
Beim 1. FC Köln bleibt die Zukunft von Said El Mala weiter offen. Nach Informationen des kicker gibt es bei dem 19 Jahre alten Offensivspieler nach der Absage an den FC Brentford keinen neuen Stand. Der Spieler steht weiter beim FC unter Vertrag. Der Verein muss nach derzeitigem Stand keinen Verkauf forcieren, weil El Mala langfristig gebunden ist. Der 1. FC Köln hatte im Juli 2025 offiziell mitgeteilt, die Verträge von Said und Malek El Mala vorzeitig bis 2030 verlängert zu haben.
Kölns Verhandlungsposition gilt als klar: Unterhalb einer sehr hohen Ablöse will der Verein den Offensivspieler nicht abgeben. Sky berichtete bereits Ende Mai, dass der FC mindestens 50 Millionen Euro für El Mala fordere. Damals soll Brentford ein Paket über 45 Millionen Euro geboten haben, bestehend aus 40 Millionen Euro fix und fünf Millionen Euro an Bonuszahlungen. Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete später ebenfalls, dass die Grenze aus Kölner Sicht offenbar bei rund 50 Millionen Euro liege.
Der FC Brentford war Anfang Juni konkret an El Mala interessiert. Nach übereinstimmenden Berichten kam es jedoch nicht zum Transfer. Sky meldete am 4. Juni, dass Brentford sein Angebot auf 45 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro an Boni erhöht habe und sich die Klubs praktisch einig gewesen seien. Die persönliche Einigung mit El Mala kam demnach aber nicht zustande. Auch der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete, der Spieler habe sich gegen den Wechsel zum Premier-League-Klub entschieden.
Parallel richtet sich der Blick beim 1. FC Köln auf Jakub Kaminski. Laut kicker naht der Abgang des polnischen Flügelspielers. Auch andere Medien berichten, dass der 24-Jährige den Klub wegen einer Ausstiegsklausel verlassen könnte. Transfermarkt nennt Benfica Lissabon als Favoriten und verweist auf eine Klausel in Höhe von 20 Millionen Euro. Kaminski war in der Vorsaison vom VfL Wolfsburg ausgeliehen und wurde von Köln anschließend fest verpflichtet.
Nach Angaben des kicker könnte nach der Weltmeisterschaft wieder Bewegung in die Personalie El Mala kommen. Bis dahin spricht vieles dafür, dass Köln an seiner Haltung festhält: Kommt kein Angebot in der geforderten Größenordnung, soll El Mala bleiben und mit dem FC in die zweite Bundesliga-Saison gehen. Belastbar bestätigt ist derzeit nur der Stillstand nach der Brentford-Absage. Ein neuer konkreter Interessent oder ein neues Angebot sind öffentlich nicht bestätigt.
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