
Nach einer mutmaßlichen sexuellen Belästigung in Wilnsdorf ermittelt die Polizei gegen einen 40 Jahre alten Mann. Der Vorfall ereignete sich am Montagabend an einer Bushaltestelle in der Gemeinde im Kreis Siegen-Wittgenstein. Wie die Polizei mitteilt, soll der Tatverdächtige drei minderjährige Mädchen angesprochen und im weiteren Verlauf körperlich bedrängt haben. Ein Vater informierte unmittelbar nach dem Geschehen die Polizei Wilnsdorf. Die Beamten trafen den Mann kurze Zeit später an einer nahegelegenen Tankstelle an.
Nach Angaben der Polizei soll der Mann versucht haben, die Mädchen festzuhalten. Einer 13-Jährigen habe er mit der Hand auf das Gesäß geschlagen. Den Jugendlichen gelang es, sich zu lösen und zu fliehen. Die Polizei nahm den 40-Jährigen vorläufig fest. Er soll alkoholisiert gewesen sein und im Zuge des Einsatzes Widerstand geleistet haben. Auch ein Polizeibeamter sei dabei angegriffen worden. Die Ermittlungen wegen sexueller Belästigung in Wilnsdorf dauern an.
Nach Polizeiangaben ist der Beschuldigte den Behörden bereits aus früheren Verfahren bekannt. Demnach soll er in der Vergangenheit wegen vergleichbarer Vorwürfe in Erscheinung getreten sein. Zudem prüfen die Ermittler einen weiteren Vorfall, der sich einige Wochen zuvor ereignet haben soll. Dabei habe der Mann eines der betroffenen Mädchen erneut bedrängt. Nach Angaben der Polizei soll es zu einer Belästigung und einem Kuss am Hals gekommen sein. Eine Anzeige sei damals nicht erstattet worden.
Die Staatsanwaltschaft wurde über die aktuellen Ereignisse informiert. Nach Rücksprache entschieden die zuständigen Behörden, den Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zunächst wieder zu entlassen. Laut Polizei liegen derzeit keine Haftgründe vor, die eine Untersuchungshaft rechtfertigen würden. Die Ermittlungen wegen sexueller Belästigung in Wilnsdorf werden fortgeführt.
Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und prüft weitere mögliche Taten. Im Fokus steht insbesondere die Frage, ob es neben den bekannten Fällen weitere Betroffene gibt. Entsprechende Hinweise werden derzeit ausgewertet.
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