
Auf der A1 bei Greven hat sich am Sonntagnachmittag innerhalb weniger Stunden ein weiterer schwerer Verkehrsunfall ereignet. Nach einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Wohnmobil kippte das Wohnmobil auf die Seite. Die Menschen im Pkw wurden nach bisherigen Angaben schwer verletzt, die Insassen des Wohnmobils erlitten leichte Verletzungen. Die Autobahn musste in Richtung Dortmund vollständig gesperrt werden.
Der Unfall ereignete sich am Sonntag, 6. September 2026, gegen 15:20 Uhr rund 500 Meter hinter der Anschlussstelle Flughafen Münster/Osnabrück in Fahrtrichtung Dortmund. Nach den bislang vorliegenden Informationen fuhr ein Pkw auf das Wohnmobil auf. Warum es zu der Kollision kam, ist noch unklar. Durch den Zusammenstoß kippte das Wohnmobil um und blieb auf der Seite liegen. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der Ermittlungen.
Die Insassen des Pkw wurden nach bisherigen Angaben schwer verletzt. Wie viele Menschen sich in dem Fahrzeug befanden und ob bei einzelnen Betroffenen Lebensgefahr bestand, war zunächst nicht bekannt. Die Menschen im Wohnmobil erlitten demnach leichte Verletzungen. Verletzte wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.
Auch ein Hund befand sich während des Unfalls in dem Wohnmobil. Die Feuerwehr kümmerte sich während des Einsatzes um das Tier. Angaben dazu, ob der Hund verletzt wurde, liegen bislang nicht vor. Die Einsatzkräfte sicherten außerdem die Unfallstelle ab und stellten den Brandschutz sicher.
Für die Rettungsarbeiten, die Unfallaufnahme und die Bergung wurde die A1 in Richtung Dortmund vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Flughafen Münster/Osnabrück abgeleitet. Die Sperrung führte am Sonntagnachmittag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der entstandene Sachschaden wird unter Berufung auf Angaben der Polizei auf rund 100.000 Euro geschätzt.
Nur wenige Stunden zuvor hatte sich im Bereich Greven bereits ein weiterer schwerer Unfall auf der A1 ereignet. Gegen 11:44 Uhr waren in der Gegenrichtung drei Autos in einen Auffahrunfall verwickelt. Dabei wurden fünf junge Menschen aus dem Kreis Coesfeld verletzt, zwei von ihnen schwer. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.
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