
Auf der Autobahn A24 zwischen Hamburg und Berlin ist eine 16-jährige Fahrschülerin ums Leben gekommen. Der tödliche Motorradunfall ereignete sich am Montag, 20. Juli 2026, bei Neuruppin. Es war der zweite tödliche Verkehrsunfall innerhalb weniger Tage auf einem benachbarten Abschnitt der A24.
Eine Vollsperrung wegen dieses Unfalls bestand am Samstag, 25. Juli, nicht mehr. Die Fahrbahn wurde nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme bereits am Montag wieder freigegeben. Aktuell müssen Reisende auf der wichtigen Verbindung jedoch mit hohem Ferienverkehr und möglichen Verzögerungen rechnen.
Der Unfall ereignete sich am Montagmittag auf der A24 in Fahrtrichtung Berlin. Betroffen war der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Herzsprung und Neuruppin-Süd im Landkreis Ostprignitz-Ruppin.
Nach den ersten Angaben der Polizei war die Jugendliche mit einem Fahrschulmotorrad unterwegs. Auf der regennassen Fahrbahn stürzte sie und geriet anschließend unter einen Lastwagen. Die 16-Jährige erlitt tödliche Verletzungen. Weitere Einzelheiten zum genauen Ablauf waren zunächst nicht abschließend geklärt.
Die Polizei wurde nach übereinstimmenden Angaben gegen 13.50 Uhr alarmiert. Der Fahrlehrer folgte der Fahrschülerin in einem Auto. In diesem Fahrzeug befand sich eine weitere Person. Der Lastwagenfahrer, der Fahrlehrer und die Begleitperson wurden nach dem Unfall medizinisch betreut und zur weiteren Untersuchung in Krankenhäuser gebracht. Über schwere Verletzungen dieser drei Personen wurde nichts bekannt.
Die A24 musste nach dem Unfall in Fahrtrichtung Berlin vollständig gesperrt werden. Rettungsdienst, Polizei und weitere Einsatzkräfte waren vor Ort. Neben der Versorgung der Beteiligten musste die Unfallstelle dokumentiert und geräumt werden.
Die Vollsperrung bestand bis zum Nachmittag des 20. Juli. Danach konnte die Autobahn wieder für den Verkehr freigegeben werden. Eine weiterhin gültige Umleitung wegen des tödlichen Unfalls gibt es daher nicht. Während der Sperrung musste der Verkehr den betroffenen Abschnitt über das nachgeordnete Straßennetz und die umliegenden Anschlussstellen umfahren.
Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass die Jugendliche auf nasser Fahrbahn stürzte und anschließend von einem Lastwagen erfasst wurde. Eine abschließende behördliche Bewertung des Unfallablaufs lag zunächst nicht vor.
Bereits am Samstag, 18. Juli, hatte sich auf der A24 nahe Neuruppin ein weiterer schwerer Verkehrsunfall ereignet. Zwischen den Anschlussstellen Walsleben und Herzsprung kam ein Auto in Richtung Berlin von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Lastwagen.
Der Autofahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht und starb dort später an seinen Verletzungen. Seine Beifahrerin wurde leicht verletzt und erlitt nach Angaben der Polizei einen Schock. Die genaue Ursache blieb zunächst ungeklärt.
Nach diesem Unfall war die A24 in Fahrtrichtung Berlin etwa eineinhalb Stunden vollständig gesperrt. Bis alle Fahrstreifen wieder freigegeben werden konnten, vergingen insgesamt rund sechs Stunden. Die Polizei bezifferte den Sachschaden auf etwa 40.000 Euro.
Unabhängig von den inzwischen beendeten Unfallsperrungen gehört die A24 an diesem Wochenende zu den stark belasteten Reiserouten. Die Autobahn verbindet den Berliner Raum mit Hamburg und führt zu weiteren Strecken in Richtung Nordsee und Ostsee.
Der ADAC rechnet für das Wochenende vom 24. bis 26. Juli mit einem besonders hohen Ferienreiseverkehr. In fast allen Bundesländern sowie in zahlreichen europäischen Nachbarländern laufen die Sommerferien. Vor allem am Freitag und Samstag sind daher längere Staus auf wichtigen Autobahnen möglich. Zu den besonders belasteten Strecken im Norden zählt auch die A24.
Zwischen Witzhave und Schwarzenbek/Grande wird außerdem die Brücke über das Billetal saniert. Die Arbeiten auf der Richtungsfahrbahn Hamburg sollen nach Angaben der Autobahn GmbH bis Dezember 2026 dauern. Verkehrsteilnehmer sollten deshalb vor der Abfahrt die aktuelle Verkehrslage prüfen und bei stockendem Verkehr frühzeitig eine Rettungsgasse bilden.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu