Drei Festnahmen, drei Haftbefehle: Münster geht gegen Ladendiebstahl vor

Angriff auf 12-Jährige in Ibbenbüren: Polizei veröffentlicht Täterbeschreibung und bittet nach Körperverletzung um Zeugenhinweise.
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In Münster sind drei Männer nach mutmaßlichen Ladendiebstählen vorläufig festgenommen worden und sitzen inzwischen in Haft. Die Fälle ereigneten sich nach Angaben der Polizei Münster am 21. und 23. April in mehreren Geschäften im Stadtgebiet. Ein Richter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehle gegen die Tatverdächtigen.

Polizei meldet mehrere Einsätze innerhalb einer Woche

Der erste Fall ereignete sich bereits am Dienstag, 21. April. Ein 21-jähriger Mann soll in verschiedenen Geschäften Kosmetik, Kleidung und Lebensmittel gestohlen haben. Ein Mitarbeiter beobachtete den mutmaßlichen Diebstahl und verständigte die Polizei. Die Einsatzkräfte nahmen den Mann vor Ort vorläufig fest.

Zwei weitere Festnahmen folgten am Donnerstag, 23. April. Dabei ging es um Diebstähle in einem Kaufhaus an der Ludgeristraße und in einem Lebensmittelgeschäft an der Straße Am Kreuztor.

Parfüm im Wert von mehr als 500 Euro gestohlen

Am Donnerstagmittag soll ein 27-jähriger Mann in einem Kaufhaus an der Ludgeristraße mehrere Parfüms entwendet haben. Der Wert der Ware lag laut Polizei bei mehr als 500 Euro. Die Beamten nahmen den Mann ebenfalls vorläufig fest. Nach Polizeiangaben war der Tatverdächtige bereits polizeibekannt.

Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahls

Am Donnerstagabend wurde ein 22-jähriger Mann in einem Lebensmittelgeschäft an der Straße Am Kreuztor festgenommen. Er soll Zigaretten gestohlen haben. Beim anschließenden Fluchtversuch soll er einen Ladendetektiv geschlagen und getreten haben. Deshalb wird in diesem Fall wegen räuberischen Diebstahls ermittelt. Ein weiterer mutmaßlicher Mittäter konnte flüchten.

Haftbefehle gegen alle drei Männer

Nach den Festnahmen beantragte die Staatsanwaltschaft Haftbefehle. Ein Richter folgte den Anträgen. Die drei Tatverdächtigen befinden sich nun in Haft. Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf wertete die Entscheidungen laut Mitteilung als deutliches Signal gegen Straftaten in Münster.

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