
Im Mainzer Industriehafen hat ein Vorfall um ein sinkendes Boot am Montagabend einen größeren Einsatz ausgelöst. Das Sportboot sinkt Mainz war nach Angaben der Polizei an einer Steganlage befestigt und bereits deutlich unter die Wasserlinie geraten, als Einsatzkräfte eintrafen. Auf dem Wasser war zu diesem Zeitpunkt schon ein Ölfilm sichtbar. Laut Eigentümer sollen sich noch rund 20 Liter Benzin im Tank befunden haben.
Ausgangspunkt des Einsatzes war der Anruf einer Bewohnerin eines Hausbootes im Mainzer Industriehafen. Sie meldete telefonisch, dass ein benachbart festgemachtes Sportboot im Begriff sei zu sinken. Beim Eintreffen der Streife bestätigte sich die Lage nach Angaben der Wasserschutzpolizei schnell. Das Boot lag bereits deutlich tiefer im Wasser und sank weiter ab. Gleichzeitig zeigte sich im unmittelbaren Bereich des Bootes ein Ölfilm auf der Wasseroberfläche. Damit stand nicht nur das sinkende Wasserfahrzeug im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, wie sich eine mögliche Verunreinigung des Gewässers begrenzen lässt.
Wegen der sichtbaren Verunreinigung wurde die Berufsfeuerwehr Mainz hinzugezogen. Sie legte nach Polizeiangaben zunächst Ölschlingen aus, um eine weitere Ausbreitung der ausgetretenen Betriebsstoffe zu verhindern. Da das Boot schon weit abgesunken war, reichte diese erste Sicherung allein nicht aus. In Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde wurde das Sportboot deshalb mit einem Kran zunächst teilweise aus dem Wasser gehoben. Erst danach konnte es ausgepumpt werden. Anschließend wurde das Boot vollständig an Land gebracht. Das aus dem Boot entfernte Benzin-Wassergemisch pumpte die Feuerwehr in IBC-Container um.
Nach dem Einsatz soll der Eigentümer die fachgerechte Entsorgung des abgepumpten Gemischs in den kommenden Tagen selbst veranlassen. Auch die Entsorgung des Bootes liegt den Angaben zufolge in seiner Verantwortung. Die Untere Wasserbehörde wurde für die weiteren Maßnahmen eingebunden. Warum das Sportboot sinkt Mainz, ist nach derzeitigem Stand noch nicht geklärt. Die Ermittlungen zur Ursache des Sinkens dauern an, wie die Polizei mitteilt. Damit bleibt offen, ob ein technischer Defekt, ein Schaden am Rumpf oder ein anderer Auslöser zu dem Vorfall im Industriehafen geführt hat.
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