Wolke Hegenbarth kehrt nach sechseinhalb Jahren zum langen Dreh zurück

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Sechs Wochen Dreh für das ZDF „Traumschiff“, davon vier Wochen am Stück fern von zu Hause: Für Wolke Hegenbarth war die Produktion eine besondere Rückkehr in ihren Schauspielalltag. Erstmals seit sechseinhalb Jahren verbrachte die 46-Jährige für Dreharbeiten wieder längere Zeit nicht bei ihrer Familie. Vor Beginn der Produktion überlegte sie nach eigenen Angaben sogar kurz, den Auftrag nicht anzunehmen.

Sechs Wochen Dreh, vier Wochen am Stück weg

Hegenbarth stellte die Dauer im Interview mit t-online selbst klar. Insgesamt umfassten ihre Arbeiten für das „Traumschiff“ sechs Wochen. Vier Wochen davon war sie am Stück unterwegs. Damit war sie nicht nachweislich sechs Wochen ohne Unterbrechung von ihrem Ehemann Oliver Vaid und dem gemeinsamen sechsjährigen Sohn getrennt.

Die lange zusammenhängende Abwesenheit beschäftigte sie bereits vor dem Dreh. Sie habe kurz darüber nachgedacht, die Produktion nicht zu machen, weil der Zeitraum so lang sei. Gemeinsam mit ihrem Mann sei sie jedoch zu dem Entschluss gekommen, das Angebot anzunehmen. Einen bereits begonnenen Dreh wollte Hegenbarth demnach nicht abbrechen.

Erstmals seit sechseinhalb Jahren länger nicht zu Hause

Die Dreharbeiten markierten für Hegenbarth eine Veränderung. Nach eigener Aussage war sie zuvor sechseinhalb Jahre lang nicht mehr für einen längeren Zeitraum wegen Dreharbeiten von zu Hause weg gewesen. Seit der Geburt ihres Sohnes im Jahr 2019 hatte sie ihre Arbeit stärker auf das Familienleben abgestimmt.

Die Schauspielerin erklärte, dass sie früher für ihre Arbeit regelmäßig an anderen Orten gelebt habe. Seit 2007 habe sie praktisch nie dort gedreht, wo sie wohnte. Mit der Geburt ihres Sohnes habe sich ihre Haltung dazu verändert. Wochenlange Abwesenheiten von der Familie wollte sie zunächst nicht mehr in Kauf nehmen.

Hegenbarth spricht über unterschiedliche Erwartungen

Im Interview thematisierte Hegenbarth auch den Umgang mit beruflich bedingten Abwesenheiten von Müttern und Vätern. Sie beobachte dabei weiterhin unterschiedliche gesellschaftliche Maßstäbe. Nach sechs Jahren intensiver Zeit mit ihrem Kind nehme sie für sich in Anspruch, auch wieder für längere Zeit beruflich unterwegs zu sein.

Voraussetzung dafür sei gewesen, dass die Betreuung zu Hause funktioniere. Hegenbarth sagte, sie habe keine Zweifel daran gehabt und die Dreharbeiten deshalb genießen können. Die Zeit habe sie auch als Gewinn für die Beziehung zwischen Vater und Sohn empfunden.

„Traumschiff“ wird Teil ihrer Rückkehr vor die Kamera

Von einem vollständigen Rückzug aus der Schauspielerei in den vergangenen Jahren kann allerdings keine Rede sein. Hegenbarth war weiterhin in Fernsehproduktionen zu sehen. Neu war für sie vor allem die Dauer der Abwesenheit, die mit dem „Traumschiff“ verbunden war.

2026 ist die Schauspielerin auch im ARD Film „Einspruch, Schatz! Kindersegen“ zu sehen. Dort spielt sie die Influencerin Anke Scholz, deren Sohn gegen die Veröffentlichung von Videos aus seiner Kindheit vorgehen will. Der Film wird am 25. September im Ersten ausgestrahlt und ist bereits in der ARD Mediathek verfügbar.

Für Hegenbarth bedeutet das Jahr damit eine stärkere Rückkehr zur Arbeit vor der Kamera. Nach eigenen Angaben hat sie 2026 wieder mehr gedreht. Gleichzeitig arbeitet sie weiterhin in anderen Bereichen, unter anderem als Coach und mit eigenen Social Media Angeboten.

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