
Münster. Auf der A1 müssen Autofahrer im Mai mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Von Freitag, 15. Mai 2026, 21 Uhr, bis Sonntag, 17. Mai 2026, 6 Uhr wird der Ausbauabschnitt zwischen Münster-Nord und dem Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück voll gesperrt. Die Sperrung betrifft damit eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen im Münsterland.
Grund für die Maßnahme ist nach Angaben der DEGES der Rückbau einer Kappenschalung. Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit den Ersatzneubauten der Wirtschaftswegbrücken Sonnenhügeldamm und Overbecker Weg. Beide Bauwerke gehören zum laufenden sechsstreifigen Ausbau der A1.
Die Vollsperrung ist Teil der Brückenarbeiten im Ausbauabschnitt nördlich von Münster. Für die neuen Wirtschaftswegbrücken Sonnenhügeldamm und Overbecker Weg müssen Bauhilfskonstruktionen zurückgebaut werden. Solche Arbeiten lassen sich auf einer stark befahrenen Autobahn nicht ohne größere Einschränkungen durchführen.
Bereits seit dem 13. Oktober 2025 sind der Rastplatz Sonnenhügel in Fahrtrichtung Bremen sowie die Wirtschaftswege Sonnenhügeldamm und Overbecker Weg im Bereich der A1 gesperrt. Der Rastplatz soll voraussichtlich bis zum 12. Juni 2026 geschlossen bleiben. Die Sperrungen der Wirtschaftswege dauern nach der bisherigen Planung bis Anfang Juni 2026.
Die Sperrung liegt nicht in der Münsteraner Innenstadt, wird aber in der Region deutlich spürbar sein. Die A1 verbindet Münster unter anderem mit Greven, Ladbergen, Lengerich, Osnabrück und dem Ruhrgebiet. Wer an dem Wochenende über die Autobahn unterwegs ist, sollte mehr Zeit einplanen und sich frühzeitig über Umleitungen informieren.
Besonders betroffen sein dürften Pendler, Wochenendreisende und der Lieferverkehr. Je nach konkreter Verkehrsführung kann sich Verkehr auf Bundesstraßen, Landstraßen und Ortsdurchfahrten im nördlichen Münsterland verlagern.
Hinter der Sperrung steht eines der großen Autobahnprojekte der Region. Der Ausbauabschnitt zwischen Münster-Nord und dem Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück ist rund 36,8 Kilometer lang. Die A1 wird dort langfristig auf sechs Fahrstreifen erweitert.
Im Zuge des Projekts sollen unter anderem 51 Brücken, mehrere Regenrückhalteanlagen, Verkehrszeichenbrücken und Lärmschutzanlagen neu gebaut oder ersetzt werden. Die DEGES rechnet für das Jahr 2030 werktags mit bis zu 75.000 Fahrzeugen pro Tag auf dem Abschnitt. Rund ein Viertel davon entfällt voraussichtlich auf den Lkw-Verkehr.
Für Münster ist die Sperrung vor allem deshalb relevant, weil die A1 eine zentrale Verbindung für den regionalen und überregionalen Verkehr ist. Auch wenn die Innenstadt nicht direkt betroffen ist, können Ausweichbewegungen den Verkehr im nördlichen Stadtgebiet und im Umland belasten.
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