WaPo Elbe heute: Gefährlicher Fund löst Umweltalarm aus

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Goldrausch bei WaPo Elbe steht am Dienstag, 11. August 2026, auf dem Vorabendprogramm des Ersten. Die zehnte Folge der Krimiserie beginnt um 18:50 Uhr und führt die Wasserschutzpolizei zu gefährlichem Problemmüll in der Elbe. Im Mittelpunkt stehen ein zwölfjähriger Junge, ein wirtschaftlich angeschlagener Recyclinghof, ein Goldsucher und eine stillgelegte Apotheke. Die Folge gehört zur zweiten Staffel und war erstmals im Dezember 2024 im Ersten zu sehen.

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„Goldrausch“ beginnt mit einem gefährlichen Fund in der Elbe

Ausgangspunkt der Folge sind Fässer mit problematischen Abfällen, die in der Elbe treiben. Der zwölfjährige Henry zieht eines davon ans Ufer und gerät dadurch selbst in Gefahr. In dem Behälter befinden sich verschiedene chemische Stoffe sowie Quecksilber. Innerhalb der Serienhandlung löst der Fund einen Umweltalarm aus. Bis geklärt ist, woher die Fässer stammen und welche Gefahr von ihnen ausgeht, gelten Bade- und Angelverbot.

Damit wird aus einem zunächst ungewöhnlichen Fundstück ein Fall für das gesamte Team der Wasserschutzpolizei. Die Ermittlungen führen in unterschiedliche Richtungen. Eine Spur weist zu einem Recyclingbetrieb, eine weitere zu einem Mann, der an der Elbe nach Gold sucht. Außerdem rückt eine geschlossene Apotheke in den Mittelpunkt. Die Episode verbindet damit den klassischen Kriminalfall der Serie mit einem Umweltmotiv, das unmittelbar mit dem Einsatzgebiet der WaPo zusammenhängt.

Recyclinghof, Goldsucher und alte Apotheke geraten ins Visier

Eine wichtige Figur des Falls ist Mila Ahlers. Ihr Recyclinghof steckt in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und wird deshalb für die Ermittler interessant. Daneben begegnet das Team Mirko Bode, der als Goldsucher unterwegs ist. Eine dritte Spur führt zu Freddy Bönisch und in die Räume einer aufgegebenen Apotheke. Dort verfolgt Bönisch eine Geschäftsidee, die im Verlauf der Ermittlungen zunehmend verdächtig erscheint.

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Die verschiedenen Hinweise laufen schließlich wieder beim gefährlichen Inhalt der Fässer zusammen. Das Finale verlagert sich ausgerechnet in den Bereich, den Henry als Spielversteck nutzt. Dort muss die WaPo verhindern, dass das Quecksilber aus dem Fund weiteren Schaden anrichtet. Die Folge setzt dabei stärker als viele klassische Ermittlergeschichten auf eine drohende Umweltgefahr und weniger auf die Suche nach einem unbekannten Toten oder einen gewöhnlichen Eigentumsfall.

Carina Wiese führt als Maike Junghans das WaPo-Team

An der Spitze des Teams steht Hauptkommissarin Maike Junghans, gespielt von Carina Wiese. Die Figur leitet den Außenposten der Wasserschutzpolizei und bildet den Mittelpunkt des Ermittlerteams. Zur Stammbesetzung gehören außerdem Adnan Maral als Hauptkommissar Sami Fares, Barbara Prakopenka als Kommissarin Jana Macourek und Ferdi Özten als Moritz Krätschmer. Regine Hentschel spielt Dr. Annemarie Jaschki.

Sami Fares ist innerhalb des Teams vor allem der technisch versierte Kollege. Jana Macourek bringt durch ihre deutsch-tschechische Herkunft einen unmittelbaren Bezug zur Grenzregion mit und arbeitet analytisch. Die Serie nutzt diese unterschiedlichen Figuren, um ihre Fälle sowohl auf dem Wasser als auch an Land zu verfolgen. Schauplatz ist der Elberaum zwischen Sachsen und der tschechischen Grenze, wodurch die Ermittlungen regelmäßig über klassische Streifenfahrten hinausgehen.

Diese Darsteller sind in „Goldrausch“ zusätzlich zu sehen

Neben den vier zentralen Ermittlern treten in „Goldrausch“ mehrere Episodenfiguren auf. Javeh Asefdjah spielt die Betreiberin des Recyclinghofs, Mila Ahlers. Ron Helbig übernimmt die Rolle des Goldsuchers Mirko Bode. René Schwittay ist als Freddy Bönisch zu sehen. Den zwölfjährigen Henry Lachmund spielt Oskar Konta. Petra Marie Cammin gehört als Helga Lachmund ebenfalls zur Besetzung der Episode.

Für die Inszenierung von „Goldrausch“ war Edzard Onneken verantwortlich. Er führte bei den ersten vier Folgen der zweiten Staffel Regie. Das Drehbuch der zehnten Serienfolge stammt von Jan Schröter. Produziert wurde „WaPo Elbe“ von der Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft unter redaktioneller Federführung des MDR für Das Erste.

Gedreht wurde an der Elbe und in der Sächsischen Schweiz

Die Landschaft an der Elbe ist bei „WaPo Elbe“ nicht nur Kulisse, sondern wesentlicher Bestandteil des Serienkonzepts. Für die zweite Staffel fanden Dreharbeiten am Fuß des Elbsandsteingebirges statt. Die Produktionsregion erstreckte sich zwischen Pirna, der Sächsischen Schweiz und der tschechischen Grenze. Damit entsteht die Serie in weiten Teilen tatsächlich in jener Region, in der auch die Handlung angesiedelt ist.

Zu den Drehorten der Staffel gehörte außerdem Dresden-Loschwitz in unmittelbarer Nähe des Blauen Wunders. Carina Wiese beschrieb einen Drehtag dort als persönliche Rückkehr an einen Ort ihrer Kindheit und Jugend. Eine eindeutige Zuordnung dieser Aufnahmen speziell zur Folge „Goldrausch“ ist allerdings nicht bestätigt. Für die Episode lässt sich deshalb vor allem der übergreifende Drehraum der zweiten Staffel sicher benennen.

„WaPo Elbe“ verbindet Polizeiserie und Grenzregion

Das Grundkonzept der Serie unterscheidet sich durch den Einsatzort von klassischen Großstadtkrimis. Die Wasserschutzpolizei arbeitet entlang der Elbe zwischen Dresden und der deutsch-tschechischen Grenzregion. Fälle können deshalb mit Schifffahrt, Fischerei, Umweltverstößen oder Ereignissen unmittelbar am Fluss zusammenhängen. Gerade „Goldrausch“ nutzt diesen Ansatz besonders konsequent, weil der Fall mit schwimmendem Problemmüll beginnt und sich von dort aus an Land weiterentwickelt.

Die zweite Staffel umfasst acht Folgen mit den fortlaufenden Nummern 9 bis 16. „Goldrausch“ ist die zweite Episode dieser Staffel und insgesamt Folge 10. Die Erstausstrahlung erfolgte am 10. Dezember 2024 um 18:50 Uhr. Die Ausstrahlung am 11. August 2026 ist somit eine Wiederholung innerhalb des Vorabendprogramms des Ersten.

Wiederholung von „Goldrausch“ am Mittwochvormittag

Wer die Ausstrahlung am Dienstagabend verpasst, bekommt bereits am Mittwoch, 12. August 2026, eine weitere Gelegenheit im linearen Programm. Das Erste hat „WaPo Elbe: Goldrausch“ für 9:50 Uhr angesetzt. Damit folgt die TV-Wiederholung am Morgen nach der Ausstrahlung um 18:50 Uhr.

Im regulären Abendprogramm ist für die Folge ein Zeitfenster von 18:50 Uhr bis 19:45 Uhr vorgesehen. Die eigentliche Fassung in der ARD Mediathek hat eine Laufzeit von rund 48 Minuten. Untertitel und Audiodeskription werden für die Episode angeboten.

„Goldrausch“ ist auch in der ARD Mediathek verfügbar

Unabhängig von den beiden linearen Sendeterminen lässt sich Folge 10 online in der ARD Mediathek ansehen. Dort wird „Goldrausch“ als Staffel 2, Episode 2 geführt. Die Mediathek weist derzeit eine Verfügbarkeit bis zum 23. Oktober 2026 um 9:50 Uhr aus. Neben der normalen Version steht innerhalb des Serienangebots auch eine Hörfassung beziehungsweise Fassung mit Audiodeskription zur Verfügung.

Damit können Zuschauer die Folge am Dienstag um 18:50 Uhr im Ersten sehen, am Mittwochvormittag im Fernsehen nachholen oder zeitlich unabhängig streamen. Im Zentrum bleibt dabei ein Fall, der sehr eng auf das besondere Profil der Serie zugeschnitten ist: Die Ermittlungen beginnen direkt auf der Elbe und entwickeln sich zu einem Kriminalfall rund um gefährliche Abfälle, wirtschaftliche Interessen und einen Jungen, der unbeabsichtigt mitten in die Ermittlungen gerät.

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