CD Projekt Red legt The Witcher 3 umfassend neu auf

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Grzegorz Walczak

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Mehr als elf Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung erhält The Witcher 3: Wild Hunt eine weitere umfassende technische Überarbeitung. CD Projekt Red hat The Witcher 3: Wild Hunt Remastered offiziell angekündigt. Die neue Version soll am 29. September 2026 erscheinen und deutlich über das bereits 2022 veröffentlichte Update für die damals aktuelle Konsolengeneration hinausgehen. Besitzer des Spiels auf qualifizierten Plattformen können ohne zusätzliche Kosten auf die Remastered Version wechseln.

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The Witcher 3 Remastered erscheint am 29. September

Der Veröffentlichungstermin für The Witcher 3: Wild Hunt Remastered ist der 29. September 2026. Vorgesehen sind Versionen für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Zusätzlich erscheint erstmals eine native Fassung für Nintendo Switch 2. CD Projekt Red bringt das Spiel außerdem über Battle.net auf eine weitere PC Plattform.

Für Besitzer von The Witcher 3 auf qualifizierten Plattformen wird das Remastered Upgrade kostenlos angeboten. Welche Voraussetzungen dabei im Detail für sämtliche Kaufvarianten und Plattformwechsel gelten, hängt von der jeweiligen Plattform ab. Für Xbox Series X|S ist das kostenlose Upgrade für bestehende Besitzer ausdrücklich bestätigt. Die Switch 2 Version wird dagegen als neue native Veröffentlichung angeboten.

Eine weitere Änderung betrifft die bisherigen Erweiterungen. Besitzer des Grundspiels erhalten Hearts of Stone und Blood and Wine ohne zusätzliche Kosten. Damit bündelt CD Projekt Red die zentralen Inhalte des inzwischen mehr als elf Jahre alten Rollenspiels stärker als bisher.

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Grafik, Raytracing und Beleuchtung werden überarbeitet

Die Remastered Version beschränkt sich nicht auf höhere Auflösungen oder kürzere Ladezeiten. CD Projekt Red kündigt verbesserte Texturen für Umgebungen, Figuren und Monster sowie eine deutlich überarbeitete Vegetation an. Auch Beleuchtung, Rendering und Raytracing werden erneut angepasst. Licht und Schatten sollen dadurch natürlicher wirken und die offene Spielwelt technisch näher an aktuelle Produktionen heranrücken.

Bereits Ende 2022 hatte das Studio The Witcher 3 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und leistungsfähigere PCs modernisiert. Dieses Update brachte unter anderem Raytracing, verbesserte Texturen, kürzere Ladezeiten, einen Fotomodus und weitere Komfortfunktionen. Remastered setzt darauf auf, greift nach Angaben des Entwicklers aber wesentlich tiefer in mehrere Spielsysteme ein.

Kampfsystem und Skill-Baum werden verändert

Besonders deutlich fallen die angekündigten Änderungen beim Kampfsystem aus. Animationen werden überarbeitet, Geralt soll sich flüssiger zwischen Gegnern bewegen und neue Finisher erhalten. Eine adaptive Kamera verändert ihre Perspektive abhängig von der Kampfsituation. Bei wenigen Gegnern kann sie näher an das Geschehen heranrücken, bei größeren Gruppen soll sie mehr Übersicht ermöglichen.

Auch die Charakterentwicklung wird neu strukturiert. CD Projekt Red überarbeitet den Skill-Baum, ergänzt Fähigkeiten und verändert bestehende Fertigkeiten. Das System soll mehr Möglichkeiten bei der Zusammenstellung unterschiedlicher Charakter-Builds bieten. Damit verändert das Remaster einen Bereich, der bislang weitgehend auf der Struktur der ursprünglichen Veröffentlichung von 2015 beruhte.

Hinzu kommen Verbesserungen bei Bewegung und Fortbewegung, neue Effekte für Hexerzeichen, überarbeitetes Verhalten des Pferdes Plötze sowie Anpassungen am Verhalten von Monstern. Eine Transmogrifikationsfunktion ermöglicht es zudem, das Aussehen von Waffen und Rüstungen unabhängig von deren spielerischen Werten anzupassen.

Mods und Fotomodus werden ausgebaut

CD Projekt Red erweitert außerdem die Unterstützung für Modifikationen. Vorgesehen ist plattformübergreifender Mod Support, der nutzergenerierte Inhalte auch auf Konsolen stärker einbeziehen soll. Für Xbox Series X|S wurde die Funktion bereits konkret bestätigt. Mods können beispielsweise neue Quests, Gegenstände oder Änderungen an der Spielbalance umfassen.

Der Fotomodus erhält ebenfalls zusätzliche Funktionen. Dazu gehören neue Posen, Kamerakontrollen, Filter, Rahmen und weitere Modelle. Auf Xbox unterstützt die neue Version zudem Xbox Play Anywhere, wodurch Spielstände und der Zugriff auf unterstützten Geräten innerhalb des Xbox Ökosystems erleichtert werden.

Remaster überbrückt die Zeit bis The Witcher 4

Die Neuauflage erscheint in einer Phase, in der CD Projekt Red die Witcher Reihe wieder deutlich ausbaut. The Witcher 3 hat sich nach Unternehmensangaben inzwischen mehr als 65 Millionen Mal verkauft und gehört damit zu den kommerziell erfolgreichsten Rollenspielen seiner Generation. Das ursprünglich im Mai 2015 veröffentlichte Spiel bildet weiterhin einen wichtigen Teil des Witcher Geschäfts des polnischen Entwicklers.

2027 soll mit Songs of the Past zudem eine neue kostenpflichtige Erweiterung für The Witcher 3 erscheinen. Sie entsteht gemeinsam mit Fool’s Theory und führt Geralt in die neue Region Letten. Die Erweiterung erscheint für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2 und nutzt die technischen Verbesserungen der Remastered Version.

Parallel arbeitet CD Projekt Red an The Witcher 4. Der nächste große Teil der Reihe befindet sich in voller Produktion und bildet den Auftakt einer neuen Witcher Saga. Anders als in der ursprünglichen Trilogie steht Ciri im Mittelpunkt. Das Studio entwickelt das Spiel mit Unreal Engine 5 und arbeitet dafür eng mit Epic Games zusammen. Ein konkreter Tag oder Monat für die Veröffentlichung steht noch nicht fest. CD Projekt Red peilt derzeit das Jahr 2028 an.

Damit erhält die Witcher Reihe in den kommenden Jahren eine gestaffelte Veröffentlichungsfolge. Zunächst erscheint im September 2026 die neue Fassung von The Witcher 3, 2027 folgt Songs of the Past und anschließend soll mit The Witcher 4 der eigentliche Generationswechsel innerhalb der Hauptreihe beginnen.

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