
Münster. Die neue B 51 Brücke in Münster soll ab Freitag, 19. Juni, für den Verkehr freigegeben werden. Für den stark belasteten Knoten an der Weseler Straße ist das ein wichtiger Schritt. Die vollständige Entlastung kommt aber noch nicht sofort, denn zunächst bleibt der Verkehr auf der neuen Brücke weiterhin einspurig.
Der Bereich zwischen A43, Weseler Straße und Umgehungsstraße gehört zu den zentralen Verkehrspunkten im Süden Münsters. Dort werden zwei Brückenbauwerke erneuert, weil die bisherigen Bauwerke altersbedingt beziehungsweise wegen eingeschränkter Tragfähigkeit ersetzt werden müssen. Besonders die Verbindung in Richtung Autobahn galt seit Jahren als Engstelle, weil sie nur eingeschränkt genutzt werden konnte.
Nach Angaben von Straßen.NRW werden an dem Knotenpunkt fast 50.000 Fahrzeuge pro Tag gezählt. Deshalb ist die Freigabe der neuen Brücke für Pendler, Lieferverkehr und den Verkehr Richtung Autobahnkreuz Münster-Süd besonders relevant.
Ab dem 19. Juni soll der Verkehr stadtauswärts über die neue Brücke geführt werden. Die Asphalt- und Markierungsarbeiten sind abgeschlossen. Zwei Fahrspuren stehen aber voraussichtlich erst Mitte August zur Verfügung, weil noch Arbeiten an den Zufahrten nötig sind. Diese können erst nach dem Abbau der Behelfsbrücke abgeschlossen werden.
Damit verschwindet das Nadelöhr nicht sofort. Die neue Verkehrsführung nimmt aber einen weiteren Bauabschnitt aus dem Engpass heraus.
Vor der Freigabe gibt es noch eine Einschränkung. Am Dienstag, 16. Juni, soll die Verbindung von der Weseler Straße in Richtung Autobahnkreuz Münster-Süd zwischen 9 und 16 Uhr gesperrt werden. Grund sind Arbeiten an Rohrleitungen für die Straßenentwässerung unter der Brücke.
Die Umleitung soll über Inselbogen, Hammer Straße und Umgehungsstraße führen. Die Verbindung zwischen Autobahn und Umgehungsstraße bleibt nach bisherigem Stand bestehen.
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