Dichter Rauch aus Wohnhaus: Wohnung nach Brand unbewohnbar

Kartoffeltrockner brennt: Rauch behindert Verkehr auf der B408
Symbolfoto: Caroline Muffert

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Ein Wohnungsbrand in Bissendorf-Wersche hat am Dienstagmorgen einen geschätzten Schaden von rund 100.000 Euro verursacht. Das Feuer brach gegen 8 Uhr in der Erdgeschosswohnung eines Zweifamilienhauses an der Straße Zur Welle aus. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude. Verletzt wurde bei dem Wohnungsbrand Bissendorf Wersche niemand. Die betroffene Wohnung wurde jedoch erheblich beschädigt und kann vorerst nicht mehr genutzt werden.

Feuer in Wersche von Bewohnern im Obergeschoss bemerkt

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei bemerkten die Bewohner der Obergeschosswohnung Rauch, der aus der darunterliegenden Wohnung kam. Sie versuchten zunächst, das Feuer selbst zu löschen. Da diese Löschversuche erfolglos blieben, verließen sie das Gebäude. Die Bewohner der Erdgeschosswohnung waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht zu Hause. Sämtliche Hausbewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Der Brand in dem Zweifamilienhaus Bissendorf ging damit ohne Verletzte aus. Wie stark die obere Wohnung durch Rauch oder Löscharbeiten beeinträchtigt wurde, teilte die Polizei nicht mit.

Rund 70 Kräfte der Feuerwehr Bissendorf im Einsatz

An der Brandbekämpfung waren nach Angaben der Polizei etwa 70 Feuerwehrkräfte beteiligt. Im Einsatz befanden sich die Freiwilligen Feuerwehren aus Bissendorf, Schledehausen, Jeggen, Ellerbeck und Oldendorf. Sie leiteten nach ihrer Ankunft umgehend die Löscharbeiten ein und konnten das Feuer schließlich unter Kontrolle bringen. Die Erdgeschosswohnung wurde durch den Wohnungsbrand Zur Welle erheblich beschädigt. Nach einer ersten Schätzung liegt der entstandene Sachschaden bei ungefähr 100.000 Euro. Die Wohnung gilt derzeit als nicht bewohnbar.

Brandursache Bissendorf wird kriminaltechnisch untersucht

Warum das Feuer in der Erdgeschosswohnung ausbrach, ist bislang nicht geklärt. Eine abschließende Untersuchung der Brandstelle war unmittelbar nach dem Einsatz aufgrund der Situation vor Ort noch nicht möglich. Die Polizei beschlagnahmte deshalb den Brandort. Spezialisten der Kriminaltechnik sollen dort Spuren sichern und die Ursache des Feuers ermitteln. Weitere Angaben zu einem möglichen technischen Defekt oder einer anderen Brandursache liegen bislang nicht vor. Die Ermittlungen zum Wohnungsbrand Bissendorf Wersche dauern an.

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