
Katrin Müller-Hohenstein gehört zu den bekanntesten Gesichtern des deutschen Sportfernsehens. Seit Januar 2006 moderiert sie Das aktuelle Sportstudio im ZDF – das sind 20 Jahre im Dienst einer Sendung, die für Millionen Fußballfans zum Samstagabend gehört. Am 2. Mai 2026 erreichte die Moderatorin einen weiteren Meilenstein: Ihre 270. Ausgabe des Sportstudios flimmerte über die Bildschirme.
Zwanzig Jahre, eine Sendung, 270 Ausgaben – Katrin Müller-Hohenstein hat im ZDF-Sportstudio Geschichte geschrieben. Am 2. Mai 2026 moderierte sie ihre 270. Sendung, eine Zahl, die für sich spricht. Was die in Erlangen geborene Moderatorin – sie kam am 2. August 1965 zur Welt und lebt heute in München – so lange auf dem Bildschirm hält, ist ihre unverwechselbare Mischung aus Fachkompetenz, Gelassenheit und echtem Interesse an den Sportlerinnen und Sportlern, die sie interviewt. Dass Müller-Hohenstein ihr Handwerk versteht, hat sie über zwei Jahrzehnte hinweg bei jeder Sendung bewiesen. Kritiker und Zuschauer bescheinigen ihr gleichermaßen eine Moderationskunst, die selten geworden ist: Sie stellt die richtigen Fragen – nicht die lautesten.
Das ZDF selbst würdigte das Jubiläum mit einem Beitrag, in dem Weggefährten und Kolleginnen zu Wort kamen. Auch die Zuschauer meldeten sich in sozialen Netzwerken zu Wort und gratulierten der Moderatorin, die für viele längst ein fester Bestandteil des deutschen Sportfernsehens ist.
Die Karriere von Katrin Müller-Hohenstein liest sich wie ein Kompendium der wichtigsten Sportereignisse der vergangenen zwei Jahrzehnte. Für das ZDF berichtete sie nach eigenen Angaben von der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land – ein Sommermärchen, das ganz Deutschland bewegte. In den Jahren danach folgten zahlreiche Olympische Spiele, von Peking 2008 über London, Rio und Tokio bis hin zu den Winterspielen in Cortina d’Ampezzo und Mailand 2026, wo sie das ZDF-Publikum ebenfalls begleitete. Eine ähnliche Moderatorenkarriere mit vergleichbarer Reichweite und Beständigkeit findet sich im deutschen TV selten. Auch andere ZDF-Moderatorinnen sorgen immer wieder für Schlagzeilen – Müller-Hohenstein fällt dabei durch ihre Konstanz auf, nicht durch Skandale.
Ihr Stil ist ein Gegenentwurf zur Aufregungskultur des modernen Fernsehens: klar, sachlich, freundlich ohne devot zu sein. Wer Katrin Müller-Hohenstein im Sportstudio erlebt, beobachtet eine Moderatorin, die auch in emotional aufgeladenen Momenten die Ruhe bewahrt – und gerade deshalb aus ihren Gästen das Beste herausholt.
Das Sportstudio ist jedoch nicht die einzige Bühne, die Katrin Müller-Hohenstein seit Anfang 2026 bespielt. Seit Januar 2026 soll sie nach Angaben von Branchendiensten die Morningshow beim DAB+-Sender Absolut Oldie Classics moderieren – eine überraschende, aber folgerichtige Erweiterung ihrer Karriere. Radio und Fernsehen ergänzen sich für viele Moderatorinnen und Moderatoren gut: Während das TV-Format oft von Bildern und Studiogästen lebt, fordert Radio eine andere Art von Nähe zum Publikum, eine die fast ausschließlich über die Stimme funktioniert. Auch andere bekannte Gesichter wechseln zwischen unterschiedlichen Medienformaten und sorgen für Überraschungen.
Ob die neue Radio-Tätigkeit langfristig neben dem Sportstudio bestehen bleibt oder ob es sich um ein zeitlich begrenztes Projekt handelt, ist derzeit noch nicht offiziell bestätigt. Fest steht: Katrin Müller-Hohenstein nutzt ihre Bekanntheit und Erfahrung, um sich auch außerhalb des ZDF neue Felder zu erschließen.
Die Frage, die viele Fans beschäftigt, ist naturgemäß die nach der Zukunft. Katrin Müller-Hohenstein hat öffentlich keine konkreten Abschiedspläne geäußert. Ihr Engagement bei Absolut Oldie Classics signalisiert eher, dass sie ihre Medienpräsenz erweitern als reduzieren möchte. Nach 20 Jahren und 270 Sendungen hat sie sich das Recht erarbeitet, in aller Ruhe selbst zu entscheiden, wie ihre Karriere weitergeht – und das Sportstudio-Publikum darf darauf vertrauen, dass sie vorerst weiter am Samstag auf dem Bildschirm erscheint. Für das ZDF wäre ein Abgang der Moderatorin eine schwer zu füllende Lücke.
Quellen: ZDF Presseportal, newsroom.de, digitalfernsehen.de, radioszene.de, prisma.de
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