stand der Warnübersicht: Montag, 19. Oktober, 18:08 Uhr.

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Diese zeitlich begrenzten Warnungen sind von der allgemeinen Windprognose zu unterscheiden: Der DWD erwartet auch am Dienstag über der offenen Nordsee und auf den Ostfriesischen Inseln örtlich steife Böen bis 60 Kilometer pro Stunde. Die Wochenvorhersage vom Montag, 11 Uhr, nennt für den Dienstag abgesehen von Föhn mit Sturmböen auf einigen Alpengipfeln keine weiteren markanten Warnereignisse.

Berlin bei 10 Grad, Rostock mit leichtem Regen

An der DWD-Station Berlin-Tempelhof sind am frühen Dienstag 4 Grad und später maximal 10 Grad berechnet. Die Stationstabellen nennen für beide Zeiträume bewölktes Wetter, aber keinen ausdrücklich ausgewiesenen Regen. In Rostock beginnt der Tag laut Vorhersage bei etwa 8 Grad und bedecktem Himmel. Später werden 10 Grad und leichter Regen erwartet. Für Greifswald zeigt die Stationsprognose 7 bis 10 Grad und ebenfalls leichten Regen.

Im brandenburgischen Angermünde ist schon für den frühen Dienstag leichter Regen bei 5 Grad verzeichnet, später bei bis zu 9 Grad Bewölkung. Leipzig erreicht nach 2 Grad am Morgen etwa 9 Grad, Dresden nach 3 Grad rund 11 Grad, jeweils bei bewölktem Himmel. In Hamburg sind 4 bis 10 Grad und Wolken prognostiziert, für Kiel 8 bis 10 Grad bei bedecktem Himmel. Etwas freundlicher sehen die Tabellen Hannover mit 2 bis 10 Grad und Bremen mit 3 bis 9 Grad, jeweils später heiter.

Nebel und leichter Frost am Morgen

Abseits der Stadtzentren kann die Nacht zum Dienstag stellenweise frostig verlaufen. Der DWD erwartet in Teilen der Mitte und des Ostens örtlich etwa minus 1 Grad. Für den Brocken im Landkreis Harz werden am frühen Morgen minus 2 Grad und gefrierender Nebel berechnet. Auf dem Fichtelberg im Erzgebirgskreis sind minus 1 Grad und ebenfalls gefrierender Nebel prognostiziert. Das sind Stationsprognosen und keine eigenständigen amtlichen Glättewarnungen.

Hinzu kommt örtlicher Nebel oder Hochnebel, der sich nach dem Warnlagebericht bis in die Mittagsstunden halten kann. Besonders im Bergland ab mittleren Höhen sind Sichtweiten unter 150 Metern möglich. Damit kann die Sicht zeitweise deutlich eingeschränkt sein.

Am Mittwoch wird es zunehmend wechselhaft

Für den Dienstag bleibt das Wettergeschehen damit regional unterschiedlich: mehr Wolken und etwas Regen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, kühle Morgenstunden mit einzelnen Frostwerten in der Mitte und zeitweise Windböen an exponierten Küstenabschnitten. Ein flächendeckendes Starkregen- oder Gewitterereignis ist für Berlin und Rostock nicht angekündigt.

Der Blick auf die Folgetage zeigt eine zunehmende Umstellung zu wechselhafterem Wetter. Für Mittwoch rechnet der DWD gebietsweise mit Regen. Ab Donnerstag nimmt insbesondere über der Nordsee das Windpotenzial zu. Für Freitag werden in der längerfristigen Gefahreneinschätzung stürmische Böen in mehreren Regionen für möglich gehalten. Für Sonntag betont der Wetterdienst noch große Prognoseunsicherheit.

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