
Preußen Münster steht im Mittelpunkt einer neuen Fernsehdokumentation des WDR. Der Film „Münster und die Preußen“ beleuchtet die enge Verbindung zwischen dem Traditionsverein, seinen Fans und der Stadt. Die Ausstrahlung ist für Freitag, 7. August 2026, um 20.15 Uhr im WDR Fernsehen geplant. Bereits zwei Tage zuvor soll die Folge in der ARD-Mediathek verfügbar sein.
Noch vor der Veröffentlichung können Zuschauer den Film bei einer Premiere in Münster sehen. Wie der WDR mitteilt, wird die Dokumentation am Dienstag, 4. August, um 19 Uhr im Schlosstheater gezeigt. An der Veranstaltung sollen auch Beteiligte aus dem Filmteam und der Produktion teilnehmen.
Die international bekannte Musicalsängerin Ute Lemper führt als Erzählerin durch die WDR-Doku über Preußen Münster. Lemper stammt aus Münster und verbindet den Blick auf den Verein mit persönlichen Eindrücken aus ihrer Heimatstadt. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum die Vereinsfarben Schwarz, Weiß und Grün für viele Menschen zum Alltag in Münster gehören.
Der Film stammt von Emilia Reckenfelderbäumer. Er zeichnet wichtige Stationen aus der Geschichte des Sportclubs Preußen von 1906 Münster nach. Dazu gehört die Gründung durch Schüler ebenso wie der Einzug in das Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft im Jahr 1951. Damals unterlagen die Münsteraner dem 1. FC Kaiserslautern.
Auch die Rolle als Gründungsmitglied der Fußball-Bundesliga im Jahr 1963 wird aufgegriffen. Preußen Münster gehörte zu den 16 Mannschaften, die in der ersten Saison der neuen bundesweiten Spielklasse antraten. Nach nur einem Jahr stieg der Verein jedoch wieder ab.
In den folgenden Jahrzehnten wechselten sich sportliche Erfolge und Rückschläge ab. Die Dokumentation soll jedoch nicht nur Ergebnisse und Tabellenstände betrachten. Im Mittelpunkt stehen vielmehr die Menschen, die den Verein begleiten. Der WDR beschreibt den Zusammenhalt rund um die Preußen als einen entscheidenden Teil der Vereinsgeschichte.
Damit richtet sich der Film nicht ausschließlich an Fußballfans. Er zeigt zugleich, wie stark ein Verein die Identität einer Stadt mitprägen kann. In Münster ist diese Verbindung an Spieltagen, im Stadtbild und in zahlreichen Faninitiativen sichtbar.
Die erste öffentliche Vorführung der Münster-Folge ist für Dienstag, 4. August 2026, geplant. Beginn im Schlosstheater Münster ist um 19 Uhr. Nach Angaben des WDR werden einige Mitwirkende sowie Mitglieder der Crew an der Veranstaltung teilnehmen.
Damit können Münsteraner die Dokumentation bereits einen Tag vor der Veröffentlichung in der ARD-Mediathek sehen. Dort steht „Münster und die Preußen“ ab Mittwoch, 5. August, zur Verfügung. Im linearen WDR-Programm folgt der Film am Freitag, 7. August, von 20.15 bis 21 Uhr.
Die Folge gehört zur dritten Staffel der Reihe „Meine Heimat. Mein Verein.“. Das Format beschäftigt sich mit Traditionsvereinen aus Nordrhein-Westfalen und mit der Bedeutung, die sie für ihre Städte und Anhänger haben. Dabei geht es sowohl um sportliche Höhepunkte als auch um Niederlagen und schwierige Phasen.
Nach Angaben des Senders sollen Mythen, historische Fakten und persönliche Erinnerungen miteinander verbunden werden. Die Filme erzählen deshalb nicht nur Vereinschroniken. Sie beschäftigen sich außerdem mit Heimatgefühl, Fankultur und der Frage, warum Menschen ihrem Club oft über Jahrzehnte verbunden bleiben.
Ergänzend zur Sendereihe bietet der WDR ein Online-Spiel an. Dabei können Teilnehmer unter anderem Eintrittskarten für Premieren und Fanartikel der vorgestellten Vereine gewinnen. Nähere Angaben zu den Teilnahmebedingungen macht der Sender auf seinen eigenen Programmseiten.
Die Staffel startet am Freitag, 31. Juli, mit einer Dokumentation über den MSV Duisburg. Der Film wird von der in Duisburg geborenen ARD-Moderatorin Siham El-Maimouni erzählt. Er beschäftigt sich mit der Rolle der sogenannten Zebras in einer Stadt, die seit Jahrzehnten vom Strukturwandel geprägt ist.
Der MSV gehörte wie Preußen Münster zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga. In der neuen WDR-Reihe wird der Verein als traditioneller Arbeiterclub dargestellt, dessen Bedeutung für viele Fans weit über den Sport hinausgeht. Eine Vorpremiere findet bereits am 29. Juli im UCI-Kino in Duisburg statt.
Den Abschluss der Staffel bildet am 14. August eine Folge über Fortuna Düsseldorf. Erzählerin ist die Komikerin und Schauspielerin Cordula Stratmann. Der Film thematisiert die Verbindung zwischen dem Verein und der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Die Premiere ist am 5. August im Atelier Kino im Savoy-Theater geplant.
Die drei Folgen werden jeweils freitags um 20.15 Uhr im WDR Fernsehen ausgestrahlt. Für die redaktionelle Betreuung der Staffel ist Adrian Lehnigk verantwortlich.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu