
Im Ersten steht am heutigen Donnerstagabend der zweite Teil von „Der Zürich-Krimi: Borchert und die Stadt in Angst“ auf dem Programm. Die Folge läuft am 28. Mai 2026 um 20:15 Uhr und gehört zum DonnerstagsKrimi im Ersten. Im Mittelpunkt steht erneut Thomas Borchert, gespielt von Christian Kohlund. Der Film ist eine Produktion aus Deutschland aus dem Jahr 2024 und hat eine Laufzeit von 88 Minuten.
Der zweite Teil von „Borchert und die Stadt in Angst“ setzt die Handlung des ersten Teils direkt fort. In Zürich hält eine Mordserie die Stadt weiter in Atem. An den Tatorten taucht stets eine Pappschablone mit Sonne und Mond auf. Hauptmann Furrer glaubt zunächst, mit Timo Brock einen möglichen Täter gefunden zu haben. Doch die Entwicklung des Falls stellt diese Spur zunehmend infrage.
Für Borchert wird die Suche nach dem Täter persönlich. Dominique Kuster gerät vor seinen Augen in Lebensgefahr. Was zunächst wie ein Unfall wirkt, entpuppt sich als gezielter Angriff. Kurz darauf wird auch Borchert selbst bedroht.
Die Ermittlungen führen Borchert zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem eine Familie fast vollständig ums Leben kam. Nur der Vater Moritz Bührer überlebte. Auch der frühere Speditionsfahrer Jürg Dolmas wird für Borchert wichtig. Dolmas sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl und wird von seiner Schwester Andrea gepflegt. Der Fall verbindet damit klassische Serienmörder-Spannung mit einer zurückliegenden Tragödie, deren Bedeutung erst nach und nach sichtbar wird.
Christian Kohlund spielt erneut Thomas Borchert. Ina Paule Klink ist als Dominique Kuster zu sehen, Pierre Kiwitt übernimmt die Rolle von Marco Furrer. Zu den weiteren wichtigen Rollen gehören Anne Bennent als Andrea Dolmas, David Bennent als Jürg Dolmas, Oona Devi Liebich als Ayla Deniz, Sebastian Krähenbühl als Hauptmann Lueger, Robert Hunger-Bühler als Dr. Reto Zanger, Matthias Weidenhöfer als Moritz Bührer und Robin Sondermann als Timo Brock.
Ebenfalls zur Besetzung gehören unter anderem Yves Wüthrich, Susi Banzhaf, Luise Krahl, Linus Gehriger, Thilo Prothmann, Timon Furchert, Vega Fenske, Anne Kulbatzki und Sebastian Weiss.
Regie führte Roland Suso Richter. Das Drehbuch stammt von Wolf Jakoby. Die Kamera verantwortete Andrés Marder, die Musik stammt von Michael Klaukien. Produziert wurde der Film von Graf Film und Mia Film. Die Redaktion lag bei ARD Degeto.
Der zweite Teil ist vor allem für Zuschauer interessant, die den ersten Teil gesehen haben. Er führt die Mordserie weiter, verschiebt den Verdacht und bringt Borchert selbst in Gefahr. Gleichzeitig steht nicht nur die Jagd nach dem Täter im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, welche Verbindung zwischen den Opfern, dem Symbol mit Sonne und Mond und einem früheren Unfall besteht.
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