Škoda Peaq: Neues Elektro-Flaggschiff vorgestellt

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Quelle: Pixabay, sergeitokmakov

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Škoda stellt neuen Peaq in Frankreich vor

Škoda baut seine elektrische Modellpalette deutlich nach oben aus. Der neue Škoda Peaq wurde am 23. Juni 2026 im französischen Monnetier-Mornex vorgestellt und soll als vollelektrisches Flaggschiff der Marke eine neue Rolle im oberen SUV-Segment übernehmen. Der Hersteller positioniert das Modell als großes Familien-SUV mit fünf oder optional sieben Sitzplätzen. Damit rückt Škoda in ein Marktsegment vor, das bislang vor allem von teureren Elektro-SUVs und klassischen Verbrenner-Familienmodellen geprägt war.

Der Peaq basiert inhaltlich auf der 2022 gezeigten Studie Vision 7S. Aus der Studie übernimmt das Serienmodell vor allem die Grundidee eines geräumigen, klar gestalteten Elektro-SUVs mit hoher Alltagstauglichkeit. Škoda setzt dabei auf die Designsprache Modern Solid, die reduzierte Linien, ein geschlossen wirkendes Frontdesign und eine markante Lichtsignatur verbindet.

Großes Elektro-SUV mit bis zu sieben Sitzen

Mit rund 4,87 Metern Länge und einem Radstand von fast drei Metern ist der Škoda Peaq das größte SUV der Marke. Die Abmessungen zeigen, dass der Hersteller nicht nur ein weiteres Elektroauto ins Programm nimmt, sondern gezielt ein Raumangebot schaffen will, das auch für Familien, Vielfahrer und Nutzer mit regelmäßigem Platzbedarf interessant ist. Der Peaq wird als Fünfsitzer und als Siebensitzer angeboten.

In der fünfsitzigen Konfiguration steht ein besonders großer Kofferraum im Mittelpunkt. Zugleich soll die dritte Sitzreihe im Siebensitzer mehr sein als eine reine Notlösung für kurze Strecken. Gerade dieser Punkt ist für Elektro-SUVs entscheidend, weil Batterien im Unterboden zwar konstruktive Vorteile bringen, aber zugleich hohe Anforderungen an Innenraumarchitektur und Sitzposition stellen.

Reichweite von mehr als 600 Kilometern

Bei der Reichweite nennt Škoda für die stärkeren Varianten Werte von mehr als 600 Kilometern. Damit zielt der Peaq auf Käufer, die ein Elektroauto nicht nur für Stadtverkehr und Pendelstrecken suchen, sondern auch längere Reisen mit Familie oder Gepäck planen. Reichweitenwerte können im Alltag allerdings von Tempo, Temperatur, Zuladung und Ausstattung abhängen.

Offiziell vorgesehen sind drei Antriebsvarianten. Der Einstieg erfolgt mit 204 PS und Heckantrieb. Darüber rangiert eine weitere Heckantriebsvariante mit 286 PS. Die stärkste Version kommt mit 299 PS und Allradantrieb. Damit deckt Škoda sowohl den eher reichweitenorientierten Familienbetrieb als auch eine leistungsstärkere Variante ab, ohne den Peaq als Sportmodell in den Vordergrund zu stellen.

Preislich unter vielen großen Elektro-SUVs

Für Deutschland beginnt der Preis bei 49.900 Euro für das Einstiegsmodell. Damit positioniert Škoda den Peaq unterhalb vieler großer Elektro-SUVs, die mit sieben Sitzen oder ähnlichem Raumangebot deutlich teurer sein können. Für die Marke ist das strategisch wichtig, weil Škoda traditionell stark über Platz, Nutzwert und ein vergleichsweise sachliches Preis-Leistungs-Verhältnis wahrgenommen wird.

Der Peaq soll diese Rolle nun in die Elektromobilität übertragen. Während kleinere Elektro-SUVs inzwischen in vielen Preisklassen verfügbar sind, bleibt das Angebot an großen elektrischen Familienautos überschaubar. Škoda versucht deshalb, ein bekanntes Markenversprechen in ein Segment zu übertragen, das für viele private Käufer bisher noch schwer erreichbar wirkt.

Elektromobilität als Teil der Škoda-Strategie

Mit dem Peaq erweitert Škoda sein Elektroprogramm nach oben. Neben Modellen wie Enyaq, Elroq und Epiq soll das neue SUV zeigen, dass die Marke nicht nur kompakte und mittelgroße Elektroautos anbieten will. Der Peaq rundet das Angebot am oberen Ende ab und spricht Kunden an, die bisher eher zu großen Verbrenner-SUVs oder Vans gegriffen haben.

Für den Wettbewerb ist das Modell deshalb relevant, weil es Elektromobilität stärker in den Familienalltag bringen soll. Entscheidend werden neben Reichweite und Preis vor allem Lieferbarkeit, Ladeerlebnis, Ausstattungsumfang und reale Betriebskosten sein. Der Peaq tritt in einem Markt an, in dem Hersteller nicht mehr nur elektrische Antriebe beweisen müssen. Sie müssen zeigen, dass Elektroautos auch dann überzeugen, wenn viel Platz, Reisequalität und Alltagstauglichkeit gleichzeitig gefragt sind.

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