Akku brennt in Gocher Wohnung: Zwei Bewohner verletzt

Akku brennt in Gocher Wohnung: Zwei Bewohner verletzt
Symbolfoto

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Bei einem Fahrradakku Brand Goch sind am frühen Montagmorgen zwei Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Goch geriet gegen 4 Uhr ein Fahrradakku in einer Erdgeschosswohnung an der Brückenstraße in Brand. Der Akku war offenbar zum Laden eingesteckt. Ein 35 Jahre alter Bewohner erlitt schwere Verbrennungen an den Händen. Seine 33 Jahre alte Mitbewohnerin zog sich eine Rauchgasvergiftung zu. Beide kamen nach dem Einsatz in ein Krankenhaus.

Brand Brückenstraße Goch: Akku war offenbar zum Laden eingesteckt

Das Brandereignis ereignete sich in einem Mehrfamilienreihenhaus in der Gocher Innenstadt. Nach Angaben der Feuerwehr hielten sich der 35-Jährige und seine Mitbewohnerin in demselben Raum auf, in dem der Akku in Brand geriet. Der Mann versuchte offenbar, den brennenden Fahrradakku aus dem Gebäude zu bringen. Dabei zog er sich die schweren Verbrennungen an den Händen zu. Seine Mitbewohnerin wurde durch Rauchgase verletzt. Weitere Angaben zur genauen Brandursache machte die Feuerwehr zunächst nicht.

Feuerwehr Goch kontrolliert Wohnung unter Atemschutz

Alarmiert wurden die Löschzüge Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Goch. Einsatzleiter war Stadtbrandinspektor Markus Korsten. Als die ersten Kräfte eintrafen, gab es nach Feuerwehrangaben kein offenes Feuer mehr. In dem betroffenen Gebäude hatte sich jedoch starker Rauch ausgebreitet. Insgesamt waren dort zehn Personen gemeldet. Sie mussten das Haus zunächst verlassen. Ein Trupp unter Atemschutz kontrollierte die betroffene Wohnung. Weitere Personen wurden dort nicht gefunden.

Bewohner können nach Lüftung zurück in ihre Wohnungen

Die Feuerwehr setzte einen Hochleistungslüfter ein, um den Brandrauch aus dem Gebäude zu drücken. Danach konnten die übrigen Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Fahrradakku Brand Goch blieb damit nach den bislang bekannten Angaben auf die betroffene Wohnung begrenzt. Die Feuerwehr weist nach dem Einsatz darauf hin, Akkus nicht nachts oder unbeaufsichtigt zu laden. Defekte oder beschädigte Akkus sollten nicht weiter genutzt und nach einem Sturz fachgerecht überprüft werden.

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