
Ein Kind stirbt bei Klassenfahrt in Aerzen: Ein 11-jähriger Junge ist am Donnerstag nach einem medizinischen Notfall im Schullandheim Riepenburg verstorben. Nach Angaben der Polizei klagte der Schüler gegen 13:58 Uhr über Atemnot. Kurz darauf verlor er das Bewusstsein und musste reanimiert werden. Trotz der sofort eingeleiteten Hilfe konnte sein Leben nicht gerettet werden. Um 14:40 Uhr wurde der Tod des Jungen festgestellt.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befand sich der Junge mit zwei vierten Klassen einer Grundschule aus der Region Hannover auf Klassenfahrt. Als der Schüler über Atemnot klagte und anschließend bewusstlos wurde, leiteten anwesende Lehrkräfte sofort Reanimationsmaßnahmen ein. Sie wurden dabei telefonisch durch die Rettungsleitstelle angeleitet. Zusätzlich wurde ein Rettungshubschrauber alarmiert. Die eintreffenden Rettungskräfte und die Besatzung des Hubschraubers setzten die Wiederbelebungsmaßnahmen fort.
Während des Rettungseinsatzes waren rund 50 weitere Schulkinder vor Ort. Nach Angaben der Polizei wurden sie von den Lehrkräften betreut und von den Rettungsmaßnahmen ferngehalten. Zusätzlich kümmerten sich Notfallseelsorger vor Ort um die Kinder und die Lehrkräfte. Die Polizei machte keine Angaben zu persönlichen Details des verstorbenen Jungen. Auch zur genauen medizinischen Ursache liegen bislang keine abschließenden Erkenntnisse vor.
Die Polizei führt nun die in solchen Fällen üblichen Ermittlungen zur Klärung der Todesursache. Nach derzeitigem Stand gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Weitere gesicherte Angaben zum Ablauf nach dem medizinischen Notfall in Aerzen liegen bislang nicht vor. Der Tod des 11-Jährigen ereignete sich am Donnerstag, 18. Juni 2026, während der Klassenfahrt im Schullandheim Riepenburg.
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