Wer wird Millionär? Zocker-Special: Groß gewinnt 125.000 Euro

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
Tech Daily

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RTL machte den Pfingstsonntag zum Quizabend mit Risiko: Das Wer wird Millionär Zocker-Special lief am 24. Mai 2026 ab 20:15 Uhr — nicht nur ein Test für Wissen, sondern für Nervenstärke. Günther Jauch führte durch eine 225 Minuten lange Ausgabe, in der acht Kandidaten um den verdoppelten Hauptgewinn spielten. Statt der üblichen Million lagen diesmal zwei Millionen Euro bereit. Am Ende blieb der ganz große Coup zwar aus, doch Johannes Groß wurde zum Gesicht des Abends: Er nahm 125.000 Euro mit nach Hause.

Zwei Millionen Euro und ein härteres Regelwerk

Das Zocker-Special unterscheidet sich deutlich von einer normalen Ausgabe von „Wer wird Millionär?“. Wer den maximalen Gewinn erreichen will, muss zunächst durch eine besonders riskante Anfangsphase. Die ersten neun Fragen müssen ohne Joker beantwortet werden. Erst danach stehen alle vier Hilfen zur Verfügung. Wer jedoch schon vorher einen Joker einsetzt, verliert die übrigen drei sofort und muss den Rest der Runde ohne diese Absicherung bestreiten. Genau dieses Prinzip macht den Reiz des Formats aus: Es belohnt Mut, erhöht aber zugleich die Fallhöhe.

Johannes Groß spielt sich ohne Joker nach oben

Johannes Groß meisterte die ersten neun Fragen ohne Joker-Einsatz und verschaffte sich damit die bestmögliche Ausgangslage. Er durfte anschließend alle vier Joker nutzen und arbeitete sich bis zur 250.000-Euro-Frage vor. Damit hatte er bereits eine Summe erreicht, bei der aus einem starken TV-Auftritt ein lebensverändernder Gewinn werden kann. Groß wirkte dabei nicht wie ein Kandidat, der blind ins Risiko läuft, sondern wie jemand, der seine Grenzen kennt. Genau das wurde später entscheidend.

Die Fußballfrage, die den Abend drehte

Bei 250.000 Euro stellte Günther Jauch eine Frage, die für Fußballfans zunächst machbar klang: „Welche Nation hat über alle 22 Fußball-Weltmeisterschaften zusammen mit Abstand die meisten Gegentore kassiert?“ Zur Wahl standen Deutschland, Argentinien, Italien und Frankreich. Groß machte keinen Hehl daraus, dass Fußball nicht sein Spezialgebiet ist. Deshalb griff er zu seinem letzten Joker und rief seinen Bruder Ludwig an. Auch der Telefonjoker brachte keine ausreichende Sicherheit. Die richtige Antwort lautete Deutschland — mit insgesamt 130 Gegentoren bei Weltmeisterschaften.

Der sichere Ausstieg bei 125.000 Euro

Groß entschied sich gegen das Risiko und stieg bei 125.000 Euro aus. Rückblickend war das die richtige Entscheidung — laut Berichten hätte er eher auf Argentinien getippt. Damit hätte er einen großen Teil seines Gewinns verloren. Der Ausstieg zeigte, worum es beim Zocker-Special im Kern geht: Nicht jede mutige Entscheidung besteht darin, weiterzuspielen. Manchmal ist der clevere Zug, den Gewinn mitzunehmen, bevor aus einem starken Lauf ein teurer Fehler wird.

Familieninterner Quizrekord übertroffen

Für Johannes Groß hatte der Abend noch eine persönliche Pointe. Seine beiden Brüder waren bereits früher bei „Wer wird Millionär?“ angetreten und hatten 32.000 beziehungsweise 64.000 Euro gewonnen. Mit 125.000 Euro setzte er sich nun deutlich an die Spitze dieses Familienvergleichs. Dass niemand die zwei Millionen Euro gewann, änderte daran wenig. Groß verließ den Ratestuhl als klarer Sieger des Abends: mit sechsstelliger Summe, einem übertroffenen Familienrekord und einem Auftritt, der zeigte, wie spannend Fernsehen sein kann, wenn Wissen, Risiko und Selbstkontrolle aufeinandertreffen.

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