Markus Lanz macht Pause: Wann die ZDF-Talkshow zurückkehrt

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Die Markus Lanz Sommerpause 2026 dauert noch wenige Tage. Am Mittwoch, 12. August, zeigt das ZDF keine neue Ausgabe der Talkshow. Der Sender hat inzwischen den Termin für die Rückkehr bestätigt: Die erste Sendung nach der Sommerpause läuft am Dienstag, 18. August 2026, um 22.45 Uhr im ZDF. Gäste und Themen für diese Ausgabe waren am Mittwochvormittag noch nicht offiziell angekündigt.

Markus Lanz kehrt am 18. August ins ZDF zurück

Die letzte reguläre Ausgabe vor der Sommerpause lief am Donnerstag, 16. Juli. Darin diskutierte Lanz mit der früheren Stasi-Unterlagen-Beauftragten Marianne Birthler, dem Journalisten Martin Debes, der Historikerin Katja Hoyer und dem Politiker Luca Piwodda über Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen, Erfahrungen aus der DDR und Gefahren für die Demokratie. Danach verabschiedete sich das Format für rund einen Monat aus dem Programm.

Für Dienstag, 18. August, nennt das ZDF bislang lediglich den Sendetermin um 22.45 Uhr. Eine offizielle Gästeübersicht für die Rückkehr steht noch aus. Damit sind Namen oder Themen, die vor einer Ankündigung des Senders kursieren könnten, zunächst nicht bestätigt. Regulär läuft „Markus Lanz“ dienstags, mittwochs und donnerstags im späten ZDF-Abendprogramm.

Sendung auch im ZDF-Streaming verfügbar

Neue Folgen von „Markus Lanz“ werden nicht nur linear im ZDF ausgestrahlt, sondern auch über das Streaming-Angebot des Senders bereitgestellt. Bei zahlreichen Ausgaben vor der Sommerpause stellte das ZDF die Sendungen bereits ab 23 Uhr im Streaming-Portal bereit, teilweise also schon vor oder während der linearen Fernsehausstrahlung. Für die Ausgabe am 18. August hat das ZDF bislang keine gesonderte Streaming-Uhrzeit veröffentlicht.

Verpasste Ausgaben bleiben zudem im Streaming-Angebot abrufbar. Dort steht auch die letzte Sendung vom 16. Juli mit einer Laufzeit von 76 Minuten zur Verfügung. Das ZDF bündelt auf der Seite der Talkshow außerdem frühere Gespräche und Informationen zu den jeweiligen Gästen und Themen.

Quoten bleiben für das ZDF auf hohem Niveau

Die Talkshow erreicht trotz ihres späten Sendeplatzes weiterhin ein großes Publikum. Nach einer Auswertung von Quotenmeter sahen die 81 neuen Ausgaben zwischen dem 6. Januar und dem 16. Juli 2026 durchschnittlich 1,30 Millionen Menschen. Der durchschnittliche Marktanteil lag bei 14,9 Prozent. Bei jüngeren Erwachsenen wurden im Mittel 230.000 Zuschauer und 13,0 Prozent Marktanteil ermittelt.

Ein besonders starkes Ergebnis erzielte die Sendung am 11. Juni. Damals sahen 1,91 Millionen Menschen zu, der Gesamtmarktanteil erreichte 27,5 Prozent. Beim jüngeren Publikum wurden laut Quotenmeter 35,4 Prozent gemessen. Zum Vergleich: Für das gesamte Jahr 2025 weist das ZDF durchschnittlich 1,49 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 15,5 Prozent aus. Damals wurden 138 Ausgaben ausgestrahlt.

Podcast mit Richard David Precht läuft auch im Sommer

Während die Fernsehsendung pausiert, erscheint „Lanz + Precht“ weiterhin wöchentlich. Markus Lanz und der Philosoph Richard David Precht veröffentlichen das Format seit September 2021 jeweils freitags. Seit dem 30. Januar 2026 gibt es den Podcast zusätzlich als Videopodcast auf Spotify und auf dem YouTube-Kanal von ZDFheute. Das ZDF hat die Produktion nach eigenen Angaben mindestens bis Ende 2027 verlängert.

Der Podcast gehört zu den besonders reichweitenstarken deutschen Gesprächsformaten. Im Oktober 2025 überschritt „Lanz + Precht“ auf Spotify die Marke von 100 Millionen Streams. Die jüngste veröffentlichte Ausgabe ist Folge 257 mit der Psychologin Franca Cerutti. Lanz und Precht sprechen darin unter anderem über psychologische Begriffe im Alltag, Psychotherapie und die Entwicklung psychischer Erkrankungen. Die Folge erschien am 7. August deutscher Zeit.

Debatte um Lanz und Correctiv reicht bis in den Juni zurück

Daneben wird derzeit erneut eine ältere Auseinandersetzung um eine Podcastfolge diskutiert. In Folge 248 vom 4. Juni beschäftigten sich Lanz und Precht mit der Grenze zwischen Journalismus und Aktivismus. Lanz sagte dort über seine eigene Arbeitsweise: „Ich versuche immer, möglichst objektiv auf die Dinge zu schauen.“ Er verstehe sich als Journalist und nicht als Aktivist. Im weiteren Verlauf ging es auch um die Potsdam-Recherche des Medienhauses Correctiv.

Correctiv widersprach der Darstellung anschließend und erklärte, Lanz und Precht hätten „falsche Dinge über unser Unternehmen“ behauptet. Am 7. August griff Legal Tribune Online die Auseinandersetzung erneut auf und kritisierte seinerseits die Reaktion von Correctiv. Damit gibt es zwar eine aktuelle Fortsetzung der Mediendebatte, der ursprüngliche Podcast und die Correctiv-Reaktion stammen jedoch bereits aus dem Juni.

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