
Bei einem tödlichen Unfall auf der B297 bei Schlierbach ist am Freitagnachmittag ein 29 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen. Sein VW Transporter geriet zwischen Schlierbach und Kirchheim unter Teck auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem Linienbus zusammen. Der Busfahrer und 13 Fahrgäste wurden verletzt, mehrere von ihnen schwer.
Der 29-Jährige war nach Angaben des Polizeipräsidiums Ulm kurz nach 14.30 Uhr mit seinem VW Transporter von Schlierbach in Richtung Kirchheim unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß auf der B297 mit einem entgegenkommenden Linienbus.
Zur Unfallzeit befanden sich 15 Menschen in dem Bus. Ein Großaufgebot an Rettungskräften rückte zur Unfallstelle aus. Neben mehreren Notärzten war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
Der 56 Jahre alte Busfahrer erlitt bei dem Linienbus-Unfall bei Schlierbach schwere Verletzungen. Sieben Fahrgäste wurden leicht verletzt, sechs weitere kamen mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser. Damit wurden neben dem tödlich verletzten Transporterfahrer insgesamt 14 Menschen verletzt.
Mehrere Feuerwehren waren an der Unfallstelle im Einsatz. Sie befreiten Personen, die nach dem Zusammenstoß teilweise im Linienbus eingeklemmt waren. Nähere Angaben zum Zustand der Schwerverletzten machte die Polizei zunächst nicht.
Für den Fahrer des VW Transporters kam jede Hilfe zu spät. Ersthelfer und ein Notarzt leiteten unmittelbar Reanimationsmaßnahmen ein. Der 29-Jährige starb jedoch noch an der Unfallstelle.
Der Verkehrsdienst Mühlhausen hat die Ermittlungen zum tödlichen Unfall B297 Schlierbach aufgenommen. Noch ist unklar, weshalb der Transporter auf die Gegenfahrbahn geriet. Die beiden Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß vollständig beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 30.000 Euro.
Die Bundesstraße wurde nach dem Unfall zwischen Schlierbach und Kirchheim für mehrere Stunden vollständig gesperrt. Die Straßenmeisterei richtete eine Umleitung ein. Im Umfeld der Unfallstelle kam es dadurch zu Verkehrsbehinderungen.
Erst nach Abschluss der Rettungsarbeiten, der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge konnte die Strecke wieder freigegeben werden. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Zusammenstoßes dauern an.
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