Säugling A27 Bremen: Baby stirbt nach Auffahrunfall

Brand Mühlhausen Symbolbild
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Ein sechsmonatiger Säugling ist auf der A27 bei Bremen nach einem schweren Verkehrsunfall gestorben. Das Baby wurde nach dem Auffahrunfall am Samstagnachmittag noch an der Unfallstelle reanimiert und in eine Klinik gebracht – doch am Sonntag erlag es seinen Verletzungen. Die Polizei Bremen ermittelt nun zur genauen Unfallursache.

Säugling A27 Bremen: Der Unfall auf der Autobahn in Richtung Cuxhaven

Der schwere Unfall ereignete sich am Samstagnachmittag gegen 16:15 Uhr auf der A27 in Fahrtrichtung Cuxhaven, kurz vor der Anschlussstelle Vahr in Bremen. Ein 32-jähriger Fahrer geriet mit seinem Skoda-SUV aus zunächst ungeklärter Ursache von der Überholspur nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mittelleitplanke. Im Fahrzeug saßen neben dem Fahrer seine 29-jährige Frau, ein dreijähriges Kind sowie der sechsmonatige Säugling.

Durch den Aufprall gegen die Leitplanke wirbelte das Fahrzeug eine Staubwolke auf. Eine nachfolgende 21-jährige Fahrerin erkannte die Unfallstelle nicht rechtzeitig und fuhr auf den Skoda-SUV auf. Eine dritte Fahrerin wich dem stehenden SUV noch aus, kollidierte dabei jedoch mit dem Fahrzeug der 21-Jährigen und kam mit ihrem Mercedes-Vito auf dem rechten Seitenstreifen zum Stehen. Insgesamt waren vier Fahrzeuge in den Unfall verwickelt.

Reanimation am Unfallort: Baby A27 Bremen kämpft um sein Leben

Der 32-jährige Familienvater, seine 29-jährige Frau und das dreijährige Kleinkind erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen. Für den sechsmonatigen Säugling hingegen verlief der Unfall lebensbedrohlich. Rettungskräfte mussten das Baby noch am Unfallort reanimieren. Anschließend wurde der Säugling mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht, wo er notoperiert wurde.

Die A27 musste nach dem Unfall für die Rettungs- und Bergungsarbeiten gesperrt werden. Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Trotz aller Bemühungen der Ärzte konnte das Leben des kleinen Kindes nicht gerettet werden: Am Sonntag, einen Tag nach dem Unfall, erlag der Säugling seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Unfälle auf der A27 im Raum Bremen sind leider keine Seltenheit. Bereits in der Vergangenheit kam es auf diesem Abschnitt zu schweren Verkehrsunfällen. Ein früherer Unfall A27 Bremen bei Sebaldsbrück hatte ebenfalls zu einer Vollsperrung der Autobahn geführt.

Ermittlungen nach Baby-Tod auf der A27: Polizei sucht Zeugen

Das Verkehrskommissariat Bremen hat nach dem tödlichen Unfall auf der A27 bei Bremen die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Unklar ist bislang, weshalb der 32-jährige Fahrer mit seinem Skoda-SUV von der Fahrbahn abkam und gegen die Mittelleitplanke prallte. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Verkehrsbereitschaft unter der Telefonnummer 0421 362-14850 zu melden.

Der tragische Tod des Säuglings reiht sich in eine Serie schwerer Unfälle auf deutschen Autobahnen ein. Auch auf anderen Abschnitten nahe Bremen kam es in jüngster Zeit zu schwerwiegenden Crashs. Beim Lkw-Unfall A1 Stuhr nahe Bremen war es ebenfalls zu einem schweren Auffahrunfall gekommen, der erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen nach sich zog.

Ausblick: Verkehrssicherheit und Sicherung von Kindern im Fahrzeug

Der Tod eines sechsmonatigen Säuglings nach einem Auffahrunfall auf der A27 bei Bremen wirft erneut Fragen zur Verkehrssicherheit auf deutschen Autobahnen auf. Experten weisen immer wieder auf die Bedeutung angepasster Geschwindigkeit, ausreichenden Sicherheitsabstands und der richtigen Sicherung von Kindern im Fahrzeug hin. Kinderrückhaltesysteme sind für Säuglinge und Kleinkinder gesetzlich vorgeschrieben und können im Ernstfall Leben retten.

Welche genaue Ursache zu dem Unfall auf der A27 bei Bremen führte, werden die weiteren Ermittlungen des Verkehrskommissariats zeigen. Sollten sich neue Erkenntnisse ergeben, wird die Polizei Bremen darüber informieren. Der Tod des Säuglings hat in der Region tiefe Betroffenheit ausgelöst.

Quellen: Weser-Kurier, buten un binnen, t-online Bremen, NWZ Online, Presseportal Polizei Bremen, Tageblatt Bremerhaven

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