
Münster. Der Umbau des Preußenstadions Münster geht unmittelbar nach dem Saisonende in die nächste sichtbare Phase. Eingangsbereich und Gegengerade werden zurückgebaut, damit an der Hammer Straße die neue Nordtribüne entstehen kann. Für den SC Preußen Münster fällt der Baustart in eine sportlich schwierige Zeit: Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga verändert sich nun auch das Stadionbild rasant.
Rund um das LVM-Preußenstadion haben die vorbereitenden Abbrucharbeiten bereits begonnen. Betroffen sind der bisherige Eingangsbereich mit dem alten Kassenbereich sowie die Gegengerade, die als Nordtribüne Teil des traditionellen Stadionbildes war. Auf den Stufen wurden erste Einbauten entfernt, auch Wellenbrecher sind bereits herausgenommen worden.
Der Rückbau markiert den Beginn eines besonders umfangreichen Abschnitts der Modernisierung. Nach Angaben der Stadt Münster soll die neue Nordtribüne rund 2.800 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz bieten. Geplant sind außerdem ein Foyer, Servicebereiche, ein Businessbereich mit VIP-Zone sowie 21 Logen. Der Businessbereich soll außerhalb von Spieltagen auch für Veranstaltungen genutzt werden können.
Parallel richtet sich der Blick auf die Osttribüne. Der Verein plant, sie voraussichtlich am 1. August 2026 im Rahmen der Saisoneröffnung in Betrieb zu nehmen. Zunächst sollen dort rund 6.900 Stehplätze verfügbar sein. Die volle Kapazität der Osttribüne wird erst später erreicht, wenn weitere bauliche Anschlüsse fertiggestellt sind.
Für die Saison 2026/27 rechnet die Stadt mit einer vorläufigen Gesamtkapazität von etwa 14.000 Plätzen. Nach Abschluss aller Baumaßnahmen soll das LVM-Preußenstadion 19.165 Zuschauerinnen und Zuschauer fassen. Auch die Südost-Ecke verändert sich weiter: Dort entstehen bis 2027 eine neue Geschäftsstelle des SC Preußen Münster und eine Fünf-Gruppen-Kita.
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