
Nach der Entgleisung eines Triebkopfs bleibt die Rheintalbahn bei Freiburg gesperrt. Die Aufgleisarbeiten der Deutschen Bahn liefen am späten Mittwochnachmittag, 15. Juli 2026, weiter und sollten sich voraussichtlich bis in die Nacht ziehen. Die Bundespolizei hat unterdessen Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn eingeleitet.
Betroffen ist nach Angaben der Bundespolizei ein Teilstück der Rheintalbahn südlich von Freiburg im Breisgau. Die Strecke bleibt vorerst für den Zugverkehr gesperrt. Wann sie wieder freigegeben werden kann, war zum Zeitpunkt der Folgemeldung um 17.33 Uhr noch nicht bekannt.
Vor Ort arbeitet die Deutsche Bahn daran, den aus den Gleisen gesprungenen Triebkopf wieder aufzugleisen. Weitere Einzelheiten zum Fahrzeug, zum genauen Unfallort und zu möglichen Schäden nannte die Bundespolizei in der aktuellen Mitteilung nicht. Auch Angaben zu Verletzten wurden darin nicht gemacht.
Für Reisende hat die Deutsche Bahn einen Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Busse fahren südlich von Freiburg bis Bad Krozingen. In nördlicher Richtung wurde ein Ersatzverkehr bis Denzlingen organisiert.
Fahrgäste müssen wegen der Störungen auf der Rheintalbahn mit Änderungen und längeren Fahrzeiten rechnen. Wie häufig die Ersatzbusse verkehren und welche Haltestellen unterwegs bedient werden, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Reisende sollten sich daher vor Fahrtantritt über ihre konkrete Verbindung informieren.
Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung des Bahnverkehrs gegen einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn. Aus der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens folgt keine Feststellung einer persönlichen Schuld. Welche Handlung oder welches mögliche Versäumnis Gegenstand der Ermittlungen ist, teilte die Behörde bislang nicht mit.
Weitere Angaben zum Ablauf der Entgleisung liegen in der Folgemeldung ebenfalls nicht vor. Die Rheintalbahn bei Freiburg bleibt damit zunächst gesperrt, während die Bergungsarbeiten und die Ermittlungen der Bundespolizei andauern.
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