Sicherheitsalarm legt Einsatz am Kreuzfahrtschiff in Kiel aus

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Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Am Kieler Ostseekai hat ein Sicherheitsalarm auf der „Mein Schiff Relax“ am Mittwoch einen größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Spezialkräften ausgelöst. Nach zunächst bekannten Angaben ging es um eine Lieferung, die am Kreuzfahrtschiff kontrolliert wurde. Dabei schlugen Sprengstoff-Detektoren an. Die Lieferung befand sich demnach im Bereich des Terminals beziehungsweise der Kaifläche. Hinweise darauf, dass tatsächlich Sprengstoff gefunden wurde, lagen zunächst nicht gesichert vor. Der Alarm wurde deshalb als Verdachtslage behandelt. Die zuständigen Kräfte sicherten den Bereich und leiteten weitere Prüfungen ein.

Teile des Schiffs und des Terminals geräumt

Aus Sicherheitsgründen wurden Teile der „Mein Schiff Relax“ geräumt. Betroffen war nach den zunächst bekannten Angaben insbesondere die Backbordseite des Kreuzfahrtschiffs. Passagiere wurden demnach in andere Bereiche des Schiffs gebracht. Auch das Terminal am Ostseekai wurde geräumt. Zusätzlich kam es zu Absperrungen im Umfeld des Kais. Für den Verkehr wurden Bereiche rund um den Terminalbereich zeitweise gesperrt oder umgeleitet. Außerhalb des abgesperrten Bereichs bestand nach Angaben der Polizei zunächst keine Gefahr für die Öffentlichkeit.

Kampfmittelräumdienst prüft verdächtige Ladung

Der Kampfmittelräumdienst wurde zur Untersuchung der verdächtigen Ladung hinzugezogen. Damit reagierten die Einsatzkräfte auf den Alarm der Detektoren, ohne den Befund vor Abschluss der Prüfung zu bewerten. Solche Maßnahmen dienen dazu, mögliche Risiken auszuschließen und den betroffenen Bereich kontrolliert zu sichern. Zu den genauen Gegenständen in der Lieferung gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Auch warum die Detektoren anschlugen, blieb zunächst offen. Die Untersuchung fand am Mittwochnachmittag im abgesperrten Bereich am Ostseekai statt.

Später Entwarnung am Kieler Hafen

Im Verlauf des Nachmittags gab es Entwarnung. Damit deutete zunächst nichts darauf hin, dass von der überprüften Lieferung eine akute Gefahr ausging. Angaben zu möglichen Verzögerungen beim weiteren Reiseablauf der „Mein Schiff Relax“ lagen zunächst nicht gesichert vor. Das Schiff lag am Mittwoch planmäßig in Kiel. Für den 10. Juni war eine neue Kurzreise ab Kiel vorgesehen. Ob und in welchem Umfang der Einsatz Auswirkungen auf Einschiffung, Versorgung oder Abfahrt hatte, blieb zunächst offen. TUI Cruises äußerte sich zunächst vor allem zur Betreuung der betroffenen Gäste und zur Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften.

Kiel bleibt wichtiger Kreuzfahrthafen für TUI Cruises

Der Vorfall traf einen der wichtigsten deutschen Kreuzfahrthäfen. Die „Mein Schiff Relax“ gehört zu den neuen Schiffen der TUI-Cruises-Flotte und ist in der Sommersaison regelmäßig in Kiel eingeplant. Der Ostseekai liegt zentral in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins und wird für Kreuzfahrtanläufe genutzt. Sicherheitskontrollen bei Lieferungen, Gepäck und Terminalabläufen gehören zum regulären Hafenbetrieb. Der Alarm zeigt, wie schnell bei unklaren Befunden standardisierte Schutzmaßnahmen greifen. Die genauen Hintergründe des Alarms blieben zunächst offen.

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