Vlahovic prüft nach Juventus-Ende offenbar die Rückkehr

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Dusan Vlahovic steht Anfang Juli 2026 ohne Vertrag da. Nach dem Ende seines Arbeitspapiers bei Juventus Turin gibt es neue Bewegung um den serbischen Stürmer. Belastbar bestätigt ist vor allem: Sein Vertrag in Turin lief bis zum 30. Juni 2026. Die weiteren Angaben zu Besiktas und einer möglichen Rückkehr zu Juventus stammen aus italienischen und türkischen Transferkreisen und waren zunächst nicht offiziell bestätigt.

Vertrag bei Juventus lief Ende Juni aus

Juventus hatte Vlahovic im Januar 2022 von der AC Florenz verpflichtet. Der Klub bezifferte die feste Ablöse damals auf 70 Millionen Euro, dazu kamen weitere Kosten und mögliche Bonuszahlungen. Im selben Dokument teilte Juventus mit, dass der Vertrag des Angreifers bis zum 30. Juni 2026 lief. Damit endete das Kapitel bei Juventus formal mit dem letzten Kalendertag des Juni.

Kontakt zu Juventus als möglicher Rückkehrfaktor

Italienische Berichte deuten an, dass Vlahovic offenbar erneut Kontakt zu Juventus gesucht hat. Football Italia beschrieb den Spieler als bereit, die wirtschaftlichen Bedingungen des Klubs zu akzeptieren. Eine unabhängige Bestätigung lag zunächst nicht vor. Juventus hatte zuletzt öffentlich Distanz erkennen lassen. Giovanni Carnevali erklärte Ende Juni nach Angaben der Gazzetta, er habe persönlich nicht mit Vlahovic gesprochen. Der Stürmer sei ein wichtiger Spieler, stehe aber aktuell nicht im Mittelpunkt der Planungen. Zugleich wurde die Tür nicht vollständig geschlossen.

Besiktas als konkrete Option

Besiktas gilt weiter als die greifbarste Alternative. La Gazzetta dello Sport nannte ein Angebot aus Istanbul über rund zehn Millionen Euro Jahresgehalt sowie ein hohes Handgeld von mehr als fünf Millionen Euro. BeIN Sports Türkei schrieb unter Verweis auf Diario Sport von einem Dreijahresangebot mit rund neun Millionen Euro pro Saison. Unklar blieb zunächst, ob Vlahovic dieses Angebot tatsächlich abgelehnt oder nur zurückgestellt hat.

Gehaltsstrukturen als zentrale Frage

Football Italia berichtete, Vlahovic sei bereit, ein reduziertes Gehalt von rund zwölf Millionen Euro zu akzeptieren und schrieb, Juventus wolle eine mögliche neue Vereinbarung deutlich niedriger ansetzen. Hinzu kommt die neue Führungsstruktur im Klub. Juventus bestätigte am 7. Juli die Verpflichtung von Frederic Massara als Chief Football Officer. Er soll die Männerfußball-Abteilung verantworten und direkt an CEO Giovanni Carnevali berichten. Damit fallen wichtige Kaderentscheidungen in Turin in eine Phase personeller Neuordnung.

Transfermarkt zeigt veränderte Kräfteverhältnisse

Der Fall Vlahovic zeigt, wie stark sich der Markt für ablösefreie Topspieler verändert hat. Ohne Transferentschädigung bleibt ein Spieler zwar formal günstiger, doch hohe Gehaltsforderungen, Handgelder und Beraterkosten können den finanziellen Vorteil schnell verringern. Für Juventus wäre eine Rückkehr nur sinnvoll, wenn die Konditionen deutlich unter dem bisherigen Niveau liegen. Für Vlahovic ist die Lage ebenfalls nicht risikofrei. Je länger keine Einigung entsteht, desto stärker wächst der Druck vor der Saisonvorbereitung. Besiktas bietet offenbar konkrete Perspektiven, während Juventus zunächst nur als mögliche Rückkehrspur erscheint. Offiziell bestätigt war zunächst weder ein neuer Vertrag in Turin noch eine Einigung mit Besiktas.

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