
In Köln und Düsseldorf steht am Freitag, 9. Oktober 2026, ein kühler und wechselhafter Herbsttag bevor. Nach den ungewöhnlich warmen Temperaturen zur Wochenmitte erreichen die Höchstwerte nur noch 13 bis 14 Grad. Dazu erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) leichten Regen und auffrischenden Wind. Besonders im Tagesverlauf können die Böen zunehmen. Für die beiden Großstädte lagen am Donnerstagabend zunächst keine amtlichen Wetterwarnungen für Freitag vor.
Das Wetter in Köln und Düsseldorf wird am Freitag von vielen Wolken, zeitweiligem Regen und einem zunehmend spürbaren Südwestwind bestimmt. Nach den Stationsprognosen des DWD beginnt der Tag an beiden Flughäfen mit Temperaturen um 8 Grad. Im weiteren Verlauf steigen die Werte am Flughafen Köln/Bonn auf maximal 13 Grad. Für den Flughafen Düsseldorf werden bis zu 14 Grad vorhergesagt.
Die Wettermodelle des DWD weisen für beide Stationen leichten Regen aus. Während für Köln/Bonn keine gesonderten Windböen in der Stationsübersicht angegeben sind, enthält die Prognose für Düsseldorf ausdrücklich Windböen. Die regionalen Vorhersagen lassen allerdings auch in anderen tieferen Lagen zeitweise kräftigere Windbewegungen erwarten.
Nach der am Donnerstag, 8. Oktober, um 17:27 Uhr aktualisierten DWD-Warnübersicht lag für Freitag zunächst keine amtliche Wetterwarnung für Köln oder Düsseldorf vor. Auch für die angrenzenden Gebiete, darunter den Rhein-Erft-Kreis, den Rhein-Kreis Neuss, den Kreis Mettmann, den Rheinisch-Bergischen Kreis und den Rhein-Sieg-Kreis, war zu diesem Zeitpunkt keine entsprechende Warnung ausgewiesen.
Damit waren für Freitag in diesen Gebieten weder eine Wetterwarnung noch eine markante Wetterwarnung, Unwetterwarnung oder extreme Unwetterwarnung veröffentlicht. Entsprechend gab es auch keinen amtlich festgelegten Gültigkeitszeitraum für eine solche Warnung.
Der DWD hatte jedoch bereits eine Zunahme des Windes angekündigt. Neue Warnungen können daher im weiteren Verlauf ausgegeben werden.
Im Warnlagebericht für Nordrhein-Westfalen vom Donnerstag, 8. Oktober, 10:28 Uhr, kündigte der DWD ab Freitagvormittag auffrischenden Südwestwind an. Besonders in höheren Lagen könnten Sturmböen um 70 Kilometer pro Stunde auftreten. Im weiteren Tagesverlauf seien auch in tieferen Lagen gebietsweise Windböen um 55 Kilometer pro Stunde möglich.
Der bundesweite Warnlagebericht des DWD vom Donnerstag, 17:15 Uhr, beschreibt ebenfalls zunehmenden Südwestwind. Für den Westen und weitere Landesteile werden verbreitet auffrischender Wind und örtlich kräftige Böen erwartet.
Für Köln und Düsseldorf bedeutet diese Entwicklung, dass es trotz vergleichsweise niedriger Temperaturen und überwiegend leichtem Regen zeitweise deutlich windiger werden kann. Eine amtliche Sturmwarnung für die beiden Städte lässt sich daraus allerdings nicht ableiten.
Für Berufspendler in Köln und Düsseldorf dürfte vor allem die Kombination aus niedrigen Temperaturen, Regen und zunehmendem Wind relevant werden. Während der morgendliche Berufsverkehr bei Temperaturen um 8 Grad beginnt, ist im weiteren Tagesverlauf mit zeitweilig nassen Straßen zu rechnen.
Auch an Haltestellen, auf Bahnsteigen und an offenen Verkehrsflächen kann der Wind stärker zu spüren sein. Die DWD-Prognose liefert allerdings keinen Beleg für konkrete Einschränkungen im Bahnverkehr oder auf den Straßen.
An den Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf sind leichter Regen beziehungsweise Windböen in den Wetterprognosen berücksichtigt. Ob daraus operative Einschränkungen im Flugverkehr entstehen, ist damit nicht gesagt. Konkrete wetterbedingte Flugausfälle oder Verspätungen waren aus den vorliegenden Wetterinformationen nicht abzuleiten.
Auch für Veranstaltungen unter freiem Himmel dürften Regen und Wind am Freitag eine Rolle spielen. Die niedrigen Tageshöchstwerte und die hohe Bewölkung sorgen für deutlich andere Bedingungen als noch zur Wochenmitte. Insbesondere bei längeren Aufenthalten im Freien macht sich der Temperaturunterschied bemerkbar.
Für Beschäftigte in der Land- und Forstwirtschaft sowie auf Baustellen können die zeitweise stärkeren Böen relevant sein. Die vom DWD erwarteten Windgeschwindigkeiten gelten allerdings nicht überall gleichermaßen. In geschützteren Stadtbereichen können die Windverhältnisse von denen auf freien Flächen oder in höheren Lagen abweichen.
Für konkrete Veranstaltungen oder Arbeitsbereiche lagen zunächst keine amtlichen wetterbedingten Einschränkungen vor.
Die Temperaturen am Freitag markieren eine Fortsetzung der Abkühlung, die bereits am Donnerstag eingesetzt hat. Noch am Mittwoch, 7. Oktober, hatte die Landeshauptstadt Düsseldorf Temperaturen um 22 Grad registriert. Für Donnerstag wurden in Düsseldorf nur noch etwa 16 Grad erwartet, bevor das Thermometer am Freitag maximal 14 Grad erreichen soll.
Ausgelöst wurde der Wetterwechsel durch eine Kaltfront, die kühlere Meeresluft nach Mitteleuropa brachte. Der DWD beschreibt für Freitag einen erneuten Einfluss von Tiefausläufern, die das wechselhafte Wetter fortsetzen.
Temperaturen im Bereich von 13 bis 14 Grad sind für Oktober grundsätzlich nicht außergewöhnlich. Auffällig ist vielmehr der deutliche Unterschied zu den zuvor ausgesprochen milden Tagen.
Zum Wochenende zeichnet sich für Köln und Düsseldorf eine leichte Erholung der Temperaturen ab. Nach den aktuellen DWD-Stationsprognosen werden am Samstag, 10. Oktober, sowohl am Flughafen Köln/Bonn als auch am Flughafen Düsseldorf Höchstwerte von 16 Grad erwartet.
Für beide Stationen ist am Samstag überwiegend bewölktes Wetter vorhergesagt. Die frühe Prognose enthält zunächst noch leichten Regen, während im weiteren Tagesverlauf eine zeitweise trockenere Wetterphase möglich erscheint.
Am Sonntag, 11. Oktober, werden am Flughafen Köln/Bonn etwa 15 Grad und in Düsseldorf ebenfalls 15 Grad erwartet. Während für Köln/Bonn leichter Regen angegeben wird, weist die Düsseldorfer Stationsprognose überwiegend bewölktes Wetter aus.
Damit bleiben Köln und Düsseldorf auch am Wochenende auf wechselhaftes Herbstwetter eingestellt. Eine nachhaltige Rückkehr zu den Temperaturen von mehr als 20 Grad, wie sie noch zur Wochenmitte erreicht wurden, zeichnet sich für Samstag und Sonntag nicht ab.
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