
Die ZDF-Dokureihe Die Lebensretter von Murnau: Einsatz am Limit geht am Mittwochabend mit einer neuen Folge weiter. Um 19.25 Uhr zeigt das ZDF die Episode Der Sturz. Im Mittelpunkt stehen diesmal drei sehr unterschiedliche medizinische Situationen: ein Reitunfall, die Verletzung eines Kindes und eine Patientin mit starken Kopfschmerzen. Die Lebensretter von Murnau heute begleiten dabei erneut Rettungskräfte, Pflegepersonal sowie Ärztinnen und Ärzte bei ihrer Arbeit in und rund um die BG Unfallklinik Murnau.
Die Sendung ist keine fiktionale Krankenhausserie. Sie begleitet reale Einsätze und Behandlungen. Namen und andere für die Handlung nicht notwendige persönliche Details der Patientinnen und Patienten stehen deshalb nicht im Mittelpunkt. Stattdessen zeigt das Format, wie verschiedene Berufsgruppen bei der Erstversorgung, im Schockraum und bei weiterführenden Untersuchungen zusammenarbeiten.
Einer der Fälle der neuen Folge beginnt bei einem Proberitt. Eine Reiterin wird vom Pferd abgeworfen und gerät unter das Tier. Zunächst konzentrieren sich die Einsatzkräfte darauf, die verletzte Frau möglichst schonend zu stabilisieren und für den Transport vorzubereiten. Erst nach ihrer Ankunft in der Klinik können die Verletzungen genauer untersucht werden. Die Dokumentation begleitet damit sowohl die Versorgung am Unfallort als auch die anschließende Arbeit im Schockraum.
Gerade dieser Übergang gehört zum Grundkonzept der Reihe. Nicht nur einzelne medizinische Maßnahmen werden gezeigt. Das ZDF verfolgt den Weg von Patientinnen und Patienten von der Rettung über die Notaufnahme bis zu weiteren Behandlungsschritten. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Fachbereichen.
Der zweite Schwerpunkt der Folge betrifft ein fünfjähriges Mädchen. Das Kind ist beim Spielen durch eine Glastür gestürzt und hat sich am Rücken verletzt. Die Behandlung stellt das Personal vor eine andere Aufgabe als die Versorgung erwachsener Patientinnen und Patienten. Neben der medizinischen Untersuchung spielen ein behutsamer Umgang, Geduld und die Betreuung des verängstigten Kindes eine wichtige Rolle.
Die Episode richtet den Blick dabei besonders auf die Pflegekräfte in der Notaufnahme. Ihre Arbeit besteht nicht nur aus medizinischen Abläufen. Gerade bei Kindern gehört auch dazu, Sicherheit zu vermitteln und die Versorgung so ruhig wie möglich zu gestalten. Damit zeigt die Folge einen Bereich des Klinikalltags, der bei spektakuläreren Rettungseinsätzen leicht in den Hintergrund geraten kann.
Ein dritter Fall beginnt mit einem vergleichsweise alltäglichen Symptom. Eine Patientin kommt wegen starker Kopfschmerzen in die Klinik. Die Untersuchungen im Schockraum geben dem Team Anlass, die Diagnostik auszuweiten. Im weiteren Verlauf wird die Patientin deshalb auch in der Angiografie untersucht. Welche medizinischen Konsequenzen sich daraus ergeben, soll die Folge selbst zeigen.
Die drei Fälle verdeutlichen damit unterschiedliche Anforderungen an eine große Unfallklinik. Neben eindeutig erkennbaren Verletzungen nach Unfällen müssen die Teams auch Symptome beurteilen, deren Ursache zunächst nicht offensichtlich ist.
Schauplatz der Reihe ist die BG Unfallklinik Murnau im bayerischen Alpenvorland. Nach Angaben des ZDF werden dort jährlich rund 45.000 Patientinnen und Patienten versorgt, rund 2.200 Menschen arbeiten in der Klinik. Der Sender zählt das Haus zu den renommierten Traumazentren Europas. Die zweite Staffel umfasst sieben Folgen.
Begleitet werden Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und therapeutische Fachkräfte. Je nach Einsatz kommen außerdem Rettungsdienst und Hubschrauberbesatzungen hinzu. Anders als bei einer fiktionalen Krankenhausserie gibt es deshalb keine klassische Besetzungs- oder Gastdarstellerliste. Das Format dokumentiert reale Beschäftigte und reale medizinische Situationen.
Die Aufnahmen entstehen nicht ausschließlich im Krankenhaus. Das Konzept reicht vom Unfallort und Rettungstransport bis in den Schockraum, Operationsbereiche und die Rehabilitation. Für die heutige Episode sind unter anderem der Unfallort des Reitunfalls, die Notaufnahme beziehungsweise der Schockraum und die Angiografie relevant. Einen genauen Ort des Reitunfalls nennt das ZDF in seiner Episodenbeschreibung nicht.
Der Sturz läuft am Mittwoch, 9. September 2026, von 19.25 bis 20.15 Uhr im ZDF. Im linearen Programm ist dafür ein 50-minütiger Sendeplatz vorgesehen. Die eigentliche Fassung im Streamingangebot hat eine Länge von rund 44 Minuten. Es handelt sich um Staffel 2, Folge 2 und damit um die siebte reguläre Episode seit dem Start der Reihe im November 2025.
Produziert wird die Reihe von der me GmbH im Auftrag des ZDF. Als Headautor der zweiten Staffel nennt das ZDF Florian Nöthe. Für die Realisation sind Reiner Franken, Carina Ebert und Verena Sieben angegeben. Ein klassisches Drehbuch oder eine Regie im Sinne einer fiktionalen Serie gibt es bei dem dokumentarischen Format nicht.
Die komplette zweite Staffel ist laut ZDF für zwei Jahre im Streamingangebot verfügbar. Der Sender nennt als Beginn den 28. August 2026. Damit können die sieben neuen Folgen unabhängig von der linearen Ausstrahlung bereits vorab angesehen werden.
Die erste Folge der zweiten Staffel lief am 2. September ebenfalls um 19.25 Uhr. Nach Zahlen, die das Medienmagazin DWDL auf Grundlage der TV-Messung veröffentlichte, sahen 1,52 Millionen Menschen den Staffelauftakt. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 8,7 Prozent. In der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei 3,7 Prozent.
Zum Vergleich: Die fünf Folgen der ersten Staffel kamen 2025 nach Angaben der ZDF-Programmchronik im Durchschnitt auf rund 2,04 Millionen Zuschauer und 9,4 Prozent Marktanteil. Die Reihe begann im November 2025 und wurde nach der ersten Staffel um sieben weitere Ausgaben erweitert.
Mit Der Sturz setzt die zweite Staffel nun den Blick auf unterschiedliche Bereiche der Akutmedizin fort. Statt einer einzigen großen Geschichte verbindet die Folge drei Situationen, die zeigen, wie verschieden die Anforderungen in einer spezialisierten Unfallklinik innerhalb eines Arbeitstages sein können.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu