
Die Stadt Münster stärkt den Hitzeschutz für wohnungs- und obdachlose Menschen. Im Haus der Wohnungslosenhilfe wurde am Montag, 18. Mai, eine neue Trinkwasserzapfanlage eingeweiht. Gleichzeitig übergab die Stadt rund 40 Trinkflaschen, damit Betroffene die neue Möglichkeit zur Wasserversorgung besser nutzen können.
Gerade in Hitzeperioden kann ausreichendes Trinken entscheidend für die Gesundheit sein. Gesundheitsdezernentin Cornelia Wilkens betonte bei der Übergabe, dass die Trinkwasserversorgung besonders für vulnerable Gruppen wichtig sei. Mit Blick auf den bevorstehenden Sommer soll die Aktion dazu beitragen, wohnungs- und obdachlose Menschen besser vor gesundheitlichen Folgen hoher Temperaturen zu schützen.
Die Ausgabe der Trinkflaschen ist in den Hitzeaktionsplan der Stadt Münster eingebettet. Zu den insgesamt zwölf Maßnahmen gehört auch die Sensibilisierung dafür, bei Hitze ausreichend zu trinken. Der Plan soll helfen, gesundheitliche Risiken in Hitzeperioden frühzeitig zu verringern und besonders gefährdete Menschen besser zu erreichen.
Ein weiteres Angebot ist der „Coole Stadtplan für heiße Tage“. Die digitale Übersicht zeigt, wo es im Stadtgebiet Schatten, kühle Aufenthaltsorte und Refill-Stationen zum Auffüllen eigener Trinkflaschen gibt. Damit richtet sich das Angebot nicht nur an besonders gefährdete Gruppen, sondern an alle Menschen in Münster, die sich an heißen Tagen besser orientieren möchten.
Die Stadt Münster sieht den Hitzeaktionsplan als Teil ihrer Anpassung an den Klimawandel. Der Plan wurde in einem Beteiligungsprozess entwickelt und soll fortlaufend weiterentwickelt werden. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger in Hitzeperioden besser zu schützen und praktische Hilfen im Alltag bereitzustellen.
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