
SOKO Köln heute im ZDF führt die Ermittler in einen Fall rund um eine untervermietete Wohnung und eine falsche Identität. Am Dienstag, 25. August 2026, zeigt das ZDF um 18.00 Uhr die Folge 2 Zimmer, Küche, Bad. Zuschauer erwartet ein klassischer Vorabendkrimi mit mehreren Verdächtigen und überraschenden Spuren.
Maja Weigel hat ihre Wohnung im Kölner Belgischen Viertel für drei Monate an Piet Klüver untervermietet. Als sie zurückkehrt, erfährt sie, dass Piet tot in einem nahe gelegenen Park gefunden wurde. Für das Team der SOKO Köln beginnt die Suche nach den Hintergründen seines Todes.
Eine erste Spur führt zu Piets früherer Freundin Joanna Ferreira. Die beiden hatten sich kurz vor seinem Tod getrennt. Auch Joannas Kollege Mo Okocha rückt in den Blick der Ermittler. Im Verlauf des Falls macht Jonas Fischer in der Wohnung jedoch eine Entdeckung, die eine neue Richtung vorgibt. Ein belgischer Pass deutet darauf hin, dass Piet unter einer weiteren Identität auftrat.
Zugleich stellt sich heraus, dass die Wohnung offenbar mehreren Personen angeboten worden war. Damit wächst der Kreis der Menschen, die mit Piet in Konflikt geraten sein könnten. Auch Maja selbst und Jörn Berg spielen bei den Ermittlungen eine Rolle. Welche Spur am Ende entscheidend ist, verrät die Folge erst kurz vor Schluss.
In den episodischen Rollen sind Paula Hans als Maja Weigel und Jonas Dumke als Piet Klüver zu sehen. Tijan Marei spielt Joanna Ferreira, Mark Tumba übernimmt die Rolle ihres Kollegen Mo Okocha. Philipp Christopher ist als Jörn Berg dabei.
Regie führte Franziska Jahn. Das Drehbuch schrieben Mira Roth und Thomas Frydetzki. Die Episode gehört zur 23. Staffel und wird als deren 21. Folge geführt. In der Gesamtzählung ist sie die 462. Episode von SOKO Köln.
Ihre deutsche TV-Premiere hatte die Folge am 11. März 2025 im ZDF. Bereits eine Woche zuvor, am 4. März 2025, war sie erstmals im damaligen Streamingangebot des ZDF verfügbar.
Im Mittelpunkt steht Lilly Funke, gespielt von Tatjana Kästel. Zum Ermittlerteam gehören außerdem Matti Wagner, dargestellt von Pierre Besson, und Jonas Fischer, gespielt von Lukas Piloty.
Kerstin Landsmann ist als Vanessa Haas bereits seit den Anfängen der Serie dabei. Aylin Ravanyar gehört als Amira Mahdi zum jüngeren Teil des Ensembles. Ergänzt wird das Team durch Yulia Yáñez Schmidt als Rechtsmedizinerin Dr. Pilar Westphal.
Die Serie verbindet klassische Mordermittlungen mit Geschichten aus unterschiedlichen Kölner Milieus. Neben dem jeweiligen Fall spielen auch die Zusammenarbeit und gelegentlich das Privatleben der Ermittler eine Rolle.
SOKO Köln startete am 22. Oktober 2003 im ZDF. Damit läuft die Serie inzwischen seit fast 23 Jahren. Sie entstand als einer der frühen Ableger von SOKO 5113, der späteren SOKO München.
Das Grundprinzip der SOKO-Reihen ist bis heute ähnlich: Ein festes Ermittlerteam löst Kriminalfälle in einer bestimmten Stadt oder Region. Im Laufe der Jahre entstanden zahlreiche Varianten, darunter SOKO Leipzig, SOKO Wismar, SOKO Stuttgart, SOKO Potsdam sowie österreichische Produktionen aus Wien, Kitzbühel und Linz. Auch Ableger in Hamburg und München gehörten zeitweise zum SOKO-Universum.
Der Ursprung reicht bis 1978 zurück. Damals ging SOKO 5113 erstmals auf Sendung. Aus dieser Reihe entwickelte das ZDF über Jahrzehnte eine ganze Familie von Krimiserien, die vor allem im Vorabendprogramm feste Sendeplätze erhielten.
Das ZDF zeigt 2 Zimmer, Küche, Bad heute von 18.00 bis 19.00 Uhr. Die eigentliche Episodenlänge liegt bei rund 44 Minuten. Im Programm ist die Sendung unter anderem mit Untertiteln und Audiodeskription angekündigt.
Die Folge wurde im August 2026 erneut in das Streamingangebot des ZDF aufgenommen und kann damit auch unabhängig vom linearen Sendetermin abgerufen werden. Zuschauer müssen also nicht zwingend um 18.00 Uhr vor dem Fernseher sitzen.
Auch nach mehr als zwei Jahrzehnten erreicht SOKO Köln am Vorabend weiterhin ein großes Publikum. Für die zuletzt vollständig ausgewertete 24. Staffel wurden im Durchschnitt rund 3,26 Millionen Zuschauer ermittelt. Der durchschnittliche Marktanteil lag bei 20,7 Prozent.
Besonders konstant war die Reichweite beim Gesamtpublikum: 23 der 24 neuen Folgen erreichten mehr als drei Millionen Zuschauer. Der Marktanteil lag damit sogar leicht über dem Wert der vorherigen Staffel, obwohl die durchschnittliche absolute Zuschauerzahl etwas zurückging.
Damit gehört SOKO Köln weiterhin zu den etablierten deutschen Vorabendkrimis. Wer heute einschaltet, bekommt keinen neuen Fall, sondern eine Wiederholung aus dem Jahr 2025. Mit falschen Identitäten, einer mehrfach vergebenen Wohnung und mehreren möglichen Konflikten bietet die Episode dennoch genügend Stoff für eine eigenständige Krimigeschichte.
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