Wohnungsbrand in Spandau: Großeinsatz der Feuerwehr und mehrere Verletzte

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Foto: Ingo Kramarek

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Ein Wohnungsbrand in Spandau hat in der Nacht zum Mittwoch einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Bei dem Brand in Berlin-Spandau wurde ein Bewohner lebensgefährlich verletzt. Zwei weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen. Die Feuerwehr Spandau brachte den Brand schließlich unter Kontrolle und evakuierte zahlreiche Bewohner aus dem Gebäude.

Feuer in Mehrfamilienhaus mit Pflegeeinrichtung

Der Brand brach in der Nacht in einem Gebäude an der Stadtrandstraße im Spandauer Ortsteil Falkenhagener Feld aus. In dem Haus befindet sich neben Wohnungen auch eine Pflegeeinrichtung. Nach dem Notruf rückten Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr aus und bestätigten vor Ort einen Wohnungsbrand im vierten Obergeschoss.

Die betroffene Wohnung stand vollständig in Flammen. Feuerwehrleute gingen sowohl von außen als auch aus dem Gebäudeinneren gegen das Feuer vor. Gleichzeitig suchten Einsatzkräfte nach möglichen weiteren Personen im Haus. Während der Löscharbeiten breitete sich Rauch im Treppenraum aus.

Um sicherzustellen, dass sich der Brand nicht weiter ausgedehnt hatte, öffneten die Einsatzkräfte mehrere Wohnungen gewaltsam. So konnten die Räume kontrolliert und mögliche Gefahren für Bewohner ausgeschlossen werden.

Evakuierung von rund 50 Menschen

Beim Eintreffen der Feuerwehr konnten zwei Bewohner unmittelbar in Sicherheit gebracht werden. Eine Person erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Zwei weitere Bewohner kamen mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser.

Wegen der großen Zahl potenziell betroffener Menschen wurde das Einsatzstichwort „Massenanfall von Verletzten“ ausgelöst. Insgesamt etwa 50 Bewohner wurden aus dem Gebäude evakuiert.

Nach Angaben der Feuerwehr waren rund 85 Einsatzkräfte vor Ort. Auch Busse der Berliner Verkehrsbetriebe wurden eingesetzt, um die evakuierten Bewohner vorübergehend unterzubringen.

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