
Heute Abend steht das deutsche Kino im Mittelpunkt des ARD-Programms. Der Deutsche Filmpreis 2026 wird am Freitag, 29. Mai, in Berlin verliehen und später am Abend im Ersten ausgestrahlt. Die Gala läuft dort ab 22:20 Uhr. Bereits ab 19:00 Uhr ist die Verleihung im Livestream der ARD Mediathek zu sehen.
Ausgetragen wird die 76. Verleihung im Palais am Funkturm in Berlin. Durch den Abend führt Schauspieler und Regisseur Christian Friedel, der den Deutschen Filmpreis bereits im Vorjahr moderiert hatte.
Die TV-Ausstrahlung läuft heute im Ersten von 22:20 Uhr bis 01:05 Uhr. Die Gala wird zeitversetzt aus Berlin übertragen. Wer die Verleihung früher sehen möchte, kann den Livestream der ARD Mediathek nutzen, der bereits um 19:00 Uhr beginnt.
Direkt davor laufen die Tagesthemen. Danach nimmt sich die ARD fast drei Stunden Zeit für die Preisverleihung. Für Filmfans ist die Sendung vor allem deshalb interessant, weil viele ausgezeichnete Produktionen anschließend noch einmal größere Aufmerksamkeit bekommen.
Moderiert wird der Deutsche Filmpreis 2026 von Christian Friedel. Der Schauspieler ist international unter anderem durch The Zone of Interest bekannt, steht aber auch als Musiker mit Woods of Birnam auf der Bühne. Beim Deutschen Filmpreis übernimmt er erneut die Rolle des Gastgebers.
Die Verleihung richtet den Blick nicht nur auf Schauspielstars, sondern auch auf Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Szenenbild, Ton, Musik, Kostüm, Maske und visuelle Effekte.
In der wichtigsten Kategorie Bester Spielfilm konkurrieren sechs Produktionen um die Goldene Lola: 22 Bahnen, Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke, Amrum, Das Verschwinden des Josef Mengele, Gelbe Briefe und In die Sonne schauen.
Nach der Zahl der Nominierungen geht In die Sonne schauen von Mascha Schilinski mit der stärksten Ausgangslage in den Abend. Das Drama ist elfmal nominiert. Gelbe Briefe von İlker Çatak folgt mit neun Nominierungen. Jeweils sieben Nominierungen erhielten Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke und Das Verschwinden des Josef Mengele.
Für die beste weibliche Hauptrolle sind Luna Wedler für 22 Bahnen, Senta Berger für Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke und Özgü Namal für Gelbe Briefe nominiert. In der Kategorie beste männliche Hauptrolle treten Bruno Alexander, August Diehl und Tansu Biçer an.
Bei den Nebenrollen sind unter anderem Laura Tonke, Lena Urzendowsky sowie Jannis Niewöhner, Peter Kurth und Thorsten Merten nominiert. Damit sind mehrere der favorisierten Filme auch in den zentralen Schauspielkategorien vertreten.
Einige Auszeichnungen stehen bereits vor der Gala fest. Wim Wenders erhält den Ehrenpreis des Deutschen Filmpreises für seine herausragenden Verdienste um den deutschen Film. Der in Düsseldorf geborene Regisseur zählt zu den international prägendsten Stimmen des deutschen Kinos.
Der Preis für den besucherstärksten Film geht an Das Kanu des Manitu von Michael Bully Herbig mit mehr als fünf Millionen Kinobesuchern. Der Bernd Eichinger Preis geht 2026 an die Produzenten Thomas Wöbke und Philipp Trauer für Produktionen wie Tides, September 5 und 22 Bahnen.
Die Gala im Ersten bietet eine Mischung aus Preisverleihung, Branchentreffen und Überblick über das deutsche Kinojahr. Zuschauerinnen und Zuschauer sehen die Nominierten, Ausschnitte aus den Filmen und die Entscheidungen der Deutschen Filmakademie.
Besonders viel Aufmerksamkeit dürfte In die Sonne schauen erhalten, weil der Film mit elf Nominierungen die meisten Chancen auf eine Lola hat. Ob sich diese Ausgangslage in Preise übersetzt, entscheidet sich erst während der Gala.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu