
Galatasaray Istanbul hat Saban Uzun als neuen Cheftrainer seiner Frauen-Mannschaft vorgestellt. Der Verein bestätigte damit den Trainerwechsel am Sonntag, 21. Juni 2026. Uzun tritt am Bosporus die Nachfolge von Gabor Gallai an, von dem sich der Klub jüngst getrennt hatte. Mit der Entscheidung setzt Galatasaray auf einen Trainer, der sowohl im deutschen Frauenfußball als auch im professionellen Männerfußball gearbeitet hat. Uzun besitzt einen deutschen Pass und bringt eine Laufbahn mit, die ihn unter anderem zu den Frauen von RB Leipzig und zuletzt in den Trainerstab des 1. FC Magdeburg führte.
Saban Uzun ist im deutschen Fußball kein Unbekannter. Besonders prägend für sein Profil ist seine frühere Tätigkeit bei den Frauen von RB Leipzig. Dort arbeitete er in einem Umfeld, in dem der Frauenfußball in den vergangenen Jahren strukturell weiterentwickelt wurde und zunehmend professionellere Rahmenbedingungen erhielt. Für Galatasaray ist diese Erfahrung ein wichtiger Bezugspunkt, weil Trainerwechsel im Frauenfußball längst nicht mehr nur personelle Entscheidungen sind. Sie stehen häufig auch für sportliche Ausrichtung, Entwicklungsarbeit und die Frage, wie ein Klub seine Mannschaft mittel- und langfristig aufstellen will. Uzun bringt dabei einen Hintergrund mit, der unterschiedliche Bereiche des Profifußballs verbindet.
Bis Oktober 2025 arbeitete Uzun als Co-Trainer der Männer des 1. FC Magdeburg. Diese Station erweitert sein Profil über den Frauenfußball hinaus. Die Arbeit im Trainerteam eines Profiklubs im Männerbereich verlangt andere Abläufe, eine enge Abstimmung innerhalb des Stabs und tägliche Arbeit unter hohem Wettbewerbsdruck. Für seine neue Aufgabe bei Galatasaray bedeutet das nicht automatisch einen sportlichen Vorteil, zeigt aber, dass Uzun zuletzt in einem professionellen Umfeld eingebunden war. Der Wechsel nach Istanbul führt ihn nun wieder in eine Cheftrainerrolle im Frauenfußball. Dort wird es darauf ankommen, seine Erfahrungen aus verschiedenen Stationen in eine klare Arbeit mit der Mannschaft zu übertragen.
Galatasaray gehört zu den bekanntesten Sportvereinen der Türkei. Der Name steht international vor allem für den Männerfußball, doch auch im Frauenfußball gewinnen große Klubs zunehmend an Bedeutung. In der Türkei ist diese Entwicklung ebenfalls sichtbar: Traditionsvereine investieren stärker in ihre Frauenabteilungen, schaffen professionellere Strukturen und erhöhen damit die Aufmerksamkeit für die Liga. Vor diesem Hintergrund ist die Verpflichtung von Saban Uzun mehr als eine einfache Personalentscheidung auf der Trainerbank. Sie fällt in eine Phase, in der der Frauenfußball in vielen Ländern stärker wahrgenommen wird und große Vereine ihre Verantwortung in diesem Bereich ausbauen.
Mit der Vorstellung von Uzun hat Galatasaray die Nachfolge von Gabor Gallai geregelt. Der Klub hatte sich jüngst von Gallai getrennt und nun eine neue Lösung präsentiert. Weitere Details zu Vertragslaufzeit, konkreten Zielen oder möglichen Veränderungen im Trainerteam wurden in den belegten Angaben nicht genannt. Deshalb bleibt der Blick zunächst auf die bestätigte Personalie gerichtet. Klar ist: Uzun übernimmt eine Aufgabe mit öffentlicher Aufmerksamkeit, weil Galatasaray als Klub einen großen Namen trägt und Trainerentscheidungen dort traditionell stärker beachtet werden als bei kleineren Vereinen. Für den neuen Cheftrainer beginnt damit eine neue Etappe am Bosporus.
Der Wechsel von Saban Uzun zu Galatasaray verbindet mehrere Fußballwelten. Ein Trainer mit deutschem Pass übernimmt eine Frauen-Mannschaft in Istanbul, nachdem er zuvor bei RB Leipzig im Frauenfußball und beim 1. FC Magdeburg im Männerbereich gearbeitet hatte. Diese Mischung macht die Personalie sportlich interessant, ohne dass daraus bereits weitergehende Erwartungen abgeleitet werden müssen. Für Galatasaray zählt zunächst, dass die Trainerfrage nach der Trennung von Gabor Gallai beantwortet ist. Für Uzun bietet sich die Chance, seine Arbeit wieder als Cheftrainer im Frauenfußball fortzusetzen und seine Erfahrungen aus Deutschland in ein neues Umfeld einzubringen.
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