Furiosa bei VOX: Das steckt hinter dem Mad-Max-Prequel

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
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VOX zeigt Furiosa: A Mad Max Saga heute, Samstag, 25. Juli 2026, von 22:25 bis 01:10 Uhr. Bereits um 20:15 Uhr beginnt bei dem Sender der Animationsfilm „Boss Baby: Schluss mit Kindergarten“. Anschließend wechselt das Programm von der Familienkomödie zu George Millers postapokalyptischer Actionwelt.

Furiosa heute bei VOX: Sendezeit und vorheriger Film

Bei der Ausstrahlung von „Furiosa“ handelt es sich nicht um die deutsche Free-TV-Premiere. Diese fand bereits am 12. Juli 2026 bei RTL statt. VOX zeigt den Film somit nur knapp zwei Wochen nach seiner ersten frei empfangbaren Fernsehausstrahlung in Deutschland erneut.

Die Kinofassung hat eine Laufzeit von rund 148 Minuten. Durch Werbeunterbrechungen nimmt der Film im VOX-Programm einen deutlich längeren Sendeplatz ein. Die Produktion aus dem Jahr 2024 ist in Deutschland ab 16 Jahren freigegeben.

Worum geht es in Furiosa: A Mad Max Saga

Die Geschichte spielt mehrere Jahre vor den Ereignissen von „Mad Max: Fury Road“. Im Mittelpunkt steht die junge Furiosa, die in einem vergleichsweise fruchtbaren und geschützten Gebiet aufwächst. Dieses sogenannte Grüne Land bildet einen seltenen Gegenpol zur zerstörten und von Gewalt geprägten Außenwelt.

Als Kind wird Furiosa von einer Motorradgruppe entführt. Angeführt wird sie von Dementus, einem wortgewaltigen und unberechenbaren Warlord. Furiosa gerät dadurch in einen Machtkampf zwischen verschiedenen Herrschern des Ödlands. Eine zentrale Rolle spielt Immortan Joe, der von seiner Festung, der Zitadelle, aus über Wasser, Nahrung und zahlreiche Untergebene verfügt.

Während Dementus und Immortan Joe um Einfluss und Ressourcen kämpfen, versucht Furiosa, in der brutalen Umgebung zu überleben und einen Weg zurück in ihre Heimat zu finden. Der Film verfolgt ihre Entwicklung über einen längeren Zeitraum. Dabei wird gezeigt, wie aus dem entführten Mädchen jene erfahrene Kämpferin wird, die später in „Mad Max: Fury Road“ auftritt. Die Auflösung ihres Konflikts mit Dementus bleibt an dieser Stelle offen.

Besetzung, Regie und Produktion des Actionfilms

Anya Taylor-Joy übernimmt die Hauptrolle der erwachsenen Furiosa. Die jüngere Version der Figur wird über weite Teile des Films von Alyla Browne gespielt. In „Mad Max: Fury Road“ war Furiosa noch von Charlize Theron verkörpert worden. Für das Prequel entschied sich George Miller aufgrund des deutlich jüngeren Alters der Figur für eine Neubesetzung.

Chris Hemsworth spielt Dementus. Der australische Schauspieler ist vor allem als Thor aus dem Marvel-Filmuniversum bekannt. Für „Furiosa“ tritt er mit verändertem Aussehen, künstlicher Nase und einer bewusst exzentrisch angelegten Darstellung auf. Tom Burke ist als Praetorian Jack zu sehen, ein erfahrener Fahrer und Krieger innerhalb von Immortan Joes Machtbereich.

Weitere Rollen übernehmen Lachy Hulme als Immortan Joe und Rizzdale Pell, George Shevtsov als History Man, John Howard als People Eater, Angus Sampson als Organic Mechanic und Nathan Jones als Rictus Erectus. Mehrere dieser Figuren waren bereits aus „Fury Road“ bekannt.

Regie führte erneut George Miller, der die Mad-Max-Reihe Ende der 1970er-Jahre gemeinsam mit dem Produzenten Byron Kennedy begründet hatte. Das Drehbuch schrieb Miller zusammen mit Nico Lathouris. Produziert wurde der Film von George Miller und Doug Mitchell für Kennedy Miller Mitchell. Die Kamera verantwortete Simon Duggan. Margaret Sixel und Eliot Knapman arbeiteten am Schnitt, während Tom Holkenborg erneut die Filmmusik komponierte.

Drehorte, Kinostart und Einspielergebnis

Die Dreharbeiten fanden von Mai bis Oktober 2022 in Australien statt. Gedreht wurde vor allem im Bundesstaat New South Wales. Zu den Schauplätzen gehörten Broken Hill und Silverton, Hay, Kurnell, Terrey Hills, Melrose Park und Studiogelände in Sydney. Für eine große War-Rig-Sequenz wurde Berichten zufolge über mehrere Wochen mit einer großen Zahl von Stuntleuten gearbeitet.

Anders als „Mad Max: Fury Road“, dessen Wüstenszenen überwiegend in Namibia entstanden, kehrte die Produktion damit für den größten Teil der Aufnahmen nach Australien zurück. Aufwendige Kulissen, reale Fahrzeuge, Stunts und digitale Effekte wurden miteinander kombiniert.

Die Weltpremiere fand Anfang Mai 2024 in Sydney statt. Am 15. Mai 2024 wurde der Film außer Konkurrenz bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes gezeigt. Der deutsche Kinostart folgte am 23. Mai 2024, einen Tag vor dem regulären Start in den USA.

Weltweit spielte „Furiosa: A Mad Max Saga“ rund 174 Millionen US-Dollar ein. Davon entfielen etwa 67,5 Millionen US-Dollar auf die USA und Kanada. Das gemeldete Produktionsbudget lag bei ungefähr 168 Millionen US-Dollar. Damit blieb das Kinoergebnis deutlich hinter den wirtschaftlichen Erwartungen an eine Produktion dieser Größenordnung zurück.

Auszeichnungen und Stellung innerhalb der Mad-Max-Reihe

„Furiosa: A Mad Max Saga“ ist der fünfte Kinofilm der Mad-Max-Reihe. Auf „Mad Max“ von 1979 folgten „Mad Max II: Der Vollstrecker“ von 1981, „Mad Max: Jenseits der Donnerkuppel“ von 1985 und „Mad Max: Fury Road“ von 2015.

Inhaltlich ist „Furiosa“ ein Prequel zu „Fury Road“. Die Handlung setzt viele Jahre vor dem vierten Film ein und führt schrittweise an dessen Ausgangslage heran. Max Rockatansky steht diesmal nicht im Mittelpunkt. Stattdessen wird die Vorgeschichte der Figur Furiosa erzählt. Der Film erweitert zugleich die Darstellung der Zitadelle, Gastowns und der Bullet Farm sowie der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen diesen Orten.

Bei den australischen AACTA Awards 2025 erhielt die Produktion 15 Nominierungen. Gewonnen wurden fünf Preise: für Kamera, Kostümdesign, Szenenbild, Ton sowie Haar und Make-up. Das National Board of Review nahm „Furiosa“ zudem in seine Auswahl der zehn besten Filme des Jahres 2024 auf und würdigte die Stuntarbeit. Weitere Preise und Nominierungen gab es insbesondere für Schnitt, Actionchoreografie, Ausstattung und visuelle Gestaltung.

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