
Nach den ungewöhnlich warmen Tagen stellt sich das Wetter in Nürnberg und Stuttgart deutlich um. Am Freitag, 9. Oktober 2026, beginnen beide Städte den Tag mit niedrigen Temperaturen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet am Flughafen Nürnberg einen Tiefstwert von 4 Grad, am Flughafen Stuttgart sind es 5 Grad. Tagsüber steigen die Temperaturen nur auf 14 beziehungsweise 15 Grad. In Nürnberg wird leichter Regen erwartet, während die DWD-Stationsprognose für Stuttgart überwiegend bewölktes Wetter vorsieht. Regional kann sich am frühen Freitagmorgen Nebel bilden, teilweise mit Sichtweiten unter 150 Metern.
Besonders am frühen Morgen wird die Abkühlung spürbar. Nach der Vorhersage des DWD vom Donnerstag, 8. Oktober, liegen die Tiefsttemperaturen an den Flughäfen Nürnberg und Stuttgart bei 4 beziehungsweise 5 Grad. Für Nürnberg sind am Morgen Wolken vorhergesagt, während sich der Himmel am Stuttgarter Flughafen zeitweise auflockern kann.
Damit liegen die Temperaturen deutlich unter den Werten der vergangenen Tage. Noch am Mittwoch, 7. Oktober, wurden in Baden-Württemberg regional bis zu 26 Grad erwartet. Die inzwischen durchgezogene Kaltfront hat diese warme Wetterphase beendet. Auch tagsüber bleibt es am Freitag mit maximal 14 bis 15 Grad erheblich kühler.
Für den frühen Freitagmorgen weist der DWD auf örtliche Nebelbildung hin. Im Warnlagebericht für Baden-Württemberg vom 8. Oktober, 10:30 Uhr, werden stellenweise Sichtweiten unter 150 Metern genannt. Auch für Nordbayern hält der Wetterdienst dichten Nebel in der Nacht zum Freitag bei größeren Wolkenauflockerungen für möglich.
Diese Hinweise gelten allerdings für größere Regionen. Eine ausdrückliche Vorhersage von Sichtweiten unter 150 Metern für die Stadtgebiete Nürnberg und Stuttgart enthalten die genannten Berichte nicht. Die DWD-Stationsprognosen für beide Flughäfen weisen am Freitagmorgen keinen Nebel aus. Die genaue räumliche Verteilung möglicher Nebelfelder blieb damit zunächst offen.
Für Nürnberg und Stuttgart waren in den am Donnerstag abrufbaren kreisbezogenen Warnübersichten keine amtlichen Warnungen für Freitag ausgewiesen. Das galt auch für die Landkreise Nürnberger Land, Roth und Erlangen-Höchstadt sowie Fürth und Erlangen. In Baden-Württemberg waren für die Stadt Stuttgart und die angrenzenden Landkreise Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg und den Rems-Murr-Kreis ebenfalls keine entsprechenden Warnmeldungen aufgeführt.
Damit war für diese Gebiete zunächst weder eine Wetterwarnung noch eine markante Wetterwarnung, Unwetterwarnung oder extreme Unwetterwarnung für den Freitag bestätigt. Ein konkreter Warnzeitraum mit Beginn und Ende lag für diese Städte und Kreise nicht vor. Der allgemeine Nebelhinweis des DWD ist von einer amtlichen Warnmeldung für einzelne Kreise zu unterscheiden. Kurzfristige Änderungen der Warnlage sind möglich.
Für das Wetter Nürnberg Stuttgart zeigen die aktuellen DWD-Stationsprognosen einen kühlen, aber unterschiedlich verlaufenden Freitag. Am Flughafen Nürnberg werden nach 4 Grad am Morgen höchstens 14 Grad erwartet. Im Tagesverlauf ist leichter Regen vorhergesagt. Am Flughafen Stuttgart steigt die Temperatur von 5 Grad auf maximal 15 Grad. Dort beschreibt der DWD den Wettercharakter als bewölkt.
Auch in Stuttgart kann im Tagesverlauf Niederschlag auftreten. Die örtliche Vorhersage des SWR rechnet insbesondere ab der Mittagszeit mit leichtem Regen. Für beide Flughafenstationen enthält die DWD-Tagesprognose keine besondere Böenkennzeichnung. In Nordbayern sind laut regionalem DWD-Warnlagebericht im Flachland allerdings zeitweise Windböen um 50 Kilometer pro Stunde möglich, ohne dass damit eine konkrete Böenwarnung für Nürnberg verbunden wäre.
Die mögliche Nebelbildung ist vor allem für Menschen relevant, die am frühen Freitagmorgen unterwegs sind. Wo tatsächlich dichte Nebelfelder auftreten, kann die Sicht auf Straßen erheblich eingeschränkt sein. Das betrifft grundsätzlich auch Pendler auf den Zufahrtsstraßen rund um Nürnberg und Stuttgart. Für die beiden Stadtgebiete selbst ist eine Sichtweite unter 150 Metern jedoch nicht ausdrücklich vorhergesagt.
Auch für den Bahn- und Flugverkehr können örtlich schlechte Sichtverhältnisse grundsätzlich eine Rolle spielen. Konkrete wetterbedingte Einschränkungen oder Ausfälle an den Flughäfen Nürnberg und Stuttgart lassen sich aus den DWD-Prognosen nicht ableiten. Bei Veranstaltungen im Freien stehen am Freitag vor allem die niedrigen Temperaturen und mögliche Niederschläge im Mittelpunkt. In der Land- und Forstwirtschaft bleibt außerdem die Nässe nach dem Regen vom Donnerstag relevant.
Ursache des Wetterwechsels ist eine Kaltfront, die am Donnerstag über den Süden Deutschlands hinwegzieht. Nach Angaben des DWD strömt dahinter deutlich kühlere Meeresluft ein. Zeitweise gewinnt anschließend ein Zwischenhoch an Einfluss, bevor am Freitagnachmittag ein weiterer Tiefausläufer heranzieht.
Der Temperaturunterschied zu Mittwoch fällt besonders deutlich aus. Während regional noch Werte bis zu 26 Grad möglich waren, bewegen sich die Höchsttemperaturen am Freitag in Nürnberg und Stuttgart nur noch im mittleren Zehnerbereich. Damit kehrt das Wetter nach der kurzen warmen Phase zu einem herbstlicheren Temperaturniveau zurück. Die Abkühlung ist Teil eines größeren Wetterwechsels, der zahlreiche Regionen Mitteleuropas erfasst. Eine besondere Kältewarnung für die beiden Städte ergibt sich daraus nicht.
Auch am Samstag, 10. Oktober, bleibt es in Nürnberg und Stuttgart vergleichsweise kühl. Der DWD erwartet am Flughafen Nürnberg Tiefstwerte um 10 Grad und einen Höchstwert von 14 Grad. Für Stuttgart werden ebenfalls 10 Grad am Morgen und bis zu 16 Grad am Nachmittag vorhergesagt. In beiden Städten ist zeitweise leichter Regen möglich.
Am Sonntag, 11. Oktober, deutet sich eine Wetterberuhigung an. In Nürnberg erwartet der DWD am Flughafen Temperaturen zwischen 7 und 14 Grad, in Stuttgart zwischen 8 und 15 Grad. Für beide Stationen ist überwiegend bewölktes Wetter vorhergesagt. Damit bleibt das Wochenende herbstlich, ohne dass sich eine Rückkehr zu den ungewöhnlich hohen Temperaturen vom Mittwoch abzeichnet.
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