
Bei einem schweren Unfall auf der B229 zwischen Arnsberg-Breitenbruch und Torhaus sind am Freitagmittag, 21. August 2026, vier Menschen verletzt worden. Unter ihnen sind drei Kinder. Der Fahrer des Wagens, in dem die Kinder saßen, erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Bundesstraße wurde nach dem Unfall vollständig gesperrt. Nach dem zunächst bekannten Stand waren drei Autos an dem Geschehen beteiligt.
Der Unfall ereignete sich kurz vor 12.30 Uhr auf der B229 in Fahrtrichtung Möhnesee. Damit lag der Unfallzeitpunkt entgegen ersten zeitlichen Einordnungen nicht mehr am Vormittag, sondern um die Mittagszeit.
Nach den bisherigen Angaben fuhren drei Autos hintereinander von Breitenbruch in Richtung Möhnesee. Kurz nach einer Linkskurve setzte der Fahrer des hintersten Fahrzeugs zum Überholen an. Wenig später scherte auch das mittlere Auto aus der Fahrzeugkolonne aus.
Dabei kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Das hinterste Auto verlor anschließend die Kontrolle, überschlug sich und blieb nach dem Unfall auf beziehungsweise neben der Fahrbahn liegen. Wie genau sich die Berührung der Fahrzeuge ereignete und welche Abstände oder Geschwindigkeiten unmittelbar vor dem Zusammenstoß bestanden, war zunächst nicht näher bekannt.
Die Ermittlungen zum exakten Ablauf des Unfalls dauern an. Auch die Frage, ob bei dem Überholvorgang Verkehrsverstöße eine Rolle gespielt haben könnten, war zunächst nicht abschließend geklärt.
Besonders schwer traf der Unfall die Insassen des hintersten Fahrzeugs. Der Fahrer wurde nach ersten Angaben schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
In demselben Auto befanden sich drei Kinder. Alle drei wurden bei dem Unfall ebenfalls verletzt. Sie wurden mit Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Nähere Angaben dazu, wie schwer ihre Verletzungen sind, lagen zunächst nicht vor. Hinweise auf Lebensgefahr bei den Kindern waren zunächst ebenfalls nicht bestätigt.
Die Insassen des zweiten an der Kollision beteiligten Autos blieben nach dem zunächst bekannten Stand unverletzt. Über Personen im ersten Fahrzeug der ursprünglichen Dreiergruppe lagen zunächst keine Hinweise auf Verletzungen vor. Damit waren am frühen Freitagnachmittag insgesamt vier Verletzte bestätigt: der schwer verletzte Fahrer sowie drei Kinder.
Wegen der Schwere der Verletzungen des Fahrers wurde neben Rettungswagen auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Der Mann wurde auf dem Luftweg in ein Krankenhaus gebracht. Die Kinder wurden dagegen mit Rettungswagen abtransportiert.
An der Unfallstelle waren Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Die Versorgung der Verletzten, die Absicherung der Unfallstelle und die Aufnahme des Unfallgeschehens liefen parallel. Welche konkreten Einheiten der Feuerwehren aus dem Bereich Möhnesee oder Arnsberg beteiligt waren und wie viele Einsatzkräfte insgesamt ausrückten, war zunächst nicht bestätigt.
Auch Angaben zu einer möglichen technischen Rettung aus dem Unfallfahrzeug lagen zunächst nicht gesichert vor. Deshalb blieb offen, ob einzelne Insassen aus dem Fahrzeug befreit werden mussten oder es selbstständig verlassen konnten.
Für die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme wurde die B229 vollständig gesperrt. Betroffen war der Abschnitt zwischen dem Abzweig zur Forststraße und dem Abzweig in Richtung Südufer des Möhnesees.
Die Sperrung betrifft damit eine wichtige Verbindung durch den Arnsberger Wald zwischen Arnsberg und dem Möhnesee. Verkehrsteilnehmer konnten die Unfallstelle zunächst nicht passieren und mussten auf andere Verbindungen ausweichen.
Eine verbindliche Uhrzeit für die Wiederfreigabe der Bundesstraße war am frühen Freitagnachmittag noch nicht bekannt. Auch eine detaillierte offizielle Umleitungsstrecke war zunächst nicht veröffentlicht. Wegen der Lage der Sperrpunkte lag eine weiträumige Umfahrung über alternative Straßen im Bereich Arnsberg und Möhnesee nahe. Eine konkrete Route sollte jedoch erst nach entsprechenden Verkehrsangaben der zuständigen Stellen zugrunde gelegt werden.
Die Dauer einer solchen Sperrung hängt unter anderem davon ab, wie lange die medizinische Versorgung, die Bergung der Fahrzeuge und die polizeiliche Spurensicherung dauern. Angaben zu einer möglichen Freigabe einzelner Fahrstreifen gab es zunächst nicht.
Die B229 führt von Arnsberg über Breitenbruch durch den Arnsberger Wald in Richtung Möhnesee. Der betroffene Straßenabschnitt weist zahlreiche Kurven auf und gehört zu den wichtigen überregionalen Verbindungen zwischen dem Hochsauerlandkreis und dem Kreis Soest.
Der Unfall ereignete sich nach den bisherigen Angaben auf dem Abschnitt hinter Breitenbruch in Richtung Torhaus und Möhnesee. Für die polizeilichen Maßnahmen war nach den ersten Informationen die Polizei im Kreis Soest eingebunden.
Der genaue Punkt der Kollision wurde zunächst nicht mit einer Straßenkilometrierung angegeben. Durch die Sperrung zwischen Forststraße und Südufer lässt sich der betroffene Abschnitt jedoch räumlich eingrenzen.
Im Mittelpunkt der Unfallaufnahme steht der Ablauf des Überholmanövers. Nach dem bisherigen Stand setzte zunächst das hinterste der drei Autos zum Überholen an. Kurz darauf wechselte auch das mittlere Fahrzeug nach links.
Wie weit der Überholvorgang zu diesem Zeitpunkt bereits fortgeschritten war und an welcher Stelle sich die Fahrzeuge berührten, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Ebenso war zunächst nicht bekannt, ob Zeugen den Unfall beobachtet haben oder ob technische Daten aus den Fahrzeugen für die Rekonstruktion ausgewertet werden.
Gesicherte Angaben zu einer möglichen strafrechtlichen Bewertung lagen zunächst nicht vor. Auch zur Höhe des Sachschadens und zum Zustand der beteiligten Fahrzeuge wurden zunächst keine belastbaren Zahlen genannt.
Fest stand am frühen Nachmittag, dass der Unfall erhebliche Folgen hatte: Ein Erwachsener wurde schwer verletzt, drei Kinder mussten ebenfalls ins Krankenhaus gebracht werden und die B229 blieb für Rettungsarbeiten, Bergung und Unfallaufnahme komplett gesperrt.
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