
Mathias Olesen hat bei der SpVgg Greuther Fürth offenbar keine sportliche Zukunft mehr. Der Zweitligist stellte den 25 Jahre alten Mittelfeldspieler für Gespräche mit einem interessierten Verein frei. Beim dritten Testspiel der Vorbereitung gegen Eintracht Bamberg gehörte der luxemburgische Nationalspieler deshalb nicht zum Aufgebot. Ein neuer Klub wurde von Fürth bislang nicht genannt.
Die SpVgg gewann die Partie beim Bayernligisten Eintracht Bamberg am Samstag mit 3:1. In ihrem Spielbericht erklärte sie ausdrücklich, dass Olesen freigestellt worden sei, um Gespräche mit einem interessierten Verein zu führen. Damit steht erstmals offiziell fest, dass ein erneuter Abschied vorbereitet wird.
Als möglicher Abnehmer gilt der dänische Erstligist SønderjyskE Fodbold. ntv berichtete unter Berufung auf das dänische Portal bold.dk von einem Interesse des Klubs aus Haderslev. Eine Einigung oder ein vollzogener Transfer waren bis Sonntag nicht bestätigt. SønderjyskE startet Ende Juli in die neue Saison der dänischen Superliga.
Bereits zum Beginn der Vorbereitung deutete sich an, dass Olesen in den Fürther Planungen keine wichtige Rolle mehr spielt. Bei seiner Verpflichtung im Juni 2025 hatte er die Rückennummer 8 erhalten. In der aktuellen Mannschaft trägt Neuzugang Shinta Appelkamp diese Nummer. Olesen wird im Fürther Kader inzwischen mit der 34 geführt.
Appelkamp war im Juni nach dem Ende seines Vertrages bei Fortuna Düsseldorf ablösefrei nach Fürth gewechselt. Der offensive Mittelfeldspieler verfügt über umfangreiche Zweitligaerfahrung und soll das Fürther Spiel nach vorne verstärken.
Olesen war im Sommer 2025 ablösefrei vom 1. FC Köln nach Fürth gekommen und hatte einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben. Für die SpVgg absolvierte er zwölf Spiele in der 2. Bundesliga und zwei Begegnungen im DFB-Pokal. Dabei erzielte er einen Pokaltreffer.
Schon im Februar 2026 wurde der defensive Mittelfeldspieler bis zum Saisonende an den Grazer AK ausgeliehen. Der österreichische Bundesligist erhielt damals eine Kaufoption. Fürths Sportdirektor Stephan Fürstner erklärte bei der Ausleihe, dass beide Seiten mit Olesens Einsatzzeiten nicht zufrieden gewesen seien. Nach Ablauf des Leihgeschäfts kehrte der Luxemburger nach Fürth zurück.
In Graz kam Olesen regelmäßig zum Einsatz. Die offizielle Statistik der österreichischen Bundesliga weist für ihn 15 Ligaspiele und einen Treffer aus. Sein Tor erzielte er im März beim 2:0 gegen den Wolfsberger AC.
Olesen spielte von 2017 bis 2019 im Nachwuchs von Eintracht Trier und bestritt dort auch sein erstes Spiel im Herrenbereich in der Oberliga. Anschließend wechselte er als 18-Jähriger zum 1. FC Köln. Über die U19 und die zweite Mannschaft schaffte er den Sprung zu den Profis. Sein Bundesligadebüt gab er im März 2022 gegen Borussia Dortmund.
Insgesamt absolvierte Olesen 48 Pflichtspiele für die Profimannschaft des 1. FC Köln und erzielte ein Tor. In der Rückrunde der Saison 2023/24 wurde er an den Schweizer Erstligisten Yverdon Sport verliehen. Nach seiner Rückkehr gehörte er zum Kölner Kader, der 2025 den Aufstieg in die Bundesliga schaffte. Anschließend verließ er den Verein und unterschrieb in Fürth.
Olesen ist zudem Nationalspieler Luxemburgs. Fürth hatte ihn 2025 als laufstarken und robusten Spieler für das defensive Mittelfeld verpflichtet. Nach 14 Pflichtspielen, einer Ausleihe und der Rückkehr mit einer neuen Rückennummer spricht nun vieles für eine vorzeitige Trennung. Sein Vertrag beim Kleeblatt läuft grundsätzlich noch bis zum Sommer 2027. Ein möglicher Wechsel nach Dänemark ist derzeit jedoch noch nicht abgeschlossen.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu